Erfahrungen mit einer Herzklinik

Dabei
5 Nov 2007
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#1
Weil ich schon länger hier nicht mehr ON war, möchte ich mich mal wieder melden.

Seit Oktober hatte ich einen Befund, dass ich zu einer Herzoperation in eine Herz - Klinik muss. Es war klar, dass es Risiken gab, aber auch, dass ich gute Chancen habe. Den Umständen entsprechend ist auch alles gut gegangen. Ich bin jetzt in einer Reha und auf dem Weg der Besserung.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins Neue , und dass (alle?) Wünsche in Erfüllung gehen.
 
Dabei
22 Aug 2011
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#2
Hallo nic,

freut mich, dass alles gut gegangen ist. Dir weiterhin gute Erholung und ein gesundes und glückliches Jahr - dem hoffentlich noch viele weitere folgen werden :)
 
Dabei
5 Jun 2015
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#4
Hallo Nicc
Schön, das du uns das mitgeteilt hast.
dann weiterhin gute Besserung und einen tollen Start
in ein vitales neues Jahr.
:039::eusa_boohoo::041::074::048::048:
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#5
Auch ich bin froh dass alles gut gegangen ist. Mach das Beste aus der Reha! Auch dir einen guten Rutsch!
 
Dabei
27 Feb 2013
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#6
Hallo nic,

deswegen warst du so lange nicht da!

Schön, dass alles gutgegangen ist und du auf dem Weg der Besserung bist!

Ich wünsche dir fürs Neue Jahr alles erdenklich Beste und Liebste - aber vor allem ganz viel Gesundheit, auf dass du uns noch lange erhalten bleibst!

Danke für deine Neujahrswünsche! Rutsch gut rüber!

Peachy
 
Dabei
5 Nov 2007
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#9
Körperlich hab ich keine Beschwerden oder Schmerzen. Aber ich stehe immer noch unter den Nachwirkungen der Narkose, Gleichgewichtsstörungen. Die Therapeuten sagen, dass das Monate dauern kann, bis ich wieder in Normalzustand bin.

Anfang nächste Woche kann ich vermutlich nach Hause.
 
Dabei
27 Feb 2013
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#11
Ich freue mich, dass es dir körperlich soweit gut geht. Gleichgewichtsstörungen sind unangenehm, aber ich bin sicher, wenn du dann wieder zuhause bist, wirst du dich schneller erholen. Zuhause ist es doch am schönsten.

Alles Gute weiterhin!
 
Dabei
5 Nov 2007
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#12
Ich bin jetzt wieder zu Hause. Und merke, dass ich immer noch nicht voll belastbar bin. Viele haben für mich den guten rat, dass ich Geduld brauche........
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#14
Wie solltest du nach so einer Geschichte auch so schnell wieder voll belastbar sein? Auch für MEnschen, die immer ganz schnell durch ihr Leben rasen, kann es mal eine ganz interessante Erfahrung sein, etwas innehalten zu müssen. Diese Erfahrung solltest du dir nicht entgehen lassen!
 
Dabei
5 Jun 2015
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#15
Wenn alle so gut wissen was du brauchst,
will ich da jetzt mal keinen weiteren Rat zu geben.
ich wünsche dir, das du auch bekommst,
was du brauchst und das es sich gut anfühlt.
weiterhin alles Liebe und gute Besserung

(aber nur, wenn du noch nicht gut genug bist:mrgreen:)
 
Dabei
22 Aug 2011
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#16
Wenn Du es mit der Geduld nicht hinkriegst, dann brauchst Du eben eine Neudefinition des Wortes "voll" vor "belastbar". Vermutlich hetzt Dich niemand ... ausser Dir selbst :)

Alles Gute weiterhin :)
 
Dabei
5 Nov 2007
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#17
Ich danke für die guten Ratschläge. Und bin ja gerade dabei, sie anzunehmen und mich in Geduld zu üben.
 
Dabei
5 Nov 2007
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#19
Hallo Nic, da bist du ja wieder!

Wie gehts dir denn?
Hallo liebe Peachy,
es freut mich, dass du an meiner Krankheit teilnimmst.

Was soll ich sagen? Es geht mir wieder besser, ich nehme wieder am Leben teil, auch in diesem Forum. Und mache neue Erfahrungen. Damit kann ich nur schwer umgehen.

