H
herbstmädchen
- Dabei
- Feb. 2016
- Beiträge
- 4
Hey Leute,
es wäre super lieb, wenn ihr euch meine Geschichte anhört und mir ein paar Ratschläge gebt.
Vor ca. 3 Jahren habe ich mich in einen Kommilitonen von mir verguckt. Wir hatten zusammen ein Seminar und ich hatte immer den Eindruck, dass etwas zwischen uns ist, eine Art Verbindung / Anziehungskraft. Komischerweise hat er sich öfters mal direkt neben mich gesetzt, allerdings haben wir nie miteinander gesprochen (wobei ich das zu dem Zeitpunkt auch noch gar wollte und mich immer zu meinen Mädels auf der anderen Seite orientiert habe). Einmal kam es zu einer Gruppenarbeit und wir haben uns dabei des Öfteren tief in die Augen geschaut, etwas geflirtet und er hat mich mit seinem Lächeln innerlich einfach total zum Strahlen gebracht. Mit der Zeit habe ich dann gespürt, dass ich mich richtig schlimm in ihn verliebe und habe tierisch dagegen angekämpft. In einem anderen Seminar hat sich eine gute Bekannte von ihm auch immer neben mich gesetzt und mir immer ziemlich private Fragen gestellt, z. B. ob ich einen Freund habe usw. Das fand ich auch etwas merkwürdig. Die nächsten Semester ist mir nur aufgefallen, dass er in gemeinsamen Veranstaltungen hin und wieder zu mir geschaut hat, wenn ich nach ihm geschaut habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich jedoch noch einen Freund und habe versucht, diese aufkeimenden Gefühle zu verdrängen. Das hat mehr oder weniger gut geklappt und ich bin ihm weiterhin aus dem Weg gegangen. Vor einem halben Jahr haben mein Exfreund und ich uns nach 8 gemeinsamen Jahren getrennt und seitdem bin ich mehr oder weniger ein zufriedener Single. Natürlich ist mir mein Kommilitone direkt wieder in Gedächtnis gesprungen und ich habe versucht, Infos über ihn einzuholen. Somit hat sich herausgestellt, dass er seit einiger Zeit eine Freundin hat und habe die Gedanken an ihn direkt wieder verworfen, weil ich prinzipiell finde, dass solche Männer Tabu sind.
Seit Oktober letzten Jahres bin ich in einem konsekutiven Masterstudium und wie der Zufall es so wollte, sind wir prompt in einigen gemeinsamen Veranstaltungen gelandet. Auch hier hatte ich wieder den Eindruck, dass er mich öfters angeguckt hat. Auf jeden Fall ist es im Laufe dieses Semesters zu einer ganzen handvoll merkwürdiger Situationen gekommen. Ungelogen bin ich ihm einfach ständig begegnet und zwar waren wir bei diesen Begegnungen einfach immer alleine (z. B. in irgendwelchen Gängen, in der Bib, an der Ampel, auf dem Zebrastreifen). Ich war jedes Mal so aufgeregt, dass ich versucht habe, ihn zu ignorieren und bin immer schnell weg gegangen oder habe weggeschaut. Dann vor einigen Wochen saß ich alleine in der Bibliothek und wollte gerade aufbrechen, als er auf einmal vor mir steht (weil er an meinen freien Platz wollte) und wir haben uns dabei direkt in die Augen geschaut. Ich habe mich wieder total erschrocken und bin ohne etwas zu sagen, abgehauen. Zwei Tage später stand ich mit einer Freundin an der Bushaltestelle und wurde kurze Zeit später von ihm angerempelt, jedoch haben weder er noch ich darauf reagiert. Danach hat er sich einen Meter neben uns gestellt. Meine Freundin meinte zu mir, dass es total auffällig ist, wie er mich anguckt und sein Blick regelrecht an mir kleben bleibt. Auch meinte sie, dass er bereits vor mir an der Bushalte stand, dann wieder gegangen ist und mich dann angerempelt hat. Jedes Mal habe ich versucht, mir darauf einfach nichts einzubilden. Eine Woche später passiert jedoch die selbe Situation mit dem Anrempeln nochmal und wieder stellt er sich in mein Blickfeld. Im Bus hat er sich dann direkt im Gang neben mich gesetzt. Als ich mich letzte Woche mit einer Freundin auf einen Kaffee verabredet habe und sie vom Bus abholen wollte - natürlich - steigt er aus dem Bus aus und es fühlte sich wieder so komisch an. Und letzte Woche vor unserer Abschlussprüfung hat er sich zu unserer Gruppe gestellt, obwohl sein Kumpel etwas weiter weg saß und hat auf mich einen ziemlich nervösen Eindruck gemacht.
Diese ganzen Situationen haben mich dazu verleitet, ihm eine Mail zu schreiben und ihm endlich zu sagen, dass ich ihn sehr gerne mag. Schlussendlich habe ich mir erhofft, dass ich dadurch die Wahrheit erfahre, was ja auch mitunter bedeuten würde, dass ich mir alles eingebildet habe. Mir ist klar, dass der Kopf einem wilde Streiche spielt, wenn man verliebt ist und man nur auf Dinge achtet, die man sehen möchte. Dummerweise kommt jetzt einfach keine Antwort von ihm und ich bin wirklich am verzweifeln! Allerdings bereue ich es auch nicht, ihm geschrieben zu haben, weil ich finde, dass man für seine Gefühle nichts kann. Schade, ich hätte erwartet, er würde mir einfach klar sagen, dass er z. B. glücklich in seiner Beziehung ist, sodass ich dieses Thema abhaken kann. Auf jeden Fall geht es mir so nicht gut! Was soll ich nur tun?
