Hier mal ein bisher selten angesprochenes Thema: Scheidung und das davor liegende Trennungsjahr
Ich (48, drei Kinder, die jüngste Tochter ist noch in der Schule, ist 16) habe die Scheidung eingereicht, wohne aber noch mit meinem Noch-Mann zusammen. Er sieht die Trennung nicht ein, will die Ehe nicht aufgeben. Ich habe abgeschlossen. Und ich habe einen heimlichen neuen Partner, von dem mein Mann nicht weiß, aber etwas ahnt. Soviel kurz zur Situation. Folgende Probleme/Fragen bewegen mich:
Wie lange geht das gut, noch zusammen wohnen zu bleiben? (diese Art getrennt leben wird unter bestimmten Voraussetzungen vom Gericht anerkannt)
Überlebt meine neue Beziehung dieses Trennungsjahr? Mein neuer Partner blockt eine intensivere Beziehung ab, es läuft auf Sparflamme. Und wenn ich ihn frage warum, gibt er mir keine Antwort, denn …
Er kann nur schwer über seine Gefühle reden. Wie kriege ich ihn zum reden, ohne ihn zu sehr zu bedrängen?
Also fangen wir erst mal mit der Vorgeschichte an: Wir sind seit 20 Jahren zusammen, seit 16 Jahren verheiratet. Die ersten Jahre war es eine schöne Ehe, dann kam der Alltagstrott. Er hat sich zwar um organisatorische Dinge gekümmert, aber nicht um unsere Beziehung. Irgendwann wollte er keinen Sex mehr, keine Streicheleinheiten, keine Küsse. Er suchte sich keine neue Arbeit, blieb zu Hause, wurde bequem, immer teilnahmsloser und gleichgültiger. Dazu kamen Alkoholprobleme + starker Raucher, dadurch nervliche Probleme (diese auch von seiner Mutter geerbt). Er ließ sich gehen und hatte auch kein Selbstbewusstsein mehr. Reden, aufmuntern, aufrütteln durch mich, seine Schwester und unsere Freunde half nicht. Vor reichlich einem Jahr hatte er sich dann endlich zum Alkoholentzug durchgerungen, ist seitdem erfolgreich trocken. Und wird jetzt seit paar Monaten langsam wieder zum Menschen. Hat sich jetzt endlich auch mal ernsthaft um Arbeit bemüht, und siehe da, im Februar fängt er wieder zu arbeiten an, hat eine Zusage bekommen.
Für mich waren das keine schönen Jahre, der Sex hat mir gefehlt, aber viel mehr noch das Küssen, die Zärtlichkeiten, und vor allem die Gefühle, die Liebe. Ich habe darunter gelitten. Aber die Kinder waren da und ich hatte eine Aufgabe. Für die Kinder ist die Familie das wichtigste, sie brauchen Geborgenheit. An Trennung hatte ich noch nicht gedacht, aber ich habe auf andere Männer reagiert. Es gab einige, die mich emotional angesprochen haben, ohne dass ich bewusst nach ihnen geschaut hätte. Ich habe mir dann nachts vorgestellt, mit ihnen zu schlafen, habe mir halt warme Gedanken gemacht, aber nie die Initiative zu einer Affäre ergriffen.
Mir war seit ca. 3-5 Jahren schon bewusst, dass meine Liebe zu meinem Mann gestorben ist, langsam, Tag um Tag, Jahr um Jahr. Ich hatte keine Achtung mehr vor ihm, habe es ihn aber nicht spüren lassen. Ich konnte ihn aber mit seinem Alkoholproblem einfach nicht alleine lassen, da war noch ein starkes Verantwortungsgefühl (kein Schuldgefühl!).
Mein Knackpunkt, der eine Wende herbeigeführt hat, der mich aufgerüttelt hat, kam vor knapp einem Jahr. Wegen Verdacht auf Brustkrebs bin ich zum Frauenarzt, musste 2 Wochen auf die Mammografie warten. In dieser Zeit habe ich mein Leben Revue passieren lassen: was möchte ich in meinem Leben gern noch machen, was will ich nicht mehr wie bisher haben? Und mir wurde klar, dass ich nicht mehr wie bisher in einer Ehe ohne Gefühle weiterleben möchte. Ich habe als Frau ein Recht darauf, Gefühle erleben zu wollen und dies auch zu tun. Wenn nicht mit meinem Mann, dann eben ohne ihn, mit einem anderen Menschen, es gibt genug Männer auf der Welt.
