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Von Zuhause ausziehen – Schlechtes Gefühl

  1. #1
    newhaven
    Neuling

    Standard Von Zuhause ausziehen – Schlechtes Gefühl

    Hallo Leute!

    Hm, dachte selbst ja nicht dass ich mal vor so einen Problem stehe.
    Zu meiner Person. Bin 24, männlich und habe seit 4 Jahren einen guten Job der mir Spaß macht.
    Irgendwie habe ich mir immer vorgenommen dass ich bis 25 ausziehen will.
    Weil ich irgendwann auch ich mal auf eignen Füßen stehen will.

    Habe mich dann heuer im Jänner für Wohnungen auf der Gemeinde angemeldete, da darauf ja eh ca. 1 Jahr Wartezeit bestehen.
    Haben dann aber durch Zufall einen Traumwohnung im Februar gefunden (Neubau, Garten, Terrasse, super Nachbarn).
    Hab dann zugeschlagen (nach kurzen Überlegen - dachte mir wenn ich diese nicht nehme werde ich jede weitere Wohnung die ich mir anschaue mit dieser vergleichen und mich immer ärgern die nicht genommen zu haben).

    Ja jetzt war ich Einrichtung kaufen, Wohnrat und und und. Wohnung wird super und jetzt steht am Montag mein Auszug an.
    Bis jetzt habe ich mich immer darauf gefreut, aber seit ein paar Tagen gehts mir da nicht mehr so gut.
    Verstehe mich mit meinen Eltern super. Besonders mit meiner Mum.
    Da ich aber alleine in die Wohnung ziehe (habe leider keine Freundin) geht mir dauernd durch den Kopf, wie mir die Gespräche abgehen werden. Keiner in der Früh da, der dir Guten Morgen wünscht. Nach der Arbeit begrüßt und ein bisschen quatschen kann, oder am Abend eine Gute Nacht wünscht.

    Irgendwie denke ich nur wie es sein wird wenn ich da alleine in der Wohnung sitze und wie mir diese Punkte abgehen werden....

    Wohnung ist nur 1km weg,. Werde am Freitag + Sonntag immer heim zum Essen kommen. Und hin und wieder auf einen Kaffee.

    Wohnung sauber zu halten, Kochen, etc. macht mir keine Angst. Das werde ich lernen. Sehe da kein Problem.
    Habe mir auch Vorgenommen, jetzt wieder mit dem Laufen etc. anzufangen. neuer Lebensabschnitt halt. J
    Aber das ganz alleine in der Wohnung sein beschäftigt mich komischerweise sehr umso näher der Auszug rückt.

    Dachte wirklich nicht dass mich das so beschäftigt. War da bis jetzt immer so cool.

    Wie war dass bei euch damals? Könnte ein bisschen einen Aufmuntern brauchen


    Hm ja auch wir Männer müssen hin und wieder zugeben wenn’s uns bei solchen Sachen schlecht geht – da hilft natürlich das Internet ein bisschen

    Danke euch!

    Lg
    Michael

  2. #2
    Black

    Standard

    Ich bin in eine WG gezogen ... da hab ich das Problem nicht.

    Ansonsten Freundeskreis aufbauen .... da gehste kurz heim zum Duschen und danach auf die Piste, die fünf Minuten wirste auch ohne Labern überstehn .
    There is a thin line between what is good and what is evil
    And I will tiptoe down that line, But I will feel unstable
    My life is a circus, and I am tripping down the tightrope

    Well there is nothing to save me now
    So I will not look down


  3. #3
    Foggy85

    Standard

    Ich bin mit 18 zu Hause ausgezogen. Kurz vor meinem 25sten kam ich zurück. Jetzt wird wieder dran gearbeitet auszuziehen.

    Ich war auch fast 11 Monate alleine daheim. Anfangs dachte ich auch immer zuviel drüber nach, warum, wieso, weshalb.

