Eltern hassen meinen Freund

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unregistriert

Gast
#1
Hallo zusammen. Mein Freund und ich (Mitte/Ende 20) kennen uns von klein auf und waren immer sehr gute Freunde. Als wir beide noch in jeweils anderen Beziehungen gesteckt haben, hat meine Mutter ihn total idealisiert. Sie ging sogar zu ihm und und fragte ihn, warum mein damaliger Freund nicht wie er sein könnte. Sie war also nicht immer gegen ihn.
Seit 5 Jahren sind wir nun zusammen und seit circa 3 Jahren gibt es wegen der Beziehung andauernd Streit. Ich weiß nicht, was der Auslöser gewesen sein könnte. Vielleicht wurde ihnen bewusst, dass es wirklich was Ernstes ist zwischen uns. Ich lebe noch bei meinen Eltern und dies wird sich aus diversen Gründen bis nächstes Jahr auch nicht ändern lassen. Der Auszug nächstes Jahr steht aber schon fest.

Durch die ewigen Sticheleien habe ich einfach keine Kraft mehr. Meine Eltern haben es leider nun paar mal geschafft mich zu manipulieren und somit etwas gegen mich in der Hand zu haben (geht sich um vertragliche Angelegenheiten). Ich bin mir aktuell nicht sicher, ob sie diese Fäden früher oder später nutzen werden. Im Nachhinein ist mir natürlich bewusst wie dumm und naiv es von mir war...
Aktuell konzentrieren sich meine Eltern hauptsächlich auf Sticheleien. Wenn mein Freund da ist, sind alle sehr freundlich und versuchen sich die Abneigung nicht anmerken zu lassen. Das Gestänker geht los, wenn er wieder weg ist. Natürlich weiß er was bei mir zuhause los ist und hat schon versucht das Gespräch zu suchen. Das war leider ohne Erfolg, da sie ihm und mir weismachen wollten, dass wir uns das nur einreden würden. Als er weg war wurde das Gespräch natürlich genutzt, um mir einzureden, dass er mich von der Familie abkapseln will und somit eine Gefahr darstellt.

Unsere Beziehung leidet leider inzwischen sehr unter den Umständen. Es ist quasi ein Teufelskreis. Wir sind ein ganz normales Paar, das auch mal Differenzen hat und sich streitet, jedoch müssen wir bei mir immer eine heile Welt vorspielen um nicht mehr Gründe für ihre Abneigung zu liefern. Trotzdem finden meine Eltern andauernd Gründe, um was gegen ihn zu haben und versuchen mich vor ihm zu warnen. Das blocke ich schon konsequent ab, weil die Gründe meist lächerlich sind. Dadurch sind meine Eltern der Meinung, dass er mich manipuliert, ich ihn extrem idealisiere und sie daher keine "Kritik" ausüben dürfen. Manchmal ist die Kritik aber schon begründet, aber trotzdem weise ich sie ab, um Ruhe zu haben und dann trifft mich die Aussage, dass ich ihn idealisieren würde und man ihn nicht kritisieren darf, natürlich sehr... In solchen Momenten habe ich häufig Zweifel, ob ich die Beziehung überhaupt noch vernünftig einschätzen kann. Ich habe dann Angst, dass ich die einzige bin, die diese Missstände nicht sieht, weil ich meinen Eltern einfach den Triumph nicht gönnen will.

Ich habe schon Magenschmerzen, wenn ich nur an den Auszug denke und möchte doch eigentlich nur Frieden. Hat hier jemand Ideen was wir noch probieren könnten?
 
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Dabei
6 Mrz 2013
Beiträge
5.866
#2
Das Gestänker geht los, wenn er wieder weg ist.
Wieso gibst du dir das? Schalte doch einfach auf Durchzug. Ich hatte, als ich noch zuhause wohnte, auch einen Freund, den meine Eltern nicht mochten (zurecht, wie sich später rausstellte :002: ). Das war mir egal. Es gab dazu auch keine Diskussionen, weil ich mich nicht darauf eingelassen habe.