Außerdem hatte ich schon ca. ein Jahr eher begonnen, Freizeitaktivitäten ohne ihn zu unternehmen, er wollte nie mitkommen. Ich habe keine Rücksicht mehr genommen, bin alleine oder mit Freunden losgezogen, zum Wandern, in Museen, zu Rock/Blueskonzerten, es hat mir großen Spaß und Entspannung bereitet, tut es auch jetzt noch.
Es gibt in meinem Leben seit einigen Jahren einen „Traummann“, zuerst war er nur ein treuer Geschäftspartner, mit dem ich mich super verstanden habe. Seit 1 ½ Jahren unternehmen wir gemeinsame Freizeitaktivitäten, wurden sozusagen beste Kumpels. Er ist geschieden (55), hatte meist eine Freundin. Ich habe M. von Jahr zu Jahr mehr begehrt, ist ja irgendwie auch nachvollziehbar bei so viel Abstinenz von Gefühl und Sex. Es hat manchmal ganz schön geknistert zwischen uns, tolle Gefühle. Aber er hatte mal klar gesagt, dass er sich nicht an verheirateten Frauen vergreift. Als er im Herbst Freundin-frei war und wir auf einem Konzert, wir uns viel über unser Privatleben erzählt hatten, fand ich den passenden Moment, ihn anzusprechen, ob er Lust auf ein gemeinsames Wochenende mit mir hat. Ich wollte es aus vollster Seele, und ganz bewusst. Aber er war mir viel zu schade nur so als Objekt der Begierde, mir wurde im Vorfeld zunehmend klar, dass ich ihn nur dann ansprechen werde, wenn ich frei für ihn bin, weil ich mit ihm gern eine ernsthafte Beziehung hätte. Mir war also, bevor ich ihn gefragt habe, klar, dass ich mich von meinem Mann trennen will. Und wenn es nicht mit M. klappen würde, dann wäre ich eben für einen anderen Mann frei.
Wir haben jedenfalls ein wunderschönes Wochenende miteinander verbracht, paar Wochen später dann nochmal eine Nacht. Wir treffen uns nun wöchentlich einmal und gehen meist Abendessen und quatschen lange miteinander. Aber wie oben schon erwähnt, er lehnt eine Intensivierung der Beziehung ab. Ich spüre zwar genau, dass er genau wie ich Lust auf Sex hat, aber wenn ich ihn darauf anspreche, kann er nicht antworten, er meint, ich treibe ihn in die Enge.
Hier nun meine Frage Nr. 3 (die anderen beiden Fragen dann später): Er kann nur schwer über seine Gefühle reden. Wie kriege ich ihn zum Reden, ohne ihn zu sehr zu bedrängen?
Freue mich auf Eure Antworten, Foxen.
(Seid bitte nicht böse, wenn ich nicht jeden Abend antworte.)
Zu 1 das geht nicht lange gut, einer von euch sollte ausziehen. Bevor daraus ein Krieg wird und Ihr euch vor den Kindern offene Schlagabtäusche gebt.
Du solltest erstmal das eine beenden und dein Leben neu ordnen, meist geht es mit dem neuen Mann den man in der Trennung findet rasch wieder zu Ende.
Eben weil man das Leben noch nicht neu geordnet hat, und sich in was Neues stürzt um sich abzulenken.
Wie kriege ich ihn zum Reden, ohne ihn zu sehr zu bedrängen?
Auch reden will geübt sein, ihr müßt erstmal lernen überhaupt miteinander zu reden, dann kommt der Rest (das er sich öffnet) von alleine.
Hi foxen, ich lebe auch seit 3 Monaten getrennt von meinem Mann aber auch unter einem Dach. Ich finde es sowas von erdrückend und bin dringend auf der Suche nach einer Wohnung. So sehr man sich auch bemüht, man verletzt sich... finde ich. Unser Sohn ist erst 2,5 und ich finde es sehr schade, aber ich habe mich von ihm getrennt und glaube, das es Kindern besser geht, wenn die Verhältnisse geklärt sind, das hoffe ich zumindest.