Ich mache wieder Termine, was ich in den letzten Wochen nicht mehr konnte. Gestern zum Beispiel war ich beim Urologen, eine aufgeschobene Nachuntersuchung, ich neige auch zu Nierensteinen. Als ich ihm den Bericht zeigte, was die in der Herzklinik alles mit mir gemacht haben, seine spontane Reaktion, ich solle froh sein, dass ich überhaupt noch lebe.

Ich bin immer noch dabei, das alles zu realisieren und zu begreifen......
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
22 Aug 2011
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#20
Huhu nic,

schön, mal wieder von Dir zu hören.

Irgendwie hat die Natur es schon weise eingerichtet, dass man erst nachher realisiert, wir knapp es war. Würde einem das vorher wirklich bewusst sein ....

Ich wünsche Dir, dass Du diesen sich nun noch anschleichenden Schock schnell überwinden kannst, dass Du lernst, Deinem Körper wieder zu vertrauen, und so in der Lage bist, dieses große Geschenk namens Leben wieder aus vollem Herzen zu genießen. Vielleicht etwas langsamer, vielleicht auf eine etwas andere Art ... aber hoffentlich irgendwann wieder unbeschwert.

Alles Liebe für Dich und Deine Familie :*
 
Dabei
27 Feb 2013
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#21
Hallo liebe Peachy,
es freut mich, dass du an meiner Krankheit teilnimmst.
Selbstverständlich! :)

Ich hab mich öfter gefragt, wies dir geht und wann du wiederkommst.

Schön, dass es dir soweit wieder gut geht und du Lust hast, wieder bei uns zu sein ;)

Du hast mir ehrlich gefehlt! ;)

Ich find es WELTKLASSE, dass du die Kurve noch gekratzt hast!! :) :023:
 
Dabei
5 Nov 2007
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#22
Huhu nic,

schön, mal wieder von Dir zu hören.

Irgendwie hat die Natur es schon weise eingerichtet, dass man erst nachher realisiert, wir knapp es war. Würde einem das vorher wirklich bewusst sein ....

Ich wünsche Dir, dass Du diesen sich nun noch anschleichenden Schock schnell überwinden kannst, dass Du lernst, Deinem Körper wieder zu vertrauen, und so in der Lage bist, dieses große Geschenk namens Leben wieder aus vollem Herzen zu genießen. Vielleicht etwas langsamer, vielleicht auf eine etwas andere Art ... aber hoffentlich irgendwann wieder unbeschwert.

Alles Liebe für Dich und Deine Familie :*
Hallo liebe Nixe,
ich danke für die einfühlenden Worte.

Und von meiner Seite vielleicht diese Nachbemerkung:

Hab in diesen Wochen und Tagen viel Anteilnahme und Ratschläge gehört. Auch den, ich gehe zu keiner Voruntersuchung, will nicht wissen, welche Zeitbombe in meinem Körper tickt.

Es hatte bei mir ja den Hintergrund, dass ich den Befund nur bekommen, erfahren habe durch eine eher zufällige Nachuntersuchung, die mit der Hauptschlagader gar nicht direkt in Zusammenhang steht. Dass mir empfohlen wurde, auch diesen Bereich der Hauptschlagader prüfen zu lassen. Und die Ausbauchung der Hauptschlagader ist eher geräusch - und schmerzlos. Macht sich erst bemerkbar, wenn sie platzt. Und dann kann dir kein Arzt mehr helfen......

Was also, wenn ich gar nicht zu Vor -oder Nachuntersuchungen gehe? Fragen über Fragen.......
 
Dabei
27 Feb 2013
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#23
Das Leben wollte, dass du noch bei uns bleibst - deswegen hat es dir jemanden geschickt, der dir diese Empfehlung gab ;)

Ganz einfach ;)
 
Dabei
5 Nov 2007
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#24
Weil ich mich hier schon länger nicht mehr gemeldet habe, will ich mich wieder mal melden.

Nachdem ich in den Sommer hinein wieder eine bessere Phase hatte, geht es mir jetzt, seit Herbst, wieder schlechter. Mal bessere und mal schlechtere Tage. Ich merke, dass ich von meinem Alter und immer wieder von Depressionen als Folge der Herzoperation eingeholt werde.

Alle sagen mir, dass ich mit sowas leben und rechnen muss, aber ich tu mich schwer, es zu akzeptieren, ist nicht meine Lebesart und ich kann mich vor allem selber nicht leiden.