Schon mal danke für eure Rückmeldungen!
es wäre super lieb, wenn ihr euch meine Geschichte anhört und mir ein paar Ratschläge gebt.
Vor ca. 3 Jahren habe ich mich in einen Kommilitonen von mir verguckt. Wir hatten zusammen ein Seminar und ich hatte immer den Eindruck, dass etwas zwischen uns ist, eine Art Verbindung / Anziehungskraft. Komischerweise hat er sich öfters mal direkt neben mich gesetzt, allerdings haben wir nie miteinander gesprochen (wobei ich das zu dem Zeitpunkt auch noch gar wollte und mich immer zu meinen Mädels auf der anderen Seite orientiert habe). Einmal kam es zu einer Gruppenarbeit und wir haben uns dabei des Öfteren tief in die Augen geschaut, etwas geflirtet und er hat mich mit seinem Lächeln innerlich einfach total zum Strahlen gebracht. Mit der Zeit habe ich dann gespürt, dass ich mich richtig schlimm in ihn verliebe und habe tierisch dagegen angekämpft. In einem anderen Seminar hat sich eine gute Bekannte von ihm auch immer neben mich gesetzt und mir immer ziemlich private Fragen gestellt, z. B. ob ich einen Freund habe usw. Das fand ich auch etwas merkwürdig. Die nächsten Semester ist mir nur aufgefallen, dass er in gemeinsamen Veranstaltungen hin und wieder zu mir geschaut hat, wenn ich nach ihm geschaut habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich jedoch noch einen Freund und habe versucht, diese aufkeimenden Gefühle zu verdrängen. Das hat mehr oder weniger gut geklappt und ich bin ihm weiterhin aus dem Weg gegangen. Vor einem halben Jahr haben mein Exfreund und ich uns nach 8 gemeinsamen Jahren getrennt und seitdem bin ich mehr oder weniger ein zufriedener Single. Natürlich ist mir mein Kommilitone direkt wieder in Gedächtnis gesprungen und ich habe versucht, Infos über ihn einzuholen. Somit hat sich herausgestellt, dass er seit einiger Zeit eine Freundin hat und habe die Gedanken an ihn direkt wieder verworfen, weil ich prinzipiell finde, dass solche Männer Tabu sind.
Seit Oktober letzten Jahres bin ich in einem konsekutiven Masterstudium und wie der Zufall es so wollte, sind wir prompt in einigen gemeinsamen Veranstaltungen gelandet. Auch hier hatte ich wieder den Eindruck, dass er mich öfters angeguckt hat. Auf jeden Fall ist es im Laufe dieses Semesters zu einer ganzen handvoll merkwürdiger Situationen gekommen. Ungelogen bin ich ihm einfach ständig begegnet und zwar waren wir bei diesen Begegnungen einfach immer alleine (z. B. in irgendwelchen Gängen, in der Bib, an der Ampel, auf dem Zebrastreifen). Ich war jedes Mal so aufgeregt, dass ich versucht habe, ihn zu ignorieren und bin immer schnell weg gegangen oder habe weggeschaut. Dann vor einigen Wochen saß ich alleine in der Bibliothek und wollte gerade aufbrechen, als er auf einmal vor mir steht (weil er an meinen freien Platz wollte) und wir haben uns dabei direkt in die Augen geschaut. Ich habe mich wieder total erschrocken und bin ohne etwas zu sagen, abgehauen. Zwei Tage später stand ich mit einer Freundin an der Bushaltestelle und wurde kurze Zeit später von ihm angerempelt, jedoch haben weder er noch ich darauf reagiert. Danach hat er sich einen Meter neben uns gestellt. Meine Freundin meinte zu mir, dass es total auffällig ist, wie er mich anguckt und sein Blick regelrecht an mir kleben bleibt. Auch meinte sie, dass er bereits vor mir an der Bushalte stand, dann wieder gegangen ist und mich dann angerempelt hat. Jedes Mal habe ich versucht, mir darauf einfach nichts einzubilden. Eine Woche später passiert jedoch die selbe Situation mit dem Anrempeln nochmal und wieder stellt er sich in mein Blickfeld. Im Bus hat er sich dann direkt im Gang neben mich gesetzt. Als ich mich letzte Woche mit einer Freundin auf einen Kaffee verabredet habe und sie vom Bus abholen wollte - natürlich - steigt er aus dem Bus aus und es fühlte sich wieder so komisch an. Und letzte Woche vor unserer Abschlussprüfung hat er sich zu unserer Gruppe gestellt, obwohl sein Kumpel etwas weiter weg saß und hat auf mich einen ziemlich nervösen Eindruck gemacht.
Diese ganzen Situationen haben mich dazu verleitet, ihm eine Mail zu schreiben und ihm endlich zu sagen, dass ich ihn sehr gerne mag. Schlussendlich habe ich mir erhofft, dass ich dadurch die Wahrheit erfahre, was ja auch mitunter bedeuten würde, dass ich mir alles eingebildet habe. Mir ist klar, dass der Kopf einem wilde Streiche spielt, wenn man verliebt ist und man nur auf Dinge achtet, die man sehen möchte. Dummerweise kommt jetzt einfach keine Antwort von ihm und ich bin wirklich am verzweifeln! Allerdings bereue ich es auch nicht, ihm geschrieben zu haben, weil ich finde, dass man für seine Gefühle nichts kann. Schade, ich hätte erwartet, er würde mir einfach klar sagen, dass er z. B. glücklich in seiner Beziehung ist, sodass ich dieses Thema abhaken kann. Auf jeden Fall geht es mir so nicht gut! Was soll ich nur tun?
Schon mal danke für eure Rückmeldungen!
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