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Gast
Nur eine kurze Frage in die Runde
Mein Freund wusste schon lange vor unserer Beziehung dass ich in meiner Jugend einen falschen Freundeskreis hatte und deshalb ziemlich anti bin, was das Thema Drogen betrifft. Meine beste Freundin raucht einmal im Monat Gras, das verbiete ich ihr auch nicht weils ihre freie Entscheidung ist was sie macht - aber sie weiß zB auch, dass sie es in meiner Anwesenheit unterlassen soll.
Mein Freund hat das ganze auch immer wieder belächelt und gemeint, sie is dumm für sowas Geld rauszuwerfen und dass er nix vom Kiffen hält. Jetzt war ich letztens aber mit seinem besten Kumpel, dessen Freundin und ihm im Auto unterwegs zu nem Fest - als sein bester Freund plötzlich anfing über "neues Gras aus Holland" zu sprechen. Bis dato hatte mir mein Freund immer erzählt dass die beide ebenfalls total anti wärn. Ums nochmal fest zu halten: Wenn jemand gelegentlich mal was raucht, wenn ichs nicht mitbekomm, ises mir scheißegal. Ich will nur nix damit zutun haben.
Zwischenzeitlich fragte mich sein bester Freund dann ob ich auch gelegentlich rauche oder immer noch voll anti sei. Ich meinte, ich rauche nur Zigaretten. Er fand das sinnlos - typischer spätpubertärer Spruch ala "Rauchen bringt einem ja nix, von Gras kannste wenigstens chillen".
Dann begann er plötzlich zu erzählen dass der Sex mit seiner Freundin auf Gras immer extra-geil wär und dass er mittlerweile jeden Tag raucht. Zuhause hab ich meinen Freund, der doch recht häufig mit ihm unterwegs ist normal gefragt ob er wirklich noch nie gekifft hat.
Er meinte, bloß passiv. Er hätte es nie probiert weil er wüsste dass er seine Mutter (seine wichtigste Bezugsperson im Leben) schwer enttäuschen würde.
--
Tja. Mittlerweile weiß ich aber dass sein bester Freund ihn seit Monaten -jeden Tag- fragt ob er Lust auf ne Tüte hat. Sie rauchen das Gras pur, ohne Tabak. Auch ein weiterer Freund von denen, dreht ihnen immer wieder Tüten für die Arbeit. Mein Freund hatte auch schon selber Gras zuhause, das er später bei nem anderen versteckt hatte seit er mit mir zusammen ist.
Ich weiß bei ihm dass es reiner Gruppenzwang ist. Er macht alles was sein bester Freund macht. Als der den Motorradführerschein machte, hat er ihn auch gemacht obwohl er nie ein Motorrad haben wird. Als der sich tätowiern ließ, lass er sich tätowiern. Ohrring - Ohrring. Auch die selbe Ausbildung wurde gemacht, das gleiche Auto gekauft, der selbe Radio eingebaut, sogar wenn die gemeinsam Essen gehn isst er immer dasselbe wie sein bester Freund. Anfangs fand ich das ja echt okay - der hatte halt so ne Bruderrolle für ihn. Aber seitdem sein bester Freund jetzt kifft find ich das gar nicht mehr in Ordnung.
Falls es relevant ist - wir sind alle Mitte 20.
Mittlerweile hat er probeweise schon 2 Monate dauerhaft bei mir gewohnt weil wir vorhaben demnächst zusammen zu ziehen. Ich wohne n ziemliches Stück weg - in diesen zwei Monaten hat er seinen besten Freund auch gar nicht gesehn und auch ganz bestimmt nichts geraucht. Wenn er bei mir ist, ist er wirklich glücklich und wir unternehmen den ganzen Tag viel. Er liebt mich wirklich sehr und zeigt mir das auch.
Aber sobald der wieder zuhause ist, kommen sofort wieder die "Kiffen??"-Anfragen. "Ey hast du Papes? Hab Tabak und Gras komm ma rüber". Nachwievor erzählt mir mein Freund aber dass er nie geraucht hätte. Dabei weiß ich von der Freundin seines Freundes, dass er häufig mitraucht. Aber halt immer nur wenn sein bester Freund auch dabei ist.
Ich glaube er hat trotz seines Alters diese unreife Ader - und einfach Angst nicht dazu zu gehören. Deshalb finde ich dass seine zwei Kumpels da wirklich schlechter Umgang für ihn sind. Er geht derzeit auf die Polizeischule und ich weiß wie lange Drogen im Körper nachweisbar sind. Ich hab Angst dass er durch den Umgang seine Zukunft aufs Spiel setzt.
Er ist einfach so dumm.
