Freund ist im Ausland und zweifelt

Dabei
24 Apr 2009
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#1
Hallo zusammen

Ich möchte meine Gedanken ein wenig sortieren und vielleicht hilft es mir, wenn ich hier schreibe. Mein Freund und ich sind erst seit Ende August zusammen. Er (28) ist Kolumbianer und lebt seit 7 Jahren hier. Seit Mitte November ist er in Kolumbien und bleibt dort bis anfangs Februar. Ich wusste seit Beginn, dass er plant ca. 3 Monate nachhause zu gehen. Anfangs Januar gehe ich ihn besuchen (falls das trotz Corona klappt).

Er hat keine einfache Vergangenheit und wollte jetzt in Kolumbien einige Dinge klären (vor allem mit seiner Familie). Die ersten paar Tage hatten wir nur sehr wenig Kontakt, meistens hat er einmal am Tag geschrieben, dass es ihm gut geht, er nur selten Internet hat und hofft, dass bei mir alles ok ist. Er war auch eher distanziert. Für mich war das ok, da ich wusste dass er zuerst einmal ankommen muss und so weiter. Und allgemein zieht er sich zurück, wenn es ihm schlecht geht / er Probleme hat und ist dann auch eher kälter. Nach und nach meldete er sich weder häufiger und auch wieder liebevoller, so wie als er noch hier war. Die Kommunikation beschränkt sich fast ausschliesslich aufs Schreiben via Whatsapp, zweimal haben wir telefoniert. Vorgestern begann er mir teilweise "komische" Fragen zu stellen. Fragte mich ob ich ihn liebe, als ich ihn fragte warum er fragt, meinte er dass er hofft, dass ich ihm keine Problem in seinem Leben bereite. Gestern Abend hat er mir das erste mal geschrieben, dass er mich vermisst. Heute früh, hat er mir wieder geschrieben, dass ich ihm fehle und mich gefragt, ob ich stolz auf ihn bin (er hatte ein Projekt in Kolumbien erfolgreich abgeschlossen). Ich bejahte dies und meinte, dass er im Moment sehr nachdenklich sei. Er meinte, dass er immer viel nachdenke und er fragt sich wie das mit uns in Zukunft weitergeht. Ich fragte ihn, ob er Zweifel hat. Er meinte keine Zweifel, aber er frage sich, ob er wirklich etwas ernstes möchte, ob er wirklich eine ernste Beziehung mit einer Frau möchte oder doch lieber frei sein. Das ganze habe nichts mit mir zu tun oder damit, dass er mich nicht liebt. Für mich kam das ganze aus heiterem Himmel und ich sagte ihm auch, dass mich das ganze doch sehr überrascht, weil er von Beginn an immer gesagt habe, dass er kein Junge mehr sei und etwas ernstes möchte. Er meinte dann, dass er nicht gesagt hat, dass er nichts ernstes will, er macht sich einfach darüber Gedanken. Er wollte dann nicht mehr weiter darüber sprechen und meinte ich solle das ganze vergessen. Aber das wollte ich nicht, da es ja nicht einfach eine Kleinigkeit ist. Ich sagte ihm, dass er sich dann Gedanken machen soll, was er will und ich ihm dabei nicht helfen kann. Er meinte dann, dass er jetzt wieder der Doofe ist, er wollte nur seine Gedanken mit mir teilen. Ob es mir lieber wäre, wenn er mich anlügt und mit mir spielt. Natürlich ist mir das nicht lieber und ich habe ja auch nichts negatives gesagt. Ich habe ihm nur gesagt, dass es mich überrascht, weil das für mich sehr plötzlich kommt und dass er für sich entscheiden muss was er will. Er wollte dann vom Thema ablenken und fragte ob mit meinem Flug alles in Ordnung sei. Ich sagte ja und fragte, ob er wirklich will, dass ich komme. Er fragte, was los ist. Natürlich wolle er, dass ich komme. Er hatte dann das Gefühl, dass er der Dumme ist und so weiter. Er meinte dann, er müsse für sich schauen was das Beste ist und ob er ein guter Mann ist. Wenn er sich entscheidet, dann immer für die beste Option. Zum Schluss meinte er, dass es gut ist, wenn ich komme, aber auch gut ist wenn ich nicht komme. Ich sagte ihm dann noch einmal, dass er sich Gedanken machen soll was er will. Ich wisse was ich wolle, ich möchte mit ihm zusammen sein und eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Von ihm kam dann nur noch: Gut, dann.

