Vorweg, ich kann die Antworten hierzu frühestens morgen lesen, deshalb kann ich mich zu eventuellen Fragen auch nicht gleich äußern.
Ich stecke momentan in einer Lebenskriese. Ich kann mich nicht erinnern, dass es mir jemals so schlecht ging. Seit Monaten geht das jetzt schon, aber vor allem in den letzten Wochen hatte ich kaum einen positiven Gedanken.
Hauptsächlich hängt das alles mit meiner gescheiterten Beziehung zusammen. Seit mehr als einem viertel Jahr sind wir mal getrennt, dann wieder zusammen. Das hab ich mir vermutlich selbst eingebrockt, da ich ihm immer wieder ne Chance gegeben hab, er weiß das nun und behandelt mich dementsprechend. Dumm war das irgendwie von mir, keine Frage, aber ich habe so große Angst ihn zu verlieren.
Es is so, ich stelle ihm mehr oder weniger ein Ultimatum, er soll sein Verhalten in gewissen Dingen ändern, da es so wie es bisher immer lief absolut inakzeptabel war, oder es ist vorbei. Normal mit ihm drüber reden ging nicht, da er immer abgeblockt hat und genau das ist ja unser eigentliches Problem, die Kommunikation untereinander. Statt dies und jenes mit mir zu besprechen, tut oder entscheidet er einfach, auch was Dinge und Unternehmungen in der Beziehung betrifft. Kurz, er ist ein Egoist.
Wenn ich dann wieder die Nase voll hab von seinen Ich-mach-was-ich-will-Aktionen, kommt er mir immer mit er wird alles ändern und so.
Das er es ändert glaub ich kaum mehr. Aber das ist auch gar nicht mein Anliegen, viel mehr wie ich wieder neuen Lebensmut schöpfen kann. Das alles zieht mich dermaßen runter, ich stehe manchmal neben mir und kann gar nicht glaube was ich da von mir gebe, wie ich mit Leuten in meiner Umgebung rede. Ich hab mich so zum negativen verändert, hab kaum noch Lust auf irgendwas, dazu kommt die Angst ihn gar nicht mehr in meinem Leben zu haben. So haben wir wenigstens noch hin und wieder Kontakt, also er nimmt immer wieder Kontakt zu mir auf, was manchmal auch ein paar Tage dauern kann, aber eigentlich weiß ich, dass er sich doch wieder melden wird.
Ich weiß nicht weiter! Alles ist so sinnlos, ich sitze manchmal da und weine vor mich hin, weil alles nur noch furchtbar und unerträglich für mich ist. Ich zerfließe in meinem Selbstmitleid. Zu sehen, wie wunderbar es meinen Freunden ergeht, die alle tolle Beziehungen und Pläne für die Zukunft haben macht es noch schwerer. Nicht das ich es ihnen nicht gönne, aber wenn bei einem selbst alles so sch**** läuft, fällt es schon schwer sich für andere zu freuen.


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