Wir sind ein ganz normales Paar, das auch mal Differenzen hat und sich streitet, jedoch müssen wir bei mir immer eine heile Welt vorspielen
"Man" streitet sich auch nicht vor anderen. Das ist für mich kein "heile Welt vorspielen". Eure Differenzen sind eure Sache und die gehören zu zweit ausgeräumt und nicht auf der Familienbühne.
In solchen Momenten habe ich häufig Zweifel, ob ich die Beziehung überhaupt noch vernünftig einschätzen kann. Ich habe dann Angst, dass ich die einzige bin, die diese Missstände nicht sieht, weil ich meinen Eltern einfach den Triumph nicht gönnen will.
Das kann natürlich ein wichtiger Punkt sein. Was sagen deine Freundinnen dazu? Ansonsten finde ich, bestimmte Erfahrungen muss man einfach selber machen, und solange man nicht sein Leben nach einem anderen Menschen ausrichtet (sowas würde ich sowieso nie tun), ist es ja nicht so schlimm, wenn man dann irgendwann feststellt, dass das doch nicht (mehr) der "Richtige" ist.
 
Dabei
19 Jan 2021
Beiträge
14
#3
Hallo zusammen. Mein Freund und ich (Mitte/Ende 20) kennen uns von klein auf und waren immer sehr gute Freunde. Als wir beide noch in jeweils anderen Beziehungen gesteckt haben, hat meine Mutter ihn total idealisiert. Sie ging sogar zu ihm und und fragte ihn, warum mein damaliger Freund nicht wie er sein könnte. Sie war also nicht immer gegen ihn.
Seit 5 Jahren sind wir nun zusammen und seit circa 3 Jahren gibt es wegen der Beziehung andauernd Streit. Ich weiß nicht, was der Auslöser gewesen sein könnte. Vielleicht wurde ihnen bewusst, dass es wirklich was Ernstes ist zwischen uns. Ich lebe noch bei meinen Eltern und dies wird sich aus diversen Gründen bis nächstes Jahr auch nicht ändern lassen. Der Auszug nächstes Jahr steht aber schon fest.

Durch die ewigen Sticheleien habe ich einfach keine Kraft mehr. Meine Eltern haben es leider nun paar mal geschafft mich zu manipulieren und somit etwas gegen mich in der Hand zu haben (geht sich um vertragliche Angelegenheiten). Ich bin mir aktuell nicht sicher, ob sie diese Fäden früher oder später nutzen werden. Im Nachhinein ist mir natürlich bewusst wie dumm und naiv es von mir war...
Aktuell konzentrieren sich meine Eltern hauptsächlich auf Sticheleien. Wenn mein Freund da ist, sind alle sehr freundlich und versuchen sich die Abneigung nicht anmerken zu lassen. Das Gestänker geht los, wenn er wieder weg ist. Natürlich weiß er was bei mir zuhause los ist und hat schon versucht das Gespräch zu suchen. Das war leider ohne Erfolg, da sie ihm und mir weismachen wollten, dass wir uns das nur einreden würden. Als er weg war wurde das Gespräch natürlich genutzt, um mir einzureden, dass er mich von der Familie abkapseln will und somit eine Gefahr darstellt.

Unsere Beziehung leidet leider inzwischen sehr unter den Umständen. Es ist quasi ein Teufelskreis. Wir sind ein ganz normales Paar, das auch mal Differenzen hat und sich streitet, jedoch müssen wir bei mir immer eine heile Welt vorspielen um nicht mehr Gründe für ihre Abneigung zu liefern. Trotzdem finden meine Eltern andauernd Gründe, um was gegen ihn zu haben und versuchen mich vor ihm zu warnen. Das blocke ich schon konsequent ab, weil die Gründe meist lächerlich sind. Dadurch sind meine Eltern der Meinung, dass er mich manipuliert, ich ihn extrem idealisiere und sie daher keine "Kritik" ausüben dürfen. Manchmal ist die Kritik aber schon begründet, aber trotzdem weise ich sie ab, um Ruhe zu haben und dann trifft mich die Aussage, dass ich ihn idealisieren würde und man ihn nicht kritisieren darf, natürlich sehr... In solchen Momenten habe ich häufig Zweifel, ob ich die Beziehung überhaupt noch vernünftig einschätzen kann. Ich habe dann Angst, dass ich die einzige bin, die diese Missstände nicht sieht, weil ich meinen Eltern einfach den Triumph nicht gönnen will.

Ich habe schon Magenschmerzen, wenn ich nur an den Auszug denke und möchte doch eigentlich nur Frieden. Hat hier jemand Ideen was wir noch probieren könnten?
also erstmal finde ich sollten dich deine eltern eigentlich unterszützen, egal was du machst. wie wärs wenn du dir mal die gründe aufschreibst und wenn du mit ihm bei ihm bist einfach mal schauen ob das überhaupt stimmt, oder freunde fragen die unparteiisch sind:)
 
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