Tut mir leid, manchmal klingen die Aussagen ein bisschen komisch, da wir spanisch zusammen sprechen. Manchmal kann man die Aussagen nicht richtig ins deutsche Übersetzen.

Ich verstehe immer noch nicht, warum er plötzlich mit diesen Gedanken kommt. Zuerst schreibt er die letzten Tagen viel mehr, sagt mir er liebt mich und heute morgen sagt er mir noch, dass ich ihm fehle und dann plötzlich weiss er nicht mehr ob er nicht lieber alleine bleibt.
 
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Dabei
6 Mrz 2013
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#2
Hab ich das richtig gelesen? Ihr kennt euch seit noch nicht mal 4 Monaten, davon wart ihr 2,5 Monate zusammen, und dann ist er in seine Heimat zurück und seither habt ihr 2x telefoniert? Und da planst du schon eine gemeinsame Zukunft? Das könnte ihn überfordern ...
 
Dabei
24 Apr 2009
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#3
Über eine gemeinsame Zukunft haben wir schon gesprochen als er noch hier war. Und das kam nicht nur von meiner Seite. Gemeinsame Zukunft heisst ja nicht, dass wir gleich heiraten und Kinder kriegen. Für uns bedeutet das, dass wir zusammen sind, uns besser kennenlernen und uns vorstellen können, dass wir weitere Schritte wie z.B. Zusammenziehen gehen.
Ich bin einfach irritiert, dass er sich jetzt plötzlich nicht mehr sicher ist, ob er im Allgemeinen überhaupt eine Beziehung will oder lieber frei sein will. Weil das hat ja nichts mit mir zu tun und er hat von Beginn an gesagt, dass er nun in einem Alter ist, wo er etwas ernstes sucht.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#4
Vielleicht hat er jetzt, da er bei seiner Familie ist, wo er "einige Dinge klären" muss, einfach andere Dinge im Kopf. Wahrscheinlich haben die Familiendinge für ihn Vorrang, und das solltest du ihm auch nicht übelnehmen. Ihr kennt euch bisher kaum und da ist noch keine Bindung entstanden, die es irgendwie mit seiner Familie/ Heimat aufnehmen kann.

Komisch finde ich allerdings, dass ER anscheinend eine Diskussion über DEINE Absichten begonnen hat. Das versteh ich grad nicht so recht. Er scheint ja nicht mal reden (telefonieren) zu wollen, und dann gleich so eine Grundsatzdiskussion? Ich würde an deiner Stelle jetzt versuchen, locker und souverän zu sein und auf den Januar warten, wenn ihr euch wiederseht.

Warum skyped ihr eigentlich nicht sondern schreibt immer nur?
 
Dabei
24 Apr 2009
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#5
Mir ist völlig bewusst, dass er im Moment andere Dinge im Kopf hat und dass die Familie natürlich Vorrang hat. Ich weiss auch, dass es mit seiner Familie wirklich schwierig ist und ihn das ganze sehr belastet. Deshalb war ich auch nicht überrascht, dass er die ersten Tage nur selten geschrieben hat und habe ihn dort auch in Ruhe gelassen. Er hat sich nach ein paar Tagen selbst öfters gemeldet und war wieder liebevoller.

Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht wirklich warum er plötzlich so eine "Diskussion" anfängt. Eine Diskussion war es ja eigentlich gar nicht, er wollte mir anscheinend einfach seine Gedanken mitteilen. Aber ihm sollte ja auch klar sein, dass ich das nicht einfach so schlucke und einfach wieder vergesse. Und solche Dinge via Whatsapp zu besprechen finde ich sowieso nicht sinnvoll.

Wie du bereits schon geschrieben hast, seine Familie und seine Dinge dort haben momentan Vorrang und deshalb hat er wohl keinen Kopf oft zu telefonieren. Er ist auch eher selten alleine. Natürlich fände ich es schön, wenn wir öfters telefonieren, aber ich verstehe es und er soll sich jetzt auf die Dinge dort konzentrieren. Nur finde ich es dann einfach ein bisschen unglücklich, dass er so etwas einfach via Whatsapp in den Raum schmeisst. Auch wenn ich natürlich froh bin, wenn er ehrlich zu mir ist und seine Gedanken teilt.

