Er ist vergeben. Was soll ich jetzt machen?

Dabei
30 Jul 2013
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#1
Hallo ihr da draußen ;)
Ich bin im Moment etwas verzweifelt. Ich mich am Sonntag nach etwas längerer Zeit mal wieder mit einem Kumpel getroffen. Dieser ist jedoch vergeben, weshalb ich mir nichts dabei gedacht habe, dass wir uns bei ihm zuhause treffenn sollten. Er wollte schon mal was von mir, bevor er mit seiner Freundin zusammen gekommen ist, aber wir waren beide zu schüchtern, um einander zu sagen, dass wir uns etwas mehr mögen :( Ich stehe immer noch auf ihn und als er mich dann geküsst hat, habe ich mitgemacht und es hat damit geendet, dass wir Sex hatten. Das es bei ihm in der Beziehung nicht so läuft war mir schon klar. Mein Problem ist jetzt, dass er sich weiterhin mit mir treffen will. "Freundschaft Plus" eben. Ich habe nur Angst, dass ich mich in ihn verliebe. Was soll ich tun? Bitte helft mir.

Lg

P.S: Ich bin nicht der Typ Frau der mit jedem erstbesten Kerl ins Bett geht. Er war der zweite Mann mit dem ich geschlafen habe.
 
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Dabei
11 Aug 2011
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#2
Hallo ihr da draußen ;)
Ich bin im Moment etwas verzweifelt. Ich mich am Sonntag nach etwas längerer Zeit mal wieder mit einem Kumpel getroffen. Dieser ist jedoch vergeben, weshalb ich mir nichts dabei gedacht habe, dass wir uns bei ihm zuhause treffenn sollten. Er wollte schon mal was von mir, bevor er mit seiner Freundin zusammen gekommen ist, aber wir waren beide zu schüchtern, um einander zu sagen, dass wir uns etwas mehr mögen :( Ich stehe immer noch auf ihn und als er mich dann geküsst hat, habe ich mitgemacht und es hat damit geendet, dass wir Sex hatten. Das es bei ihm in der Beziehung nicht so läuft war mir schon klar. Mein Problem ist jetzt, dass er sich weiterhin mit mir treffen will. "Freundschaft Plus" eben. Ich habe nur Angst, dass ich mich in ihn verliebe. Was soll ich tun? Bitte helft mir.
Wenn Du Dir nicht zu schade bist, ihn zu teilen:Mach es.Bei Dir sehe ich aber eher ein Drama daraus werden.Du hast ja jetzt schon irgendwie Hoffnung und befürchtest etwas, wovon Du weißt das es eintreffen wird.Du hattest doch einen schönen Abend,und kannst den Abstand einhalten wie Du ihn brauchst.Vielleicht triffst Du ihn in 2 Wochen nochmal?Oder in 3 Wochen?Wenn Du ihn um seiner Selbstwillen aber schon morgen sehen würdest wollen, hast Du Dich schon verrannt.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#3
Hey :)
Danke für deine schnelle Antwort. Eigentlich ist mir schon klar, dass aus uns nichts werden kann, weil ich in ein paar Wochen weg ziehe. Ich habe ihn jetzt einfach mal gefragt, wie er das mit uns sieht und er sieht in uns Freunde, die es eben miteinander machen. Ich werde jetzt einfach mal schaun, was darauß wird. Abwarten und Tee trinken, wie es so schön heißt..
Lg
 
Dabei
27 Jun 2012
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#4
Hmm, ich hatte mal eine Verehrerin, als ich schon mit meiner Freundin zusammen war. Wir kannten uns vom Sehen her schon vor meiner Beziehung. Ich fand sie schon immer ziemlich heiss. Sie gestand mir irgendwann in facebook, dass sie mich schon kennenlernen wollte, seit sie mich zum ersten Mal sah, was mich ziemlich umhaute (ich musste an meine Ex denken, der ich mich nicht antun wollte, weil ich mich selbst hasste und so haesslich fand). Jedenfalls war es sehr schwer fuer mich, dieser Frau zu widerstehen, weshalb ich ihr auswich. Ich mochte sie und wusste, sie war ein gutes Maedel, aber ich hatte es schwer, mit ihr ins Gespraech zu kommen. Sie hatte einfach Angst, ich wuerde absagen (was ich mir fest vornahm, aber nicht ohne ERklaerung) und ging so fest davon aus, dass sie mir einfach ein "Date" anbot. Auch davor hat sie mich lange darum gebeten, sie zum Abendessen zu besuchen, sie meinte, ich wuerde nur gehen, weil ich wollte (ich hatte zur Vorsicht eine feste Uhrzeit mit meiner Freundin im Chat vereinbart). Es war wahnsinnig hart, dem Sex auszuweichen, ich war in ihrer Gegenwart willenlos und musste mir staendig mit Tricks aushelfen. Es haette passieren koennen. Dennoch wollte mich meine Verehrerin dauerhaft erobern. Ich haette sie - waere es zum Gespraech gekommen (dafuer wollte ich um Himmels Willen nicht zu ihr) - gefragt, warum sie mir denn vertrauen wollte, wenn ich meine Freundin betruege oder verlasse.