Und ich bin auch unsicher, welche Medikamente ich nehmen soll. Homöopathie (für leichte Depressionen empfohlen), was ich bisher nehme und mir meine Frau empfielt in Absprache mit ihrem Doktor, der Psychiater und Allgemeinarzt ist. Oder "richtige" Antidepressiva (Chemie), was mir auch meine Tochter empfielt, sie ist auch Ärztin. Ich habe jetzt zum erstenmal einen Termin bei einem Psychiater, um das nochmal abklären zu lassen.

Ich habe Tage, wo ich immer wieder an mir zweifle, vom Leben verabschiede. Und ich kenne eigentlich die Antwort. Eine meiner inneren Stimmen sagt mir, dass es vor allem an mir selber liegt.

Dass es nicht davon abhängt ob Homöopathie oder chemische Mittel. Sondern: Wie kann ich den Schalter umlegen von "ich hab mich aufgegeben" zu "ich will nochmal am Leben teilnehmen"?

Wer hat Erfahrung? Wer kennt Antworten?
 
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Dabei
27 Feb 2013
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#25
Lieber nic,

ich find es total berührend, dass du uns erzählst, wie es dir geht und uns um Rat fragst.

Es könnte dir helfen, wenn du ein Herzensprojekt angehst. Irgendetwas, was du entweder schon immer tun wolltest oder etwas, was dir neu zufliegt.

Hör auf den Ruf deines Herzens.

Fang irgendwas ganz Neues an. Oder etwas, was du in der Kindheit total gern gemacht hast.

Was bringt dein Herz zum Singen?

Des weiteren könntest du nebenbei Weißdorntee trinken - er stärkt dein Herz und deine Psyche.

Ich find es großartig, dass du jetzt zu einem Psychiater gehst! Wird anfangs sehr merkwürdig für dich sein, aber dir sicherlich guttun. Ich steckte auch mal in einer persönlichen Krise und obwohl ich ein starker Mensch bin, wusste ich da irgendwie grad nicht weiter und bin auch zu einer Lebensberaterin/Psychologin gegangen. Ich musste nicht oft hin, die kleinen Schubse in eine andere Denkrichtung haben mir gut getan.

Du könntest auch Yoga machen. Da gibt es verschiedene Arten - auch sanfte. Das machen auch ältere Herren - hab ich schon gesehen.

Hol dich aus deinem Alltagstrott - komm raus aus deiner Komfortzone. Wenn du willst, dass sich was ändert, dann musst du was tun und nicht nur abwarten.

Auch wäre zb. Singen total heilsam für die Seele - in einem Chor.

Alles Liebe!
Peachy
 
Dabei
23 Nov 2016
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#26
Ich finde Peachys Ratschläge megagut!

Vor allem das mit dem Singen im Chor steigert die Lebensfreude unheimlich. Ich habe das mal kurze Zeit gemacht, obwohl ich wirklich überhaupt nicht singen kann. Wir haben das gemacht, weil wir einer Kollegin einen Herzenswunsch erfüllen wollten und ich hätte niemals, echt niemals gedacht, dass sowas die Zufriedenheit so steigern könnte. Man freute sich schon Tage vorher auf die Proben (zu dem Thema gibt es einen tollen TV-Beitrag von Anke Engelke). Wenn es mir irgendwie möglich gewesen wäre, hätte ich das weiter gemacht, ging aber leider nicht.

Aber natürlich muss es nicht das Singen sein, da findet sich sicher auch was anderes. Ich finde nur Peachy Tipp, ruhig etwas Neues zu beginnen, so gut.

Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass sich dein gesundheitlicher Zustand so auf die Psyche auswirkt. Solange man gesund ist, nimmt man das als so selbstverständlich hin. Es muss unheimlich schwer sein, sich zu motivieren, wenn es einem körperlich schlecht geht. Das eine beeinflusst so stark das andere.

Aber ihr älteren Semester seid so wichtig für uns Jüngere!!!

Du bist so alt wie mein Vater. Ich denke manchmal mit Schrecken daran, was wäre, wenn er nicht mehr da wäre. Er würde so fehlen, mit seiner Lebenserfahrung, seinem endlosen Wissen!!

Ich schätze das einfach total. Ich finde es auch hier im Forum enorm wichtig, die Ansichten und Tipps ältere, erfahrener Menschen zu bekommen. Da bist du wichtig, Nic!

