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Vollkommenes Vertrauen

  1. #1
    truth
    Gast

    Standard Vollkommenes Vertrauen

    Hallo!

    Ich bleibe heute mal anonym, da hier manchmal eine Person im Forum rumschwirrt, die den Text nicht unbedingt lesen soll.

    Es geht kurz gesagt um das Vertrauen in einer Beziehung. Ich bin noch nicht so alt, habe aber schon zwei verschiedene Erfahrungen zu diesem Thema gemacht. Vor ein paar Jahren traf ich eine Person, der ich sofort und bedingungslos vertrauen konnte, ohne Wenn und Aber. Im Laufe der Zeit wurde das Vertrauen sowie die Gefühle zerstört. Er ist fremdgegangen. Ich weiß nicht, wie oft, weiß selber nur von einem Mal. Die Liebe zu ihm hat er damit und mit anderen Sachen komplett zerstört, da ist auch nichts mehr mit Aufwärmen.

    Seit vier Jahren kenne ich auch einen anderen Mann, den ich vom ersten Augenblick an geliebt habe, den ich "haben" wollte. Drei Jahre habe ich auf ihn gewartet, ehe ich ihn kennen gelernt habe und ehe wir die Beziehung eingegangen sind. Nur waren wir zu diesem Zeitpunkt sehr jung und in der Zeit, in der das Vertrauen zu einem Menschen aufgebaut wird, ist sehr viel Mist passiert, mit dem ich heute noch zu kämpfen habe. Trotzdem liebe ich ihn, seit sieben Jahren, immer noch wie am ersten Tag, wenn man davon absieht dass sich die Schwärmerei in Liebe gewandelt hat.

    Um nun wieder zum Thema zu kommen: Mit der ersten Person habe ich weit weniger Zeit verbracht als mit der zweiten, aber trotzdem war das Vertrauen zu person 1 viel größer und tiefer!

    Ich weiß nicht, woher mein Misstrauen kommt, mein Freund(Person2) gibt mir keinen Grund dazu, er flirtet nicht, geht nicht allein zu fremden Mädls in die Wohnung, geht selten feiern, betrinkt sich nie, geht nicht fremd. Das komplette Gegenteil von Person1. Ich habe ihm all das aber auch nie verboten (lassen wir das Fremdgehen mal außen vor), er tut es aus freien Stücken. In der Anfangszeit unserer Beziehung hat er mit meinen Gefühlen gespielt wie mit einem Spielzeug, es war "cool" eine Freundin zu haben. Mehr nicht. Das ist drei Jahre her, in der Zeit ist viel passiert, er hat sich geändert, weiß was er will und steht dazu: Zu mir.
    Aber ich habe das Gefühl, dass mein Vertrauen auf diesem Stand geblieben ist. Ich werde total unsicher wenn er abends mit Freunden weggeht und erst nach Mitternacht irgendwann wieder zu Hause ankommt, wenn ich dann im Nachhinein erfahre dass sie spontan in eine Disko gegangen sind oder ein Kumpel sie und paar Mädls zu sich nach Hause eingeladen hat. Mein Kopf weiß aber genau, dass er zu mir steht und auch alle seine Freunde wissen von mir und seine engsten Freunde kenne ich persönlich. Es ist diese Unsicherheit,wenn er von mir weg ist. Ist er bei mir, sehe ich alles klar und bin mir total sicher.
    Hinzu kommt, dass ich auch ein wenig von seinem Vertrauen zu mir eingebüßt habe. In einer der etlichen Trennungen unserer Beziehung habe ich kurz etwas mit einem Anderen angefangen (nur paar Tage). Es ist böse, ich weiß, aber davon mal abgesehen: Es kennt besimmt jeder die Situation wo man sich einem Menschen um den Hals wirft weil man Angst hat dass der Schmerz einen zerstört, weil man nicht alleine sein will. Frei von Liebe, nur aus Einsamkeit. Mehr war bei mir auch nicht der Grund zu diesem "Sprung". Mein Freund zweifelt seitdem aber an meiner vollkommenen Liebe zu ihm. Er dachte immer, dass er der einzige Mann in meinem Leben sei und mein Herz komplett ihm gehöre. So war und ist es auch. Schwärmereien hat jeder mal, sowas ist normal. Aber solche Gefühle wie ich für ihn habe, gibt es bei mir nur einmal. Sicher könnte man sich über sein Verhalten lustig machen, aber für ihn stellt es ein echtes Problem dar und das merke ich auch.

