Schlafe Engel
Du liegst da,
so sanft und friedlich,
wie sonst nur ein Engel
auf Wolke Sieben
liegen kann.
Ich schaue dich an:
Deine Augen,
sanft geschlossen
und dennoch wachsam.
Augen in denen man sich
verlieren kann,
sobald du sie öffnest.
Das weiß ich,
aus eigener Erfahrung.
Denn ich habe mich längst schon verloren,
in diesen Augen.
Ich sehe dich,
sehe wie du dich sanft streckst.
Fast wie ein Engel
der seiner Wolke einen sanften Stoß,
in die richtige Richtung,
zu geben versucht.
Ganz genau wie du auch meinem Herz
einen sanften Stoß gegeben hast.
Einen Stoß,
der es aus seiner Verankerung riss.
Nun irrt es umher,
auf der Suche nach halt,
damit es nirgends anstößt
und bricht.
Doch es findet keinen,
nur bei dir.
Ich muss es wohl dir überlassen,
mein Herz.
Versprich mir gut darauf zu achten
und lasse es nicht im Stich,
damit es keinen Schaden nimmt.
Hier,
nimm es.
Ich kann jetzt nur noch mit dir leben
denn ohne dich
schlägt mein Herz nicht mehr.
Doch das ist kein Problem
denn ich vertraue dir.
Das alles denke ich,
während du schläfst.
Du bewegst dich.
Der Engel landet seine Wolke.
Du öffnest deine Augen,
bist wach.
Ich hoffe du hast genauso schön geträumt wie ich.
Ich liebe dich.


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