Ich denke dein neuer Partner möchte auf keinen Fall der Trennungsgrund und der Auslöser sein, also sag ihm das einfach. Auch wenn er nicht bei dir bleibt, wirst du deinen Weg weiter gehn, das hilft ihm bestimmt auch, denn er wird ein schlechtes Gewissen haben, auch wenn dir Fronten geklärt sind. Es wundert mich nicht, dass er nicht redet, was will er dir auch sagen? Gut zusprechen? Das würde gegen seine Prinzipien (verheiratete Frauen) sprechen. Dagegen reden will er auch nicht, weil er dich mag. Also bleibt ihm nichts außer enthaltsamkeit und die kleine Hoffnung dass du vorwärts gehst. Ich kann mir auch vorstellen, dass du angst hast, was das Befinden deines Ehemannes angeht, gerade mit seiner Vorgeschichte, aber es ist auch dein Leben und du musst glücklich sein.
Hallo, flyingapi: zu Deiner Aussage "Meist geht es mit dem neuen Mann, den man in der Trennung findet, rasch wieder zu Ende." Warum glaubst Du, dass so eine Beziehung wenig Zukunft hat, hast Du eine ähnliche Situation selbst schon erlebt? Was M. anbelangt, glaube ich, dass er gern auf unsere kommende Zeit wartet. Allerdings weiß ich nicht, was in so vielen Monaten noch alles für Einflüsse auf uns einwirken und unsere Gefühle beeinflussen. Der beiderseitige Wille ist da, der Ausgang ist jedoch nicht sicher.
Hallo, Flöckchen: Du hast recht, dass es für den neuen Mann in dieser Situation schwierig ist, etwas zu sagen. Ich würde gern mit ihm drüber reden. Aber vielleicht zerredet man damit auch die Situation. Also werde ich wohl doch lieber nicht nerven und mehr auf die non-verbalen Zeichen achten, die sagen ja auch viel über seine Gefühle.
Wegen meinem Mann habe ich keine Angst vor der Trennung. Er ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich, ich habe meine Schuldigkeit getan, mehr kann ich jetzt nicht mehr für ihn leisten. Ich kann ihm seinen Trennungsschmerz nicht nehmen, da muss er durch. Das klingt vielleicht hart, aber ich werde ihm keine heile Welt vorspielen, wo keine mehr ist. Neulich wollte ich zu einem Blues-Konzert und habe bei Kumpels und Freundinnen angefragt, wer mitkommen würde, ihn habe ich nicht gefragt. Auf seine Frage, warum nicht, habe ich ihm ehrlich geantwortet: weil ich Dich nicht dabei haben möchte. Da hat ihn in seinem Ego mächtig verletzt, er ist laut und unsachlich geworden. In solchen Spannungen und ungleichen Meinungen sehe ich das größte Problem für die nächsten Monate. Ich befürchte, dass sich das irgendwann hochschaukelt und das Leben im gleichen Haus nicht mehr geht. Das liegt sicher daran, dass die Trennung einseitig vorangetrieben wird. Wenn der andere nicht einverstanden ist, kommt es wahrscheinlich immer zu Problemen.
hast Du eine ähnliche Situation selbst schon erlebt?
Ich hab es selbst erlebt und ich hab es auch bei vielen anderen beobachtet, der Neue ist meist nur Rettungsanker und willkommene Ablenkung, natürlich redet man sich das schön und glaubt auch ehrlich daran das es mit Ihm/Ihr was wird.
Aber wenn das ganze Chaos vorbei ist, und das Leben anfängt sich neu einzuspielen, merkt man oft erst das man zusammen in der Krise funtioniert hat aber als Paar doch nicht so paßt.
Selbstverständlich ist das bei jedem anders, aber ich empfehle zu warten bis man sich das neue Leben eingerichtet hat und dann von dem Punkt aus einen neuen Mann zu suchen.