    Wir haben also beide unsere Probleme mit dem Vertrauen zueinander und ich war der Meinung, dass er daran arbeiten muss. Nun ist mir aber klar geworden, dass es nur längerfristig etwas werden kann, wenn wir beide daran arbeiten und uns bemühen. Ich weiß auch, dass man einen Menschen von seiner Liebe nicht mit einer Tat oder einem Tag überzeugen kann, dass es nur die Zeit zeigen kann, aber gibt er mir noch so viel Zeit bzw. sein Herz?

    Dieses Vertrauensproblem hindert uns daran, weitere Schritte in unserer Beziehung zu gehen, z.B. das Zusammenziehen. Wir wollen zwar beide, aber etwas hindert uns daran.

    Es ist für mich unbegreiflich, dass ich zu Person 1 nach all der Scheiße wieder so viel Vertrauen aufgebaut habe (wir sind Freunde), ich es bei meinem Freund jedoch nicht auf die Reihe bekomme. Dazu kommt, dass ich zu Person 1 nichts außer freundschaftliche Gefühle hege, mit meinem Freund aber mein restliches Leben verbringen will.
    Wie ist sowas möglich?
    Ich weiß nicht direkt, was ich euch fragen soll, ich weiß nicht ob ihr mein Problem versteht und mir vielleicht den ein oder anderen Tipp geben könnt.
    Ich verstehe es einfach nicht, wie so ein Mist passieren kann.

  2. #2
    young&hopeless

    Standard

    [QUOTE=truth;134814Mein Freund zweifelt seitdem aber an meiner vollkommenen Liebe zu ihm. [/QUOTE]

    Kann man ihm nicht verdenken.
    Zu dir: Kann es sein, dass du einen "Schaden" aus deiner vorherigen Beziehung hast, also deswegen nicht mehr ganz vertrauen kannst? Du hast diesem Mann alles gegeben, weil du glaubtest und fühltest, dass du ihm vertrauen kannst, und bist bitter enttäuscht worden.

  3. #3
    yella
    Gast

    Standard

    ich denke eher, dass rührt daher, dass er am anfang eurer beziehung "gespielt" hat und dass dein mißtrauen mittlerweile zwar unbegründet ist, aber damals berechtigt war.
    in der verhaltenstherapie würde man sagen, dass du noch in deinem alten bzw. mittlerweile veralteten verhaltenmuster steckst, dir das alte verhalten abtrainieren musst! an die gegenwärtige position anpassen. das kann man trainieren, frag mich aber nicht wie, so gut kenne ich mich dann doch nicht mit verhaltenstherapie aus...
    aber gut ist, wenn du dir das erstmal bewusst machst, das wäre der 2. schritt. aber so wie du erzälst, weisst du das ja auch schon a bisserl, gelle?

  4. #4
    Egal

    Standard

    Nur mal damit ich es verstehe:

    Person 1 und Du - ihr seid Freunde und Du hast großes Vertrauen zu ihm. Vertrauen auf freundschaftlicher Basis. Das ist etwas anderes als Vertrauen in einer Beziehung, hat also hiermit erst mal nichts zu tun.

    Person 2 und Du - er ist Dein jetziger Freund, richtig? Du kannst ihm nicht richtig vertrauen und er Dir nicht...hab ich das richtig verstanden?

    Ich kann Dir nicht sagen woher das genau kommt, vermute aber, dass es bei Dir an Deiner vorangegangenen Beziehung liegt und an den etlichen Trennungen in Deiner jetzigen. Das kommt bei Deinem Freund wohl auch hin. Durch die Trennungen ist das Vertrauen geschrumpft und wohl auch dadurch, dass er den Eindruck bekommen hat, Du ersetzt ihn sofort.

