+ Antworten
Ergebnis 1 bis 2 von 2

Sie

  1. #1
    Chaoticle

    Standard Sie

    Sie





    Sie schenkt dir den Frieden,
    den du nie hattest.
    Schenkt dir den Mut,
    der dir verloren ging.


    Ihre Wärme,
    die Wärme ihrer Seele,
    sie überflutet dich
    und taut es auf,
    das Eismeer
    welches dein Herz gefangen hielt.


    Es beginnt zu schlagen,
    dein Herz.
    Zum ersten mal
    seit Ewigkeiten.
    Völlig frei,
    von dem was früher war.
    Der Kälte,
    der Unberührbarkeit
    entronnen.


    Sie hat dich zu neuem Leben erweckt.
    Zeigt dir das es einen Sinn gibt.
    Einen Zweck,
    für den das Leben lohnt.


    Sie zeigt dir die Liebe
    in einer Form
    die längst vergessen war,
    in all den Jahren.


    In all diesen verschenkten Jahren,
    bevor Sie kam.


    Alles würdest du tun,
    nur
    um ihr zurück zu geben
    was sie verdient.
    Um ihr zurück zu geben
    was sie dir schenkt.


    Ein neues Leben,
    das dich vergessen lässt,
    das Leid der Vergangenheit.
    Ein neues Leben,
    mit neuen Werten.


    Werte die mehr zählen
    als was du immer wolltest.
    Werte die mehr zählen
    als was du immer hattest.
    Werte die dich glücklich machen.
    Werte wie Liebe
    und Glück
    zu zweit
    mit ihr.
    "Eigentlich sind sie gar nicht verrückt, weißt du... Sie sind nur Frauen" (Jim Stonem -Skins)

    http://www.thegatewars.de/recruit.php?uniqid=xq1265881706

  2. #2
    Hans Werner

    Standard

    Hallo Chaoticle,

    das sind schlichte einfache Worte über die Liebe, die gerade durch ihre Einfachheit sehr überzeugen. Eigentlich ist das Wesentliche schon in den ersten vier Zeilen gesagt.

    Sie schenkt dir den Frieden
    den du nie hattest.
    Schenkt dir den Mut,
    der dir verloren ging.
    Im Laufe des Gedichts stellt sich das lyrische Ich die Frage, was es denn dem geliebten Du zurückgeben könne, um all die Liebe zu vergelten. Diese Frage scheint mir der fruchtbarste Ansatz in diesem Gedicht. Denn es geht um eine Selbstbestimmung des eigenen Ichs. Warum hatte man selbst keinen Frieden, warum hatte man den Mut verloren? Bei einer dauerhaften Beziehung wird es immer ein Nehmen und Geben sein müssen. So hat dieses Gedicht nicht nur den Sinn, die Gefühlstiefe freudig zu feinern, sondern stellt dem lyrischen Ich entscheidende Fragen zu seiner eigenen Person.

    Viele Grüße

    Hans Werner


+ Antworten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Ranking-Hits