Seit dem Gespräch heute morgen habe ich nichts mehr gehört. Und ich werde ihn jetzt mal in Ruhe lassen.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#6
Nur finde ich es dann einfach ein bisschen unglücklich, dass er so etwas einfach via Whatsapp in den Raum schmeisst. Auch wenn ich natürlich froh bin, wenn er ehrlich zu mir ist und seine Gedanken teilt.
Sehe ich beides genauso wie du.
Ich hatte dich ja gefragt,
Warum skyped ihr eigentlich nicht sondern schreibt immer nur?
Noch eine Ergänzungsfrage: Wie lief eure Kommunikation denn vorher, also bevor er in seine Heimat flog?
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#7
Und noch eine Frage: Er ist 28 und du doch ein Stück älter. Könnte er sich dadurch unter Druck fühlen, dass bei dir die Zukunftsplanung quasi "drängender" ist? Oder ist das gar nicht so (Familienplanung usw)? Könnte es sein, dass ihm das jetzt durch die Entfernung und das Zeit haben zum Nachdenken und durch das Klären von Familienangelegenheiten erst so richtig bewusst wurde?
 
Dabei
24 Apr 2009
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#8
Noch eine Ergänzungsfrage: Wie lief eure Kommunikation denn vorher, also bevor er in seine Heimat flog?
Als er noch hier war haben wir auch oft per Whatsapp geschrieben, aber auch telefoniert. Und uns 1-2 mal in der Woche gesehen. Via Whatsapp hat es dort manchmal auch Missverständnisse gegeben. Das liegt zum einen natürlich, dass man beim Schreiben falsche Schlüsse ziehen kann und zum anderen daran, dass wir spanisch zusammen sprechen und das ist halt nicht meine Muttersprache. Ich spreche zwar sehr gut, aber trotzdem führte das auch schon zu Missverständnissen. Aber als er hier war haben wir das dann per Telefon oder meistens gleich bei einem Treffen geklärt.

Und noch eine Frage: Er ist 28 und du doch ein Stück älter. Könnte er sich dadurch unter Druck fühlen, dass bei dir die Zukunftsplanung quasi "drängender" ist? Oder ist das gar nicht so (Familienplanung usw)? Könnte es sein, dass ihm das jetzt durch die Entfernung und das Zeit haben zum Nachdenken und durch das Klären von Familienangelegenheiten erst so richtig bewusst wurde?
Ja ich bin 35. Da ich keine Kinder möchte tickt bei mir keine biologische Uhr. Er weiss seit Beginn, dass ich keine Kinder möchte. Bei ihm war das manchmal doch ein Thema, dass er vielleicht doch mal Kinder will. Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich es für mich nicht mehr 100% ausschliesse, seit ich ihn kenne. Aber ich glaube nicht, dass dies der Grund für sein jetziges Verhalten ist.

Ich frage mich eher, ob er sich Gedanken macht, ob er "gut" genug für eine ernste Beziehung ist. Das ist jetzt wirklich nur so eine Idee und vielleicht auch ein Wunsch von mir, weil ich denke, dass man das lösen könnte. Er hat mich als er hier war ab und zu wenn wir uns gesehen haben gefragt, ob ich ihn liebe und was ich genau an ihm liebe. Diese Woche hat er mich auch plötzlich wieder gefragt, ob ich ihn liebe und warum.
Eigentlich stellt er sich immer als sehr selbstsicherer Mensch dar, aber ich glaube da ist auch sehr vieles gespielt. So selbstsicher wie er sich gibt ist er wohl gar nicht. Seine Vergangenheit war nicht einfach und die Beziehung zu seiner Familie, welche ihm immer wieder zu verstehen gibt, dass er nicht gut genug ist und nur gut ist, wenn er Geld sendet, ist sehr schwierig. Und natürlich belastet ihn das sehr. Da er jetzt vor Ort ist, muss er sich natürlich nun täglich damit auseinander setzen. Er wohnt zwar nicht bei seinen Eltern, sondern bei der Familie seines Cousins. Aber er geht sie trotzdem jeden Tag besuchen.
 
