Hallo liebe Leute,
ich habe mich vor einigen Wochen von meinem Mann getrennt.
Die Geschichte ist leider etwas kompliziertes, möchte es so gut wie möglich erklären.
Mann Mann und ich sind seit 8 jahren zusammen.
Leider hat er hier in Deutschland einigen Scheiss gebaut und wurde 2006 abgeschoben. Wir haben das gemeistert, ich bin regelmäßig ins Ausland, wir haben dann letztendlich geheiratet, dass er herkommen kann.
Während seiner Zeit im Ausland hat er mich auch betrogen. Ich habe ihm das damals aufgrund der Entfernung verziehen.
Nun ist er seit einem Jahr hier und ich habe feststellen müssen, dass er mich öfter betrogen hat. Ich habe in Deutschland soviele verschiedene SIM-Karten mit so vielen Frauennummern und deutlichen Nachrichten gefunden. Doch auch das habe ich (leider) mitgemacht.
Was das Fass zum Überlaufen gebracht hat, war dass ich vor 2 Monaten in Kur gekommen bin. Ich habe ihm vorher gesagt, dass ich dafür seine Unterstützung brauche und deutlich gesagt, dass es für mich eine Probe ist, ob unsere Ehe hält. Und ich habe auch gesagt, dass ich das mit dem Chatten und alles nicht mehr mitmache.
Natürlich hat er mich nicht ernst genommen. Er war wieder im Single-Chat. Und wieder ein eindeutiges Profil. Habe ihn zur Rede gestellt. Er hat das natürlich erstmal abgestritten. Hat aber zugegeben, dass er in den paar Wochen eine alte Brieffreundin ausfindig gemacht hat (bei der letzten Begegnung war sie 15). Und ihm diese Freundschaft wichtig sei und bla bla bla. Dann hab ich ihn rausgeschmissen. Für mich war es sehr schlimm, dass ich keinerlei Unterstützung von meinem Mann bekomme, wenn ich wegen der Gesundheit in Kur bin. Er hat mir noch einen Brief geschrieben, dass er mich nicht mehr lieben würde und das wohl schon länger. Und er das deswegen gemacht hat. Quasi als Flucht vor unserer Ehe. (O-Ton).
Jetzt ist er bei seiner Mutter. Die möchte ihn nun auch wieder rausschmeissen und er möchte zurück. Natürlich liebt er mich jetzt wieder. Mir ist das klar, dass er mich nur verarscht. Doch er tut mir trotzdem leid. Er wird auf der Straße enden und ich wünsche ihm das trotz allem nicht. Ich sollte noch erwähnen, dass er keinen richtigen Job hat und wegen seines befristeten Aufenthaltes kein Recht auf Sozialhilfe oder sonstiges hat. Und was hat er für Chancen auf der Straße? Ich habe total Angst ihn aus Mitleid aufzunehmen, denn ich weiß dass er sich niemals ändern wird.
Hoffe das war einigermaßen gut erklärt und hoffe Ihr könnte mir paar Ratschäge geben, wie ich innerlich stark bleibe und dieses beschissene Mitleid oder Verantwortungsgefühl für jemanden loswerde, der mich eigentlich nur mit Füssen tritt. Danke schonmal!!!


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