Die Geschichte vom Sinn des Lebens

Dabei
8 Nov 2005
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#1
DIE GESCHICHTE VOM SINN DES LEBENS

Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen.
Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht hätte.

Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."

Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben sei, um noch mehr zu fangen.

Der Mexikaner sagte, die Fische, reichten ihm, um seine Familie die
nächsten Tage zu versorgen.

Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem Rest des
Tages?"

Der mexikanische Fischer erklärte:
"Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen; spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden.
Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte:
"Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York City umziehen, von wo aus Sie dann ihr florierendes Unternehmen leiten."

Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?"

Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."

Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"

Der Banker lachte und sagte:
"Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit ihrem Unternehmen an die Börse gehen; ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen."

Der Mexikaner sagte: "Millionen. Und dann?"

Der Banker sagte:
"Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Kindern spielen, eine Siesta mit ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit ihren Freunden Gitarre spielen."



Ich seh das ähnlich wie es die Moral der Geschichte rüberbringen will und ihr?
 
Dabei
4 Okt 2004
Beiträge
1.275
#2
im kern stimme ich der geschichte zu das reichtum nicht millionen auf dem bankkonto bedeuten muss .. ich sage immer jeder ist seines glückes schmied für die einen reicht ein einfaches fischer leben für die anderen nicht die wollen lieber ne villa mit pool und 4x im jahr schön in die ferien fahren ohne kinder schlussendlich kann man nicht sagen das einte oder andere sei richtig weil eben reichtum im auge des betrachters liegt .. ein komplexes thema und eben auch nicht immer so umsetzbar wie man sich das denkt weil z.b was ist wenn in diesem kleinen fischerdörfchen auf einmal ein tsunami oder wirbelsturm drüber weg fegt?

grüsse
 
Dabei
18 Mrz 2005
Beiträge
226
#3
Finde die Geschichte klasse :wink:
Haben vor kurzem zufälligerweise in Philo über genau diese Geschichte geredet....

Da wird einem mal endlich klar, dass man nach etwas strebt..was man eigentlich schon längst hat.....wen man nur die Augen aufmachen würde und nicht so materialistisch orientiert wäre....

Lg
 
Dabei
9 Aug 2005
Beiträge
439
#4
das is ja echt genial ...

ich mein ich find das auch so eigentlich ... aber an der geschichte sieht man s mal deutlich !"!!
 

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