Es ist auf jeden Fall eine schwierige Zeit und man sollte wirklich als erstes Ziel, die räumliche Trennung verfolgen. Ich kann flyingapi nur zustimmen, meistens ergeben sich in Loslösungsprozessen neue Gefühle für andere Menschen, die einem aber nur verdeutlichen, dass "das Alte" nicht mehr funktioniert. Ich hatte jetzt auch in meiner Trennungsphase Gefühle für einen anderen Mann (das weiß aber weder der andere noch mein Mann), es war für mich lediglich ein Zeichen, dass ich meinen Mann nicht mehr liebe. Die Schmetterlinge für den "neuen Mann" sind schon wieder etwas abgeflaut und es ist dazu auch total abwegig für mich, weil ich das Gefühl habe erstmal alleine sein zu müssen (war das jetzt deutsch?) Egal, also schau erstmal auf dich und ich denke M wird dir auch keinen Druck machen, wenn er dich gerne mag. Immerhin kennt ihr euch schon viele Jahre, da sollte noch etwas mehr Zeit drin sein
Flöckchen, wie weit bist Du mit dem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung?
Im Gegensatz zu Dir habe ich nicht das dringende Bedürfnis, jetzt alleine sein zu müssen. Ich komme mit der momentanen Situation (mehr wie WG) ganz gut klar. Die räumliche Trennung wird für mich wahrscheinlich erst dann dringend, wenn die Unstimmigkeiten und Spannungen permanent im Raum schweben. Zur Zeit ist Funkstille. Die letzten Wochen war ich ziemlich gleichgültig und wortkarg meinem Mann gegenüber. Er hat drum gebeten, dass ich freundlicher zu ihm bin, dass man trotz Trennung sich doch wie Menschen dem anderen gegenüber verhalten kann und sollte. Und in diesem Status befinden wir uns momentan.
Mein Noch-Mann braucht auch noch Zeit, um mental stärker zu werden, um die Vorwürfe seiner Eltern (wohnen mit im Haus) nicht an sich ran zu lassen. Seine Eltern sind echt nervig und merken es nicht. Da sie noch nichts von der laufenden Trennung wissen, können sie ihn noch nicht nerven. Ich denke, wenn er ne Weile arbeiten ist, tut das ihm und seinem Selbstvertrauen ziemlich gut.
Meine Gefühle für M sind unverändert intensiv. Aber da er den intensiveren Kontakt ziemlich runtergefahren hat, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich nicht zu sehr in meine Gefühle reinzusteigern. Und Eure Aussagen und Meinungen hier im Forum haben mir auch geholfen, die Beziehung realistischer zu sehen. Abschreiben werde ich sie nicht. Wenn M und ich uns treffen, habe ich doch das Gefühl, dass er weiterhin ernsthaft an mir interessiert ist. Wie ich mich kenne, werde ich mich aber doch nicht bremsen können und werde ihn irgendwann doch nach seiner Meinung zu unserem Verhältnis fragen. Ich hoffe, ich finde den richtigen Moment und den richtigen Ton, ohne ihn mit der Frage zu sehr zu bedrängen.
Ich bin aktiv auf der Suche nach einer Wohnung (unser Sohn wird mit mir kommen). Es ist schwierig, weil es ein Örtchen sein soll, wo ich früher gewohnt habe. Wir haben es unserer Familie bereits anfang Dezember gesagt. Das war die erste Zeit auch eine Hürde, denn wenn es keine "Beidseitige-Trennung" ist, kommt doch so einiger Geprächsbedarf auf. Ich habe meine Gründe, warum ich mich trenne und für viele aus der Familie reichen diese nicht, um eine Ehe weg zu schmeißen. Für mich sind trotzdem mehrfach Grenzen überschritten worden, die die Liebe irgendwann mit sich genommen haben. Für mich ist es mitlerweile totes Land, aber erklär das mal der Familie... Wir reißen uns zu Hause auch zusammen, aber es geht auf und ab. Unser Sohn merkt allerdings so langsam, dass nicht alles in Ordnung ist und deswegen wäre es mir lieber, wenn geklärte Verhältnisse herrschen und ich mich nicht verstellen muss, denn mir ist definitiv nicht danach meinen Mann anzulachen, aber mit kleinem Kind probiert man es. Ich denke du kannst mit deinen Kinder schon ein bisschen freier umgehn, was es vielleicht erträglicher macht. Wissen die Kinder bescheid?
Was M angeht, versteh ich dich. Wenn die Gefühle von beiden Seiten da sind, könnte keiner einfach so loslassen, nur sollte man im Hinterköpfchen immer aufmerksam auf sich hören.
Eine Meinung zu eurer/deiner Situation wird er wohl haben und es spricht auch nichts dagegen, ihn da mal drauf anzusprechen, nur freiwillig und gerne wird er es wohl nicht tun aber egal,
irgendwie ist er ja doch beteiligt.