    Daran müsst ihr natürlich arbeiten und ich bin mir sicher, dass dieses Vertrauen auch wieder kommt. Aber nicht, indem Du Dir Gedanken darüber machst warum es jetzt so ist, wie es ist. Nimm es erst mal einfach so hin und akzeptiere es. Sprecht über eure Gefühle, nur so kann man daran arbeiten und lernen, sich gegenseitig zuvertrauen bzw. auf den anderen einzugehen.
    Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.

    Mark Twain

  5. #5
    Unregistriert
    Gast

    Standard

    Hm.
    Tip von mir.
    Verh.Th. hätte als Grundlage erst mal eine Hintergrunddarlegung deines Verhaltens/Sichtweise und den Anforderungen/Angleich dieser an jetzige Situation.

    Ich beschreibs mal so.
    Du interpretierst da eine Emotionsbedeutung rein wie eine Tsunamiewelle. Versuche deine Emotion mal in eine Ecke zu stellen und auch mal die Sache rein analytisch zu betrachten.

    Mir kommts komisch vor, das du mehrfach das Vertrauen zu deinem Ex so betonst. Auch jetzt wo ihr gute Freunde seid ist soooo ein Vertaruen da - obwohl er es in eurer Beziehung gebrochen hat.
    Ganz normal das eine Beziehung was anderes ist als eine Freundschaft und damit auch das Vertrauensverhältnis. Warum betonst du das so? Bist du wirklich über deinen Ex hinweg?
    Offenbar gibts genug Streit und Probleme.

    Mir ist auch spanisch das du ihn soooo liebst und doch selbst fremdgegangen bist? Nur wegen dem allen sein? Sehe ich als fragwürdig an! Ich kenne so was zumindest nicht und würde es auch nicht machen?!

    Sieh´s mal aus seiner Position:
    Sie betont sie liebt mich mit voller Inbrunst - und knutscht mit einem anderen. Man hat sich oft gestritten. Was passiert beim nächsten Streit wenn ich mal mit meinen Kumpels danach noch übers WE zum Grillen fahre!? Hat sie dann den nächsten bloß weil sie soo alleine ist?

    Du solltest dir klar werden, was genau du willst, was deine Hintergründe sind, was er will, was ihr wollt und was du dafür tun oder lassen solltest.
    Wie du an deiner 1. Bez. ja mitbekomen hast ist zuviel "Rosa" meist unrealistisch obwohl man es gerne so hätte - verständlich.

    Der Fachausdruck für dein Dilemma heißt Übertragung. Nimm es als eine Erfahrung. Jede Situation ist aber auch anders. Es gibt immer das Risko das du enttäuscht werden kannst. Statistisch geht es aber meistens immer gut. Mißtrauen ist nicht unnormal. Vertrauen aber auch nicht.

  6. #6
    truth
    Gast

    Standard

    Ich glaube du hast das falsch verstanden, ich bin nicht fremd gegangen,mein Freund hatte wieder mal die Beziehung beendet und danach habe ich (lange nach der Trennung) kurz etwas mit dem anderen angefangen. Dementsprechend werde ich mir auch keinen anderen schnappen wenn er mal ein Wochenende weg ist- dieses "Allein sein" kann man nicht mit dem nach einer Trennung vergleichen, verstehtst du wie ich das meine?
    Ich bin über meinen Ex hinweg, verstehe es nur nicht, wieso mein Vertrauen zu ihm größer ist als zu meinem Freund, das ist doch nicht richtig, hab nur versucht es irgendwie deutlich zu machen. Rein Beziehungstechnisch ist mein Ex für mich mehr als gestorben, nur freundschaftlich kommen wir noch miteinander klar.
    Mir bleibt wohl nix anderes übrig als es hinzunehmen, nur weiß ich nicht wie wir daran arbeiten sollen, mein Freund will nicht drüber reden, er ist der Meinung dass es nix hilft außer die Wunde immer wieder aufzureißen und er selber damit klar kommen wird, dass die Zeit ihm helfen wird. Dabei will ich ihm doch so gerne helfen, ihm irgendwie zeigen dass es sich nicht lohnt darüber den Kopf zu zerbrechen, wahrscheinlich muss ich andere Wege einschlagen um zu ihm zu gelangen.
    Ich weiß genau was ich will und was ich dafür tun bzw unterlassen muss. Ich weiß, wie ich ihm helfen kann, aber ich weiß nicht wie ich mir helfen kann. Wie kann man sich voll auf einen Menschen "einlassen" um sein Vertrauen zu reparieren wenn man sich selbst nicht sicher ist, dass man danach nicht fallen gelassen wird? Ich habe Probleme diese Schwelle zu übertreten, aber einer muss anfangen, richtig anfangen.

