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Mann und Alkohol

  1. #1
    layria

    Standard Mann und Alkohol

    Die Meinungen gehen da wohl enorm auseinander...

    Ich musste fest stellen, dass ich wohl ein Flair für Männer habe, die gerne und aus Freude Alkohol konsumieren. Nicht Alkoholiker, die es nicht unter Kontrolle haben, aber solche, die eben gerne in gemütlichen Runden mit Freunden eins, zwei kippen. Oder auch mal mehr. Auch unter der Woche. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie jedes mal sternhagelvoll sind. Jedenfalls gehörte mein Ex-Freund zu diesen. Und der Mann, den ich im Moment begehre, ist ihm in dieser Hinsicht sehr ähnlich.
    Möglicherweise liegt das daran, dass ich selbst vom Alkohol nicht abgeneigt bin und dadurch eher solche Männer kennen lerne.

    Oder wie kommt das? Und warum stört es mich nicht? Ich habe schon so oft gelesen "Pfui, wer will schon einen küssen, der eine Alkoholfahne hat?" und so Sachen. Aber mich stört das weniger als Rauchgeschmack...

    Bisher hatte ich mir auch nie Gedanken gemacht, warum diese Männer tranken. Aber nun... als mir klar wurde, dass ich bisher noch nie den "braven, verantwortungsbewussten Mann" hatte, der zudem auch gut mit Geld umgehen kann, stellte ich mir die Frage, was diese von denen unterscheidet. Mir sind ja die chaotischen Trinker lieber, das ist wohl auch der Grund, warum ich eher mit solchen anbandle.

    Wie seht ihr das? Gibt es noch andere Frauen, denen diese Sorte Mann mehr gefällt? Oder gerade das Gegenteil? Und wie erfahren es die Männer selbst im Umgang mit Frauen und Alkohol?

  2. #2
    nixe

    Standard

    Ich mag eher das Gegenteil. Nichts gegen ab und an ein paar Drinks bei Feiern oder so - aber regelmäßig einen über den Durst trinken? Nee, muss nicht sein. Hab zu oft erlebt, wie schnell sowas ausser Kontrolle geraten kann. Und ausserdem will ich den Mann, der er ist, nicht den, den der Alkohol aus ihm macht.
    Have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary. (Steve Jobs)
    Omnia vincit amor (Vergil). Zumindest, wenn sie gegenseitig ist. (ich)
    Es ist schwer zu sagen, was unmöglich ist, denn der Traum von gestern ist die Hoffnung von heute und die Wirklichkeit von morgen. (Robert Goddard)

  3. #3
    the dude

    Standard

    Zitat Zitat von nixe Beitrag anzeigen
    Ich mag eher das Gegenteil. Nichts gegen ab und an ein paar Drinks bei Feiern oder so - aber regelmäßig einen über den Durst trinken? Nee, muss nicht sein. Hab zu oft erlebt, wie schnell sowas ausser Kontrolle geraten kann. Und ausserdem will ich den Mann, der er ist, nicht den, den der Alkohol aus ihm macht.
    ... und alkohol kann wirklich ziemlich viel schlechtes bewirken

  4. #4
    nic99

    Standard

    Ich kann am Alkohol nicht besonderes erkennen. Auser, es gibt welche, die es wirklich geniesen kónnen. Aber das setzt wirkliche, gute Kentnisse voraus, einen mittelmásigen Wein oder Schnaps von einem guten zu unterscheiden.

    An den schwarzen Seiten schon. Dass es viele Suchtkranke gibt, die dadurch grosse Probleme im Leben haben.
    Ohne einen Schuss Sarkasmus ist die Wirklichkeit oft nicht zu ertragen.

    Ist Liebe das Bedürfnis zu geben, ohne zu erwarten?

  5. #5
    Reak

    Standard

    Meine Freundin hat da die Hand drauf.Auf einem richtigen Party Abend zieht sie nen graden Schlusstrich wenn ich mal an die Grenze komme, was aber auch sehr selten vorkommt.Gerade wenn man im angeregten Gespräch ist und irgendjemand ungefragt die Gläser nachschenkt oder weiter Biere holt.Ich akzeptiere das vollkommen, sie ist sehr freundlich aber bestimmt.Und ich habe keinerlei intresse da zu diskutieren..schon garnicht wegen Alkohol.

    Grundsätzlich ist zu sagen das die TS ja eigentlich immer Männer kennenlernt die gerade wesensverändert sind durch den Alkohol.Die Merkmale können ja vielschichtig sein (Liebebedürftig, melancholisch, aggressiv variabel in Intensität etc) Der daraus entstehende Typus scheint für die TS attraktiv zu sein.Wenn ich jetzt makaber wäre würde ich sagen das sie sich vielleicht mal jemand suchen sollte der im nüchternen Zustand so ist wie andere Männer im betrunkenen


    Der Thread ist inhaltlich in der Wortwahl etwas grenzwertig.Meiner Meinugn nach kommt die konstellation Alkohol und Kennenlernen zu oft vor.Das Verhaltensmuster sollte neu überdacht werden,damit die TS von dem falschen "Männerbild" wieder abkommt. Alkohol kann in geringen Maßen kommuikativ förderlich sein, alles daraus resultierende sollte jedoch getrennt davon passieren.
    "Die Wahrheit ist wie ein nasses Handtuch, Dir selbst nützt sie manchmal garnicht, aber Du kannst sie jemanden um die Ohren hauen..."