Was haettest du deiner Flamme geantwortet, haette er Dir diese Frage gestellt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
15 Mai 2011
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#5
Hmm, ich hatte mal eine Verehrerin, als ich schon mit meiner Freundin zusammen war. [...] war es sehr schwer fuer mich, dieser Frau zu widerstehen, weshalb ich ihr auswich. [...] Es war wahnsinnig hart, dem Sex auszuweichen, ich war in ihrer Gegenwart willenlos und musste mir staendig mit Tricks aushelfen.
Dir fehlt es eindeutig an Integrität. Treue um jeden Umstand, ist total sinnfrei. Wenn Dich eine Frau derart anzieht, dann ist das der beste Grund, um Dich von Deiner Partnerin zu lösen. Völlig sinnlos ist es hingegen, sich dem dauerhaft zu entziehen. Wozu auch? Deine innere Stimme spricht zu Dir. Letztendlich bist Du bereits fremdgegangen - Du warst nur zu feige, um es Dir einzugestehen.

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An die Fragestellerin:

Nicht so viel planen. Wenn es sich gut anfühlt, dann tu es. Da Du sowieso bald wegziehst, ist es das beste, was Dir passieren kann. Eine schöne Zeit ohne Verpflichtungen, und danach eben der Umzug. Sollte es bis dann doch problematisch werden, kannst Du immer noch die Sache beenden. Aber künstlich ein Drama aus einer Sache zu machen, die noch gar kein Drama beinhaltet, ist doch total sinnfrei.

P.S.: Weswegen glaubt jede Frau, erwähnen zu müssen, "was für eine" sie nicht ist? Wen juckt, ob Du schon 2 oder 2000 Typen im Bett hattest? Sex ist Dein Privatleben. Genieß es so, wie Du es willst, nicht wie andere es von Dir als Mädchen erwarten.
 
Dabei
27 Jun 2012
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#6
Ich bin zwar relativ christlich, Jesse, glaube aber nicht an Liebesdinge, so paradox es klingt... und ich weiss, dass das Fremdgehen mit dem Gedanken daran anfaengt. Aber wir sind Menschen und koennen Kraft unserer Gedanken wegen uns darueber hinwegstaemmen. Was wir denken koennen wir nur im Anonymat aeussern. Wenn wir wirklich etwas tun, verraten wir unsere Partner gegenueer denen, mit denen wir es tun. Es gibt mehr Menschen, die sich etwas verkneifen als wir glauben. Sich von jemandem hingezogen fuehlen, der den richtigen Pheromoncocktail versprueht, ist leider voellig natuerlich und das was viele Menschen "Liebe" nennen, hilft ihnen dabei, stark genug zu sein, nicht nachzugeben. Bei mir ist es der letzte Rest von Anstand, den ich vielleicht noch haben koennte, der das bewirkt.
 
Dabei
15 Mai 2011
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#7
Denkfehler. Bei einer Partnerschaft geht es weder um Anstand noch um "hinwegstämmen". Du bist Deinem Partner zu nichts verpflichtet. Genau aus diesem Grund entstehen Opfer. Du bist nur Dir selbst gegenüber zu etwas verpflichtet. Menschen, die nicht auf sich hören, werden nie frei sein. Du kannst Dich ein Leben lang einschränken und stets verzichten. Nur wird Dir dafür keiner am Ende Deines Lebens einen Verdienstorden an die Brust heften, weil Du immer Anstand hast walten lassen, selbst wenn das vollkommen Deiner Empfindung widersprach. Denn so wie Du es geschildert hast, war das nicht mal eben irgendein Knackarsch, der Dir auf der Fußgängerzone begegnet ist und den Du einfach heiß gefunden hast. Sowas Flüchtigem kann man widerstehen. Du hingegen hast Dich der Moral verklavt. Sowas bereut man eigentlich immer, es sei denn man lebt für nichts anderes mehr als für Moral und befolgt sie lediglich um ihrer selbst Willen.