    Aber ich muss sagen, es war die schönste und genialste Zeit meines Lebens! Du kannst Nackt durch die Wohnung rennen, es stört keinen wenn du die Socken mal im Wohnzimmer ausziehst, es geht keinem Auf den Sack wenn du mal die Pizzaschachtel bis zum morgen danach auf dem Tisch stehen lässt usw.

    Den größten Fehler den ich machte war wieder heim zu ziehen. Und ich arbeite grad hart dran das ich hier wieder raus komm..

  4. #4
    Black

    Standard

    Sehe ich auch so, allein zu wohnen ist das Beste was dir passieren kann !
    Es heißt ja nicht, dass du deshalb ganz alleine bist.
    There is a thin line between what is good and what is evil
    And I will tiptoe down that line, But I will feel unstable
    My life is a circus, and I am tripping down the tightrope

    Well there is nothing to save me now
    So I will not look down


  5. #5
    dili

    Standard

    Also ... ich kann dich bissl verstehen

    Ich bin mit 17 ausgezogen zum Studieren - sogar gleich in ein Bundesland am anderen Ende von Deutschland. Am Anfang hab ich mich voll gefreut auf das Abenteuer "allein leben". Als mich dann meine Eltern und mein Bruder "abgeliefert" haben und wieder heimgefahren sind, gings bei mir los und ich hab nur noch geweint ... ich hab ein ganz enges, super gutes Verhältnis zur Familie. Ich hab mich aber ganz schnell eingelebt, schon am nächsten Tag Freunde gefunden und auch meine beste Freundin im ersten Semester getroffen . Das liegt aber an dir: Bist du ein offener, herzlicher, spontaner Mensch, wird dir das sicher nicht schwerfallen

    Meine Eltern hab ich jetzt 1,5 Jahre nicht gesehen - und wenn einer weiss, wie das ist, Eltern zu vermissen, dann wahrscheinlich ich Aber man kann trotzdem guten, liebevollen Kontakt durch Briefe, Chats, Telefon und Co. aufrecht erhalten. Was mir allerdings sehr weh tut ist, das ich verpasse zu sehen, wie mein Bruder groß wird. Als er 11 war, bin ich fort - nun ist er 16 ... und mein Bruder ist mir das Liebste auf der Welt Ich sag mir dann nur immer das wir wahrscheinlich nicht so ein tolles Verhältnis hätten, würden wir zusammen wohnen

  6. #6
    IceTime

    Standard

    Keine Panik, jeder fängt mal so an :-). Ich lebe zwar mit meinem Partner zusammen, aber ich vermisse das Leben in einer großen Familie schon. Genau die Dinge die du beschreibst kenn ich auch. Bei uns hat sich immer jemand gefunden, der mit einem Tischtennis gespielt hat, der auch was essen wollte oder auch grad Bock hatte zu quatschen. Aber man findet sich da rein und wenn du den Kontakt so gut aufrecht erhälst, wie du es beschrieben hast, dann wird die Zeit bestimmt richtig klasse. Wenn mein Freund Nachtschicht hat, dann kann ich mich hier zu Hause richtig "ausleben" und die Musik hören, die ich will, aufm Balkon chillen und einen rauchen, Chinamanzeugs essen (das hasst er ^^) usw. usw. ... es hat alles seine Vor- und Nachteile. Und du bleibst sicher nicht lange allein :-) ...

  7. #7
    Murmelchen

    Standard

    Hallo!

    ich kann dich voll verstehen!

    Ich musste mit 20 von zu Hause ausziehen, wegen Studium und hatte die gleichen Bedenken. DAnn wars aber ganz anders, ich war froh, meine Ruhe zu haben und mit niemandem reden zu müssen und mir meine Zeit frei einteilen zu können.

    Jetzt wohn ich mit meinem Lebenspartner zusammen und es ist auch schön. Beides hat Vor- und Nachteile, also das Allein-Wohnen genauso wie das Zusammen-Wohnen (egal mit wem).

    Viel Glück und viel Spaß!!


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