hey, habe einen alten Karton gefunden mit alten Briefen, Fotos usw.
Dort fand ich das Gedicht, dass ich vor etwa 8 Jahren an meine erste große Liebe geschrieben hab. Und mir ist jetzt beim Lesen aufgefallen wie sehr das Gedicht auch auf meinen Vater zutrifft.. echt crazy... vielleicht gefällts euch ja:
Als ich dich kennenlernte war ich nocht ein Kind
du zeigtest mit die Welt, doch machtest mich auch blind.
Du warst mein Vorbild und mein Lehrer,
mein Freund doch auch mein Meister.
Ich war von dir von Anfang an hundert Prozent begeistert.
Dein Wort war mein Gesetz, deine ansicht meine Regel.
Meine Gefühle für dich stiegen zum aller höhsten Pegel.
Du formtest mein Herz, verformtest mein Gehirn.
Doch mittlerweite quälen mich die Falten auf der Stirn.
Ich lebte nur mit Hoffnung die Zeitn würden besser,
der Schmerz stach mich wie Messer, doch ich war von dir besessen.
Vergessen war mein Ziel, bis heute hab ich´s nicht erreicht.
Die Erinnerung die bleibt, auch wenn sie leicht verbleicht.
Sie schleicht durch meine Seele, bei dem Blick in deine Augen
ich kann ihnen nicht vertrauen, ich kann ihnen nicht mehr glauben.
Zu oft haben die Augen mich verletzt, zu oft belogen,
die Augen haben mich erzogen, doch auf sehr schmerzhaft verbogen.
Ich ging mit Tränen schlafen, wachte mich Hoffnung auf,
ich nahm für schöne Stunden die Quälerei in Kauf.
Auch ich bin nur ein Mensch, auch ich hab Fehler gemacht,
auch du hast für das "Uns" ein paar Opfer gebracht.
Doch nie war ich so grausam und kaltherzig zu dir,
es gab so viele Tage, an denen ich dachte ich erfrier.
Ich hab immer gedacht, Liebe wär das Glück auf Erden.
Du zeigtest mir, der liebt, der wird niemals glücklich werden.
Vielleicht war es der falsche Ort, vielleicht die falsche Zeit,
Ich war zu naiv zu sehen, mit dir komm ich nicht weit.
Ich gab dir mein Leben, und du hast es genommen,
doch leider habe ich im Gegenzug nie was bekommen.
Einseitige Liebe ist zum Scheitern schon verdammt,
doch habe ich mit meinen 16 Jahren nichts erkannt.
Und irgendwan stand ich da, mein Ausweg der Psychater,
doch dir war es egal, hattest kein Bock auf das Theater.
Du wolltest deine Ruhe, wolltest davon nichts wissen,
du brauchtest keine Sorgen, du hattest kein Gewissen.
Beschissen ging es mir. dir ging es wunderbar,
ich glaub deine Devise war: die Kleine kommt schon klar.
Die Zeiten werden besser, die Zeiten werden schlechter,
meine Gefühle werden kälter, deine Gefühle echter.
Schwächer wird meine Hoffnung, denn mein Vertrauen in sie zerbrach,
der Traum von unserer Zukunft verblasst jetzt nach und nach.
Etwas Liebe ist noch da, doch alles andere geht zu Grunde,
für mich ist die Beziehung heut wie eine große offene Wunde....


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