Hallo!
Vor ca 4 Monaten habe ich erfahren, dass mein Opa zu dem ich und meine ganze Family ein sehr gutes Verhältnis haben einen Gehirntumor hat. Die Diagnose hat uns alle sehr fertig gemacht, weil dieser Tumor eines der bösartigsten von dieser Krebsart ist.
Er hat zwar die Op gut überstanden, aber trotzdem tut es uns einfach weh zu sehen, wie r er sich sehr verändert und darunter leidet. Ausserdem wird der Tumor immer wieder nachwachsen und irgendwann wird er an einer Stelle sein, wo man ihn nicht mehr operieren kann.
Früher war er sehr fit und hat alles alleine gemacht. Jetzt ist er durch seine Krankheit viel eingeschränkt und nicht mehr "der alte". Wir versuchen ihn so gut wie es geht zu helfen, indem wir ihn Mut zu sprechen und gemeinsam den Weg mit ihm gehen und fest zusammen halten. Denn ich denke dass es gerade in so einer Zeit sehr wichtig ist, dass man ihn wo es nur geht unterstützt und ihn nicht mit seinen Ängsten und Sorgen alleine lässt.
Trotzdem waren wir seit dieser Diagnose alle sehr verzweifelt, weil wir nicht wussten bzw wissen wo der Weg noch hinführt. Ausserdem hatte ich in dieser Zeit ziemlichen prüfungsstress sowie ein ziemliches Gefühlschoas was meinem Ex Freund betrifft.
Jetzt habe ich bzw wir noch erfahren, dass meine Tante mit 42 Jahren unheilbar an einer sehr seltenen Krebsart erkrankt ist und evtl noch ein halbes Jahr zu leben hat. Was mich bzw uns auch sehr belastet.
Nun zu "meinem Problem": Seitdem merke ich dass mir das ganze "zu viel" wird.
Es gibt Tage da geht es mir gut, aber dann wieder solche wie z.B jetzt, wo ich einfach eine innere Traurigkeit und einen ich nenn es mal "Druck auf der Brust" spühre dass ich einfach nur noch weinen könnte.
Ich war früher eigentlich immer fröhlich doch seitdem merke ich, dass ich sehr oft traurig bin und mein fröhlich sein, wenn dann nur vorspiele. Ich war jetzt gerade auch ein wenig mit Freunden weg, um mich abzulenken doch ich bin nach 2 Stunden nach Hause, weil mir der ganze Rummel zu viel wurde und ich auch keinen wirklichen Spaß hatte.
Meine Frage: Kennt jemand dieses Gefühl von Euch? Ist das durch die Situation bedingt "normal" oder sollte ich einen Arzt aufsuchen?!
Würde mich über eine Antwort freuen!
Viele Grüße


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