Ja, an einer Beziehung sind immer zwei beteiligt. Und wenn da schon mal was da war, finde ich es unfair, sich einfach so zurückzuziehen, ohne das zu erklären. Er weiß ja warum, aber ich bin im Unklaren. Es kann doch durchaus auch sein, dass er gar keine Beziehung mehr will, aber es mir nicht sagen will. Was ich genauso unfair finden würde. Mit der Wahrheit könnte ich viel besser umgehen als mit dieser Ungewissheit.
Meine Kinder wissen Bescheid, ich hatte ihnen Weihnachten gesagt, dass ich mich von ihrem Papa trennen werde, dass das Trennungsjahr läuft. Mein Sohn (18) hat sich gar nicht geäußert. Meine Jüngste (16) hat es nicht überrascht, sie weiß von meinem Verhältnis zu M und hat auch die Probleme zu Hause am meisten mitbekommen, da sie noch zu Hause wohnt. Ich habe aber noch nicht mit ihr unter vier Augen gesprochen. Wenn ich ausziehe, würde/wird es sie auch mit betreffen. Diese Aussprache mit ihr schiebe ich noch vor mir her. Meine große Tochter (24), von der ich gedacht hätte, sie hat am meisten Verständnis dafür, hat sehr enttäuscht reagiert. "Dann haben wir Kinder gar kein zu Hause mehr. Wo sollen wir denn dann hinkommen, wenn wir zu Besuch kommen? Nur zu Papa und Großeltern ins angestammte Elternhaus - da fehlt die Mama. Und dort wo die Mama dann wohnt, ist nicht unser zu Hause." Womit sie vollkommen Recht hat. Das ist dann leider so. Und das größte Problem hat sie damit, dass ihre Kinder dann nicht zu Oma und Opa zu Besuch auf den Bauernhof kommen können, was sie so gern wöllte. (Sie hat uns voriges Wochenende mit der Nachricht überrascht, dass sie im Sommer Mama wird und ich demzufolge Oma !!Juju!!) Deswegen macht sie sich darüber wohl auch tiefergehende Gedanken. Ob es funktioniert, dass die Enkel zum Urlaub aufs Dorf kommen und ich in der Zeit auch hier Urlaub mache, weiß ich nicht, ich werde es auf jeden Fall probieren, wenn es soweit ist. Das hängt dann natürlich vor allem davon ab, wie wir uns getrennt haben, ob wir uns noch in die Augen sehen und vernünftig miteinander reden können. Wenn er eine neue Freundin/Partnerin haben sollte, fällt für mich ein Urlaub im ehemaligen zu Hause selbstverständlich aus. Aber das ist erst Mal Zukunftsmusik.
Herzlichen Glückwunsch der werdenden Oma Ich bin mir sicher, dass deine Kinder sich auch an (d)eine neue Umgebung gewöhnen werden. Es ist immer schwer vorstellbar, wenn es noch nicht soweit ist, aber nur wenige haben das Glück immer an ein und dem selben Ort groß zu werden und zu leben. Viele müssen öfter umziehen und leben sich wieder ein, und ich denke ohne Schwiegereltern hat das auch seine Vorteile. Ich kann dir nur sagen, lass dich nich so viel ins grübeln bringen und lass dir kein schlechtes Gewissen einreden, wenn du dir deiner Sache sicher bist, dann geh deinen Weg und vertrete deine Meinung. Wenn sich die räumliche Trennung länger hin zieht, kommen einem natürlich auch Gedanken, ob man alles richtig macht, aber bei mir gibt es eben auch ganz oft Momente in denen mir bewusst wird, dass ich mich genau richtig entschieden habe... für mein Leben. Ich denke natürlich auch an meinen Sohn und es soll ihm gut gehn und ich wünsche mir nur das beste für ihn, aber wenn seine Eltern gemeinsam nicht mehr glücklich sind, ist die Trennung der bessere Weg, denn er wird eine zufriedene Mutter haben.
Ich hoffe M wird sich zu einem Gespräch bereit erklären und wenigstens einmalig seine Meinung äußern, dir zu liebe. Denn wenn das allgemein seine Art ist kommst du vom Regen in die Traufe. Oftmals klappt das reden ja gerade am Anfang einer Beziehung wenigstens noch