  7. #7
    Egal

    Standard

    Erst mal solltest Du aufhören zu vergleichen. Denn wie schon erwähnt ist die Vertrauensbasis einer Beziehung nicht vergleichbar mit der einer Freundschaft.
    In einer Freundschaft hat man doch nicht die gleichen Erwartungen oder Wünsche an sein Gegenüber wie in einer Beziehung. Da geht es um viel mehr, um Liebe, um geliebt und begehrt werden, darum, die Einzige sein zu wollen. Diese Ansprüche und Hoffnungen hast Du an Deinen Ex nicht mehr, Du stellst Dir diese Fragen was ihn angeht nicht - darum meinst Du im ersten Moment, da Vertrauen zu ihm wäre größer. Ist es nicht, es ist einfach nur ein anderes.

    Es gibt, wie Du schon richtig erkannt hast, keine Pauschaltipps. Man "muss" manchmal einfach vertrauen.
    Das 100%ige Vertrauen erreicht manche nie, aber viel reden und einander zuhören hilft. Dazu noch ein respektvoller und liebevoller Umgang und das Vertrauen sollte Schritt für Schritt wieder kommen.
    Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.

    Mark Twain

  8. #8
    Unregistriert
    Gast

    Standard

    Aha.
    Gut - jetzt habe ich es genauer verstanden.
    Ich berichte mal aus der Männerperspektive.
    1. Dein Freund ist ein Mann. Männer haben Probleme mit evtl Kontrollverlust. Das ist einerseits gesellschaftlich und andererseits genetisch bedingt. Zielorientiert - muß halt irgendwie weitergehen und was bringen.
    Oft neigen sie dazu deshalb eine Selbstexploration (Öffnung) zu vermeiden denn das bedeutet nat. auch zu einem gewissen Grad Agreifbarkeit. Außerdem ist es für Männer nat auch wichtiger sich in ihrer Umwelt (sozial o. materiell) auch zurechtzufinden. Deshalb suchen sie lieber im Auto nach dem richtigen Weg anstatt zu fragen.
    Es wird ihm also schwerer fallen sich zu öffnen.
    Ich würde euch trotzdem dazu raten zu zB einer psychologischen Beratung zu gehen o. Paarberatung zu gehen. Am Besten wenn dabei als Berater eine Frau und ein Mann sind.

    Ich habe bei dir den Eindruck:
    1. Du vergleichst ein wenig Äpfel mit Birnen
    2. Du hast da ein etwas "starres" Anspruchsdenken.

    1. Jede Beziehung hat nat ein irgendwie identisches Grundgerüst und trotzdem ist jede Beziehung anders und jede weitere speist sich auch aus vorherigen Erfahrungen.
    Die einzelnen "Parameter" in deiner jetzigen Bez. müssen weiß Gott nicht dieselben sein wie in deiner 1. Bez. Du hast Vertrauensbruch erlebt und das gehört jetzt zu deinem Erfahrungsschatz. Fertig.
    2. Lege also den Anspruch ab, das nur mit dir was stimmt wenn du wieder soooo volles Vertrauen wie in deiner 1. Bez. hast. Das hat mit der Wertigkeit einer Bezieh. wirklich nix zu tun.