Ich wünsche dir sehr, dass du wieder auf die Beine kommst!

Liebe Grüße, Badesalz
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#27
Persönliche Erfahrungen habe ich mit Depressionen nicht. Aber ganz ehrlich, das wär mir neu, dass man Depressionen mit Homöopathie wegbekommt. Abgesehen davon: Bei dir scheint das Zeug doch nicht wirklich optimal zu wirken, also würde ich es an deiner Stelle einfach mal mit was anderem versuchen. Für mich würde auch schwerer wiegen was deine Tochter sagt, die dich kennt und Ärztin ist, als deine Frau, nachdem sie einen Dritten gefragt hat. Ich finde es gut dass du da jetzt einen Facharzt konsultieren willst. Ich kenne einige Menschen, die "richtige Antidepressiva" (ja, "Chemie", ich nehm auch Ibuprofen wenn ich ne schmerzhafte Entzündung hab, das ist auch Chemie, aber es hilft eben) genommen haben als sie depressiv waren, da war das 1. auch nicht das richtige, und manchmal probiert man länger rum bis man das findet was einem hilft, aber die fühlten sich damit definitiv besser.

Ich habe Tage, wo ich immer wieder an mir zweifle, vom Leben verabschiede. Und ich kenne eigentlich die Antwort. Eine meiner inneren Stimmen sagt mir, dass es vor allem an mir selber liegt.

Dass es nicht davon abhängt ob Homöopathie oder chemische Mittel. Sondern: Wie kann ich den Schalter umlegen von "ich hab mich aufgegeben" zu "ich will nochmal am Leben teilnehmen"?
Meinst du das könnte evtl auch daran liegen, dass dir klar geworden ist, dass du bestimmte Dinge nicht mehr so machen kannst wie früher? Das kenn ich, das kennt wahrscheinlich jeder, der mal ein gewisses Alter erreicht hat. Aber es gibt auch positive Veränderungen: ZB bin ich viel großzügiger als früher, das ist gut für alle sozialen Kontakte :002: Und wenn man seine (Lebens)erfahrung anderen nicht aufdrängt, dann fragen sie danach und profitieren davon, was einen wierum selber freut. Auch finde ich, dass man sich über kleine schöne Dinge viel eher freut, das kann man ganz gezielt zelebrieren (zB ein toller Platz in der Natur).
 
Dabei
27 Feb 2013
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#28
Was mir noch einfällt, um sich was Gutes zu tun:

Es gibt Aromaölmassagen. Aromaöle wirken ja auch positiv die Psyche und die Massage lockert Verspannungen, was auch wohltuend ist.

Oder zb. auch ayurvedische Ölbehandlungen.

Oder mach mal Urlaub - auf den Malediven oder sonst wo, wos dir gefällt.

Vor allem viel Bewegung in der Natur - auch wenn sie gerade noch ein wenig schläft - viel gehen und frische Luft tun der Seele auch gut.
 
Dabei
5 Nov 2007
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Alter
77
#30
.... ehrlich, das wär mir neu, dass man Depressionen mit Homöopathie wegbekommt. Abgesehen davon: Bei dir scheint das Zeug doch nicht wirklich optimal zu wirken, also würde ich es an deiner Stelle einfach mal mit was anderem versuchen. Für mich würde auch schwerer wiegen was deine Tochter sagt, die dich kennt und Ärztin ist, als deine Frau, nachdem sie einen Dritten gefragt hat. Ich finde es gut dass du da jetzt einen Facharzt konsultieren willst. ...

Ich hab Vertrauen zu meiner Tochter. Ein gutes Verhältnis. Aber ich bin eben noch unsicher. Hab schon in Absprache mit dem Hausarzt Antidepressiva probiert und wieder abgesetzt, weil es mich nur müde machte. Im Moment versuche ich es ganz ohne Medikamente und es geht mir eher etwas besser. Und ich höre auf meine Tochter. Deshalb gehe ich jetzt am Freitag zu diesem Facharzt um es nochmal abzuklären.

Meinst du das könnte evtl auch daran liegen, dass dir klar geworden ist, dass du bestimmte Dinge nicht mehr so machen kannst wie früher? Das kenn ich, das kennt wahrscheinlich jeder, der mal ein gewisses Alter erreicht hat
Ja, ich merke das Alter und ich bin gerade dabei, das zu akzeptieren. Aber es fällt mir schwer.
 
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