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#9
Er hat mich als er hier war ab und zu wenn wir uns gesehen haben gefragt, ob ich ihn liebe und was ich genau an ihm liebe. Diese Woche hat er mich auch plötzlich wieder gefragt, ob ich ihn liebe und warum.
Ich verstehe immer noch nicht, wie man - du und er - nach 2,5 Monaten von "Liebe" reden kann (danach ist er ja in seine Heimat geflogen und kommuniziert kaum noch mit dir). Ihr kennt euch doch so gut wie gar nicht!
 
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24 Apr 2009
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#10
Wie gesagt wir sprechen spanisch zusammen. Im spanischen gibt es "Te quiero" und "Te amo". Beides wird mit ich liebe dich ins deutsche übersetzt. Aber "te amo" ist stärker als "te quiero" und entspricht dem was wir als ich liebe dich verstehen. Wir sagen uns "te quiero". Das ist halt mehr als man unter Freunden sagt, aber noch nicht das ich liebe dich wie wir es im deutschen meinen. Für das ist die Zeit die wir uns kennen zu kurz.
Seit er dort ist haben wir die ersten Tage nicht viel miteinander kommuniziert, danach wieder viel mehr. Aber ja wir kennen uns natürlich noch nicht richtig.
 
Dabei
24 Apr 2009
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#12
Mittlerweile ist ein Monat vergangen seit ich das letzte mal hier geschrieben habe und ich bin seit 1 Woche in Kolumbien. Aber zuerst mal eine kurze Zusammenfassung was im letzten Monat vor meiner Reise passiert ist. Es gab immer wieder ein auf und ab. Mal zweifelte er, mal wünschte er sich, dass ich so schnell wie möglich bei ihm bin. Die letzten zwei Wochen vor meiner Reise waren eher schwierig. Er war ziemlich distanziert und kühl. Es gab sogar Momente in welchem ich mich fragte, ob ich die Reise nicht canceln sollte. Ich habe oft mit meiner Unsicherheit und Verlustängsten zu kämpfen. Das war natürlich ein gefundenes Fressen um diese zu schüren. Schlussendlich habe ich mich entschieden zu gehen, weil ich Klarheit wollte und wusste, dass wir das ganze nur klären können, wenn wir uns sehen. Somit habe ich die Reise mit gemischten Gefühlen angetreten. Zum einen freute ich mich ihn zu sehen und zum anderen hatte ich keine Ahnung was mich erwartet. Ich hatte keine Ahnung, ob ich als Freundin empfangen werde, ob er mit mir zusammen in der Ferienwohnung sein wird oder wie er sich das ganze vorstellt. Oder ob ich im Endeffekt als single alleine in Urlaub sein werde.
Am Flughafen angekommen begrüsste er mich herzlich, so wie man seine Freund begrüsst und ich war happy. Die ersten 1-2 Tage waren dann richtig toll. Da ich das schlimmste erwartet hatte, war ich positiv überrascht. Er war aufmerksam, liebevoll, praktisch wieder so wie zuvor zuhause. Bereits am ersten Abend sind wir zu seiner Familie gegangen und er zeigte mir wo er aufgewachsen ist. Nachdem der Beginn so gut lief, war ich überzeugt, dass nur die Entfernung ein Problem war und wir eine gemeinsame Zukunft haben. Am 3. Tag wurde ich krank, war allgemein sensibler und fing an sein gesamtes Verhalten zu analysieren. Alles was er tat und sagte analysierte ich und schob es in die Schublade "er liebt mich" oder "er liebt mich nicht". Natürlich wusste ich, dass das schwachsinnig ist und das überhaupt nichts bringt, im Gegenteil. Leider schaffte ich es nur selten aus dieser negativen Gedankenspirale rauszukommen.
Wir waren weiterhin oft bei seiner Familie oder mit seinen zwei Cousins zusammen. Aber auch dort war ich irgendwie wie in meiner eigenen Welt und in meinen Gedanken gefangen. Anstatt die Zeit zu geniessen, mich an den schönen Dinge zu erfreuen, analysierte ich weiter, fing an ihm und seinen Gefühlen zu zweifeln, fragte ihn manchmal dämliche Sachen, etc. Er ist ein sehr sensibler Mensch und beobachtet viel. Und natürlich merkte er was in mir vorging. Und da ich mich komisch verhielt, wurde er logischerweise auch zu mir anders und das wiederum verstärkte meine Angst und Unsicherheit.