    Außerdem - nach meinem Empfinden.
    Also das du nun mal auch mißtrauisch bist ... Also das - das finde ich als NORMAL! Du liebst ihn, es besteht immer ein Risiko das evtl halt mal was passiert. Das ist einfach so... Du willst das natürlich nicht... wer will das schon?... Also bist du natürlich auch mal mißtrauisch und eifersüchtig ... ALSO VÖLLIG NORMAL!!!!???!!!
    Das du in deiner 1. Bez. so voller Vertr. warst - also das halte ich eher für speziell.

    Jetzt kommt es nat darauf an, wie stark du deine Eifersucht nach außen trägst bzw. wie hoch die Schwelle ist und dein Verhalten und Sichtweise/Beurteilung prägt.
    Akzeptiere das nichts sicher ist.
    Akzeptiere aber auch, das in einer schönen und einigermaßen stabilen Beziehung die Wahrscheinlichkeit, das alles gut läuft statistisch außerordentlich hoch ist.

    Ihr solltet 1. das alte mal aufarbeiten und 2. dann für eure weitere Beziehung eine Vorstellung entwerfen, die aber flexibel sein muß. Es gehört kein Zusammenziehen dazu um eine Beziehung auf ein höheres Niveau zu heben. Vergiß diese klassischen Parameter und Einstellungen.

    Allerdings - Rat von mir...
    "Es kennt besimmt jeder die Situation wo man sich einem Menschen um den Hals wirft weil man Angst hat dass der Schmerz einen zerstört, weil man nicht alleine sein will. Frei von Liebe, nur aus Einsamkeit. Mehr war bei mir auch nicht der Grund zu diesem "Sprung"."

    Ich war zwar auch schon in solcher Situation aber das als Begründung für dein Verhalten... Tut mir leid - dafür fehlt mir ABSOLUT das Verständnis. Schmerz hin - Einsamkeit her ... Für mich ist so ein Verhalten irgendwo ziemlich egoistisch - keine Ahnung ob du da nicht demjenigen, mit dem das gelaufen ist nicht auch irgendwo weh getan hat. Selbst wenn nicht, hätte es aber auch passieren können.
    Was soll´s. Fehler macht jeder mal. Diese Einstellung würde ich an deiner Stelle aber auch genau als solches verbuchen... als Fehler den man bestimmt nicht noch mal machen wird und das würde ich auch deinem Freund absolut versichern. Das fördert deine Integrität.

    "Er dachte immer, dass er der einzige Mann in meinem Leben sei und mein Herz komplett ihm gehöre. So war und ist es auch. Schwärmereien hat jeder mal, sowas ist normal. Aber solche Gefühle wie ich für ihn habe, gibt es bei mir nur einmal."

    Und da haben wir wieder so 2 absolute und auch unrealistische Anspruchsparameter.

    Einzige Mann und Herz >komplett< ihm gehöre. Was für ein absolutistischer Anspruch!!!
    So was ist zemlich gefährlich. Ihr seid beide immer noch eigenständige Individuen mit einem eigenen sozialem Umfeld, euren eigenen spezifischen und auch unterschiedlichen Interessen usw. Zu deinem Ex hast du Freundschaft. Gehört auch zu deinem Leben. Wenn diese Beziehung nicht klapt und du einen anderen kennenlernst kannst du dich da genauso wieder verlieben wie bei den beiden vorherigen. Es gibt nicht DEN "DER ISSES"! Auf der Welt gibts ´ne Menge Deckel die passen.
    Toll wenn du ihn jetzt willst - das ist i.O. - aber was ist wenn ihr zb einen Sohn bekommt? Dann gibts wieder einen 2. Mann in deinem Leben!!!
    Solche Gefühle gibts nur einmal? Sicher - eure Beziehung ist auch einmalig. Das heißt aber nicht, das du nicht mit anderen Partnern ähnlich starke Gefühle hegen kannst und das ist kein Verrat an der vorherigen sondérn normal.

    Viele sagen, ihre Beziehung ist an der Realität gescheitert. Sind sie nicht!!!
    Sie sind meist an zu hohem Anspruchsdenken gescheitert!!!

    TIP.
    Geht die Sache nicht so totalitär sondern wesentlich lockerer an. Eine Beziehung kann auch an "Zuviel" kläglich ersticken. Investiert ruhig mal Geld in eine Beratung.


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