Ergo: Freie Entscheidungen mögen Rückgrat und Veränderungen bedeuten, aber eben auch Freiheit. Anstand ist nur sinnvoll, wenn man dabei nicht seine eindringlichen Wünsche und Interessen einbüßt.
 
Dabei
27 Jun 2012
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#8
Ich haette viel riskiert, wenn ich in meinem sexuellen Sinn, wie korrekt auch immer (z.B. Beenden meiner Beziehung) gehandelt haette. Meine damalige Verehrerin ist von Grund auf an sich eine ganz liebe, aber nicht unproblematisch, ich glaube, ich haette mich dauerhaft nicht mit ihr unterhalten koennen. Ich waere komplett leer ausgegangen. Ich will das Thema aber nicht fuer meine Belange missbrauchen.
 

dili

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Dabei
18 Feb 2008
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#9
Ich weiß ja, wir leben in einer Zeit, wo Werte wie Treue nichts mehr zaehlen ... aber muss man denn unbedingt, wenn man voegeln will, grad mit einem Mann ins Bett steigen, der eine Freundin hat? Klar, der Mann gehoert auch dazu ... aber sowas endet doch nur im Chaos fuer alle drei!
Du entwickelst Gefuehle, er wird sich nicht von der Freundin trennen, die wirds irgendwann blicken ... sowas fuehrt zu nichts.
Aber probiers halt aus. Ich tippe aber ganz stark darauf, dass du am Ende mit einem gebrochenem Herz dastehst und ziemlich leiden wirst...
 
Dabei
27 Jun 2012
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#10
So denke ich auch, dili.

Heutzutage meint man wirklich, Treue und Anstand waeren nichts anderes als ein Ausdruck von Dummheit, nur weil der, der mit jeder und jedem ins Bett geht beneidet wird. Es fuehlt sich der ueberlegen, der seinen Hormonen nachgibt, weil er meint, alle anderen koennten nicht.
 
Dabei
15 Mai 2011
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#11
muss man denn unbedingt, wenn man voegeln will, grad mit einem Mann ins Bett steigen, der eine Freundin hat?
Ist doch nicht ihr Problem, ob der vergeben ist. Das ist seine Entscheidung, mit einer Frau ins Bett zu steigen, obwohl er vergeben ist, wofür er schon seine Gründe haben wird. Sie ist nicht seiner Mutter und muss demnach auch nicht seine Probleme zu der ihren machen.

Ich tippe aber ganz stark darauf, dass du am Ende mit einem gebrochenem Herz dastehst und ziemlich leiden wirst...
Weswegen? Weil das so in das Klischee des Märchenbuchs reinpasst? Sie weiß, worauf sie sich einlässt. Wenn es problematisch wird, kann sie immer noch von sich aus abspringen. Sie zieht ohnehin bald weg, weswegen soll sie da die letzte Zeit in Abstinenz verbringen? Ergibt null Sinn. In diesem Zusammenhang macht es auch null Unterschied, ob der Typ vergeben ist oder nicht, da sie danach sowieso loslassen muss.

Heutzutage meint man wirklich, Treue und Anstand waeren nichts anderes als ein Ausdruck von Dummheit, nur weil der, der mit jeder und jedem ins Bett geht beneidet wird. Es fuehlt sich der ueberlegen, der seinen Hormonen nachgibt, weil er meint, alle anderen koennten nicht.
Darum geht es nicht. Sondern darum, dass die Leute oft aus den falschen Gründen treu bleiben. Nennt sich dann auch treudoof. Man ist wegen einem vorgekauten Gesellschaftskonstrukt oder wegen Abhängigkeit loyal, nicht weil man wirklich so fühlt, und ignoriert dabei, was einem wirklich im Kopf herumschwirrt. Loyalität ergibt keinen Sinn, wenn man dabei nicht mehr authentisch handelt.

Da aber Loyalität im vorliegenden Fall ohnehin nicht ihr Problem ist, bringt es auch nichts, das hier weiter zu vertiefen.
 
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