Ich kann doch auch nicht zu ihm hier gehn und zu ihm sagen "Hey, dein bester Freund den du seit 20 Jahren kannst is schlechter Einfluss". Er würde mich dafür hassen und ich würde es verstehen. Aber wie kann ich ihm denn die Augen öffnen dass sich sein bester Freund in den letzten 2 Jahren einfach in die falsche Richtung entwickelt hat?
Der gammelt arbeitslos rum seit 2 Jahren. Kifft nur - und das einzige wofür er sich interessiert sind Shisha-Modelle. Seine Freundin kifft gelegentlich mit, nicht so intensiv wie er, aber die liegen wirklich den ganzen Tag zuhause, gucken Youtube-Videos, leben von Papa Staat und kiffen. Vorher warn das sportliche, aktive junge Leute, mit Zielen im Leben und alles.. aber die haben geistig irgendwie völlig abgebaut.
Ich will nicht dass er durch den Umgang mit runter gezogen wird.
Ich spiele mit einem Gedanken den nich nie durchziehen könnte. Am liebsten würde ich seiner Mutter - die seine Freunde auch schon ewig kennt - einfach davon erzählen. Die würde niemals glauben dass einer davon kifft. Die denkt das wären lauter "bärige Burschen". Sie liebt mich, als ihre Schwiegertochter und sagt mir seit Ewigkeiten dass ich ihrem Sohn so gut tu und er durch mich so viel gelernt hat.
Wenn sie es wissen würde wäre sie todtraurig. Sie hat sich vor vielen Jahren von seinem Vater getrennt weil der eben wegen dem ständigen Kiffen ebenfalls seine Arbeit verloren hat. Sie würde ihm vermutlich unter Tränen ne Standpauke halten, weil er eigentlich so intelligent und toll ist - aber er sich so mitreißen lässt von diesen Idioten.. und da sie einfach mit mir gemeinsam der Fokus in seinem Leben ist denk ich, er würde endlich aufwachen.
Aber ich kann das nicht.. ich kann ihn nicht so hinterm Rücken anschwärzen.
Was macht man mit einem Menschen, der mit seinem besten Freund im Verhältnis Hund => Herrchen steht? Was kann ich tun, damit er endlich selbstständig denkt?
Wenn er von sich aus mal sagen würde "Ich würde jetzt gern etwas rauchen", fände ichs zwar nicht cool, würde es aber hinnehmen solange es nicht ständig ist. Aber er will und braucht es ja nicht. Er macht es nur und wirklich -nur- wenn sein bester Freund es macht und ihn mit reinzieht.
Mein Freund wusste schon lange vor unserer Beziehung dass ich in meiner Jugend einen falschen Freundeskreis hatte und deshalb ziemlich anti bin, was das Thema Drogen betrifft. Meine beste Freundin raucht einmal im Monat Gras, das verbiete ich ihr auch nicht weils ihre freie Entscheidung ist was sie macht - aber sie weiß zB auch, dass sie es in meiner Anwesenheit unterlassen soll.
Mein Freund hat das ganze auch immer wieder belächelt und gemeint, sie is dumm für sowas Geld rauszuwerfen und dass er nix vom Kiffen hält. Jetzt war ich letztens aber mit seinem besten Kumpel, dessen Freundin und ihm im Auto unterwegs zu nem Fest - als sein bester Freund plötzlich anfing über "neues Gras aus Holland" zu sprechen. Bis dato hatte mir mein Freund immer erzählt dass die beide ebenfalls total anti wärn. Ums nochmal fest zu halten: Wenn jemand gelegentlich mal was raucht, wenn ichs nicht mitbekomm, ises mir scheißegal. Ich will nur nix damit zutun haben.
Zwischenzeitlich fragte mich sein bester Freund dann ob ich auch gelegentlich rauche oder immer noch voll anti sei. Ich meinte, ich rauche nur Zigaretten. Er fand das sinnlos - typischer spätpubertärer Spruch ala "Rauchen bringt einem ja nix, von Gras kannste wenigstens chillen".
Dann begann er plötzlich zu erzählen dass der Sex mit seiner Freundin auf Gras immer extra-geil wär und dass er mittlerweile jeden Tag raucht. Zuhause hab ich meinen Freund, der doch recht häufig mit ihm unterwegs ist normal gefragt ob er wirklich noch nie gekifft hat.
Er meinte, bloß passiv. Er hätte es nie probiert weil er wüsste dass er seine Mutter (seine wichtigste Bezugsperson im Leben) schwer enttäuschen würde.
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Tja. Mittlerweile weiß ich aber dass sein bester Freund ihn seit Monaten -jeden Tag- fragt ob er Lust auf ne Tüte hat. Sie rauchen das Gras pur, ohne Tabak. Auch ein weiterer Freund von denen, dreht ihnen immer wieder Tüten für die Arbeit. Mein Freund hatte auch schon selber Gras zuhause, das er später bei nem anderen versteckt hatte seit er mit mir zusammen ist.