Das Ende vom Lied: heute Abend gab es einen "Knall". Er teilte mir mit, dass etwas zwischen uns sei, dass nicht mehr harmoniere. Er wisse noch nicht was es ist, aber so wie es im Moment ist, kann es nicht weiter gehen. Er meinte, dass er mich nicht wiedererkenne. Ich sei so unsicher und in meinen Gedanken völlig gefangen und alles was er tue bewerte ich, ob ich ihn liebe oder nicht. Das alles setze ihn unheimlich unter Druck. Ihm kommt es so vor als, ob meine oberste Priorität sei ihn zu halten. Dabei sollte ich meine Ferien geniessen, tun und lassen was mir gefällt. Schauen, dass es mir gut geht.
Er sagte mir, dass er unendlich traurig ist mich so zu sehen. Aber so wie ich im Moment sei, sei ich nicht bereit um mit ihm eine Beziehung zu haben. Ich müsse mich zuerst um mich selbst kümmern, an mir und meiner Unsicherheit arbeiten. Er meinte es mache ihn traurig zu sehen, wie eine Frau wie ich die alles hat, was sich ein Mann wünscht (wunderschön, intelligent, wundervolles Herz, steht mit den Beinen voll im Leben, weiss was sie will) so unsicher sein kann.
Er sagte, dass wir natürlich immer in Kontakt bleiben als Geschäftspartner (wir haben zusammen etwas gekauft) und als Freunde. Ich sagte ihm dann, dass eine Freundschaft nicht klappt, wenn man mehr fühlt. Er sagte, dann dass er wisse, dass ich ihn liebe und dass er mich auch sehr liebt und ich auch für ihn mehr als eine Freundin sei. Aber ich solle jetzt zuerst mal für mich schauen, an mir arbeiten und er schaue für sich. Und dann sehen wir was die Zukunft bringt. Er meinte ich habe jetzt 2:1 verloren, aber ich habe es in der Hand die Verlängerung zu erzwingen.
Er sagte mir auch, dass ich es so einfach gehabt hätte sein Herz 100% zu bekommen. Es lag offen auf seiner Hand und ich hätte es gehabt, wenn ich weiterhin diese Person geblieben wäre, wie die ersten 2 Monate. Und somit ist genau das passiert, was ich eigentlich wusste. Wenn man Angst hat jemanden zu verlieren und mit dieser Angst handelt, dann verliert man ihn. Trotz dieses Wissens schaffte ich es nicht meine Gedanken zu ändern und dementsprechend anders zu handeln.
Nun sitze ich noch 6 Tage hier in Kolumbien und wäre einfach gerne zuhause. Nicht weil er mich alleine lässt, das macht er bestimmt nicht. Aber weil ich gerne meine gewohnte Umgebung um mich hätte und weil es mich jede Minute schmerzen wird, dass er neben mir ist, aber trotzdem weit weg.
 
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6 Mrz 2013
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#13
Nun sitze ich noch 6 Tage hier in Kolumbien und wäre einfach gerne zuhause. Nicht weil er mich alleine lässt, das macht er bestimmt nicht. Aber weil ich gerne meine gewohnte Umgebung um mich hätte und weil es mich jede Minute schmerzen wird, dass er neben mir ist, aber trotzdem weit weg.
Das wäre jetzt eine gute Gelegenheit, daran zu gehen, das umzusetzen, was er dir gesagt hat.

Ich finde alles was er dir gesagt hat nachvollziehbar und vernünftig, und er hat es offenbar auch auf anständige Weise rübergebracht. Du findest das auch, stimmts? Also ergreif die Chance die er dir gibt.
 
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24 Apr 2009
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#14
Er hat mit allem 100% recht was er gesagt hat. Und er hat es mehr als vernünftig gesagt. Er hat mir keine Vorwürfe oder so gemacht, im Gegenteil. Er möchte, dass es mir gut geht und dass ich mich weiterentwickle und diese Ängste hinter mir lasse.
 
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