Ich weiß bei ihm dass es reiner Gruppenzwang ist. Er macht alles was sein bester Freund macht. Als der den Motorradführerschein machte, hat er ihn auch gemacht obwohl er nie ein Motorrad haben wird. Als der sich tätowiern ließ, lass er sich tätowiern. Ohrring - Ohrring. Auch die selbe Ausbildung wurde gemacht, das gleiche Auto gekauft, der selbe Radio eingebaut, sogar wenn die gemeinsam Essen gehn isst er immer dasselbe wie sein bester Freund. Anfangs fand ich das ja echt okay - der hatte halt so ne Bruderrolle für ihn. Aber seitdem sein bester Freund jetzt kifft find ich das gar nicht mehr in Ordnung.
Falls es relevant ist - wir sind alle Mitte 20.
Mittlerweile hat er probeweise schon 2 Monate dauerhaft bei mir gewohnt weil wir vorhaben demnächst zusammen zu ziehen. Ich wohne n ziemliches Stück weg - in diesen zwei Monaten hat er seinen besten Freund auch gar nicht gesehn und auch ganz bestimmt nichts geraucht. Wenn er bei mir ist, ist er wirklich glücklich und wir unternehmen den ganzen Tag viel. Er liebt mich wirklich sehr und zeigt mir das auch.
Aber sobald der wieder zuhause ist, kommen sofort wieder die "Kiffen??"-Anfragen. "Ey hast du Papes? Hab Tabak und Gras komm ma rüber". Nachwievor erzählt mir mein Freund aber dass er nie geraucht hätte. Dabei weiß ich von der Freundin seines Freundes, dass er häufig mitraucht. Aber halt immer nur wenn sein bester Freund auch dabei ist.
Ich glaube er hat trotz seines Alters diese unreife Ader - und einfach Angst nicht dazu zu gehören. Deshalb finde ich dass seine zwei Kumpels da wirklich schlechter Umgang für ihn sind. Er geht derzeit auf die Polizeischule und ich weiß wie lange Drogen im Körper nachweisbar sind. Ich hab Angst dass er durch den Umgang seine Zukunft aufs Spiel setzt.
Er ist einfach so dumm.
Ich kann doch auch nicht zu ihm hier gehn und zu ihm sagen "Hey, dein bester Freund den du seit 20 Jahren kannst is schlechter Einfluss". Er würde mich dafür hassen und ich würde es verstehen. Aber wie kann ich ihm denn die Augen öffnen dass sich sein bester Freund in den letzten 2 Jahren einfach in die falsche Richtung entwickelt hat?
Der gammelt arbeitslos rum seit 2 Jahren. Kifft nur - und das einzige wofür er sich interessiert sind Shisha-Modelle. Seine Freundin kifft gelegentlich mit, nicht so intensiv wie er, aber die liegen wirklich den ganzen Tag zuhause, gucken Youtube-Videos, leben von Papa Staat und kiffen. Vorher warn das sportliche, aktive junge Leute, mit Zielen im Leben und alles.. aber die haben geistig irgendwie völlig abgebaut.
Ich will nicht dass er durch den Umgang mit runter gezogen wird.
Ich spiele mit einem Gedanken den nich nie durchziehen könnte. Am liebsten würde ich seiner Mutter - die seine Freunde auch schon ewig kennt - einfach davon erzählen. Die würde niemals glauben dass einer davon kifft. Die denkt das wären lauter "bärige Burschen". Sie liebt mich, als ihre Schwiegertochter und sagt mir seit Ewigkeiten dass ich ihrem Sohn so gut tu und er durch mich so viel gelernt hat.
Wenn sie es wissen würde wäre sie todtraurig. Sie hat sich vor vielen Jahren von seinem Vater getrennt weil der eben wegen dem ständigen Kiffen ebenfalls seine Arbeit verloren hat. Sie würde ihm vermutlich unter Tränen ne Standpauke halten, weil er eigentlich so intelligent und toll ist - aber er sich so mitreißen lässt von diesen Idioten.. und da sie einfach mit mir gemeinsam der Fokus in seinem Leben ist denk ich, er würde endlich aufwachen.
Aber ich kann das nicht.. ich kann ihn nicht so hinterm Rücken anschwärzen.
Was macht man mit einem Menschen, der mit seinem besten Freund im Verhältnis Hund => Herrchen steht? Was kann ich tun, damit er endlich selbstständig denkt?
Wenn er von sich aus mal sagen würde "Ich würde jetzt gern etwas rauchen", fände ichs zwar nicht cool, würde es aber hinnehmen solange es nicht ständig ist. Aber er will und braucht es ja nicht. Er macht es nur und wirklich -nur- wenn sein bester Freund es macht und ihn mit reinzieht.