  6. #6
    MissMackie

    Standard

    Oje. Zu meinen ganz wilden Abiturienten- oder später Studentenzeiten habe ich auch gerne gefeiert, oftmals mit ordentlich Alkohol. Verkatert in der Mensa oder Vorlesung zu sitzen, kam da natürlich gelegentlich vor. Aber es war gewiss nicht die Regel.
    Mittlerweile, so doof es auch klingen mag, bin ich erwachsen geworden. Ich trinke in aller Regel gar keinen Alkohol, nur gelegentlich mal ein Bier oder ein Glas Wein oder eben einen Cocktail. Von meinem Partner erwarte ich dieselbe Mäßigung. Ich habe das auch zu Beginn meiner Beziehung deutlich gemacht, dass ich übermäßigen Alkoholkonsum nicht toleriere. Besäuft mein Partner sich auf einer gemeinsamen Party sinnlos, darf er die nächsten Nächte auf der Couch verbringen. Das handhabe ich schon länger so. Ist bisher bei meinem Freund nicht nötig gewesen.

    Zitat Zitat von Reak Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ist zu sagen das die TS ja eigentlich immer Männer kennenlernt die gerade wesensverändert sind durch den Alkohol.Die Merkmale können ja vielschichtig sein (Liebebedürftig, melancholisch, aggressiv variabel in Intensität etc) Der daraus entstehende Typus scheint für die TS attraktiv zu sein.Wenn ich jetzt makaber wäre würde ich sagen das sie sich vielleicht mal jemand suchen sollte der im nüchternen Zustand so ist wie andere Männer im betrunkenen
    Das scheint mir auch so.

    Zitat Zitat von Reak Beitrag anzeigen
    Der Thread ist inhaltlich in der Wortwahl etwas grenzwertig.Meiner Meinugn nach kommt die konstellation Alkohol und Kennenlernen zu oft vor.Das Verhaltensmuster sollte neu überdacht werden,damit die TS von dem falschen "Männerbild" wieder abkommt. Alkohol kann in geringen Maßen kommuikativ förderlich sein, alles daraus resultierende sollte jedoch getrennt davon passieren.
    Richtig. Idealer Weise lernt man Männer nüchtern kennen und kann sie nüchtern auch als anziehend empfinden.

    Generell sollte man das Thema möglichst sensibel behandeln, Alkoholkonsum kann viele böse Konsequenzen haben, und ich rede ganz bestimmt nicht von Sucht.
    "From then on I knew... God doesn't make the world this way. We do."


  7. #7
    Wissenmachtah!

    Standard

    Wenn er trinkt darfst Du ohne dass Du Dich dafür schlecht fühlst.
    Somit denke Ich dass Dein Unterbewusstsein automatisch auf jemanden lenkt der ne Fahne hat!

    Alkoholisierte Männer sind einfach lustiger, wenn Du eine fröhliche Seele bist kann Ich das nachvollziehen.
    Bei Frauen habe Ich auch schon weinen, traurigsein, usw. erlebt.....
    Alles ist schön aber es ist wie bei jede Sache im Leben ne Sache vom Mass.
    Libenter homines id, quod volunt, credunt/Memento mori/Ifix tchen tchen

  8. #8
    bormar

    Standard

    Um lustig zu sein und in gemütlicher Runde braucht man bzw. Mann kein Alkohol. Das ist nur ein Armutszeugnis. Ich glaube, die Ursache liegt weiter zurück, wenn Du Dich zu solchen Männern hingezogen fühlst. Du kannst kaum beurteilen, ob sie ein Alkoholproblem haben.

  9. #9
    layria

    Themenautor

    Standard

    Ich hatte nicht gesagt, dass ich die Männer nur betrunken kennenlernte und kannte. Die nüchterne Seite war natürlich öfters der Fall. Abgesehen davon war z.B. mein Exfreund betrunken überhaupt nicht unerträglich oder besser oder sonst wie anders. Er war vielleicht durchaus lustiger und amüsierte sich schneller ab Kleinigkeiten. Aber er war auch so ein sehr humorvoller Mensch.

    Für meinen Teil sehe ich es so, dass Menschen, die strikt nicht trinken wollen, weil sie "nicht gerne die Kontrolle" verlieren, eher etwas zu verbergen haben, als jene, die sich gerne mal einen Rausch ansaufen.
    Natürlich spielt es eine Rolle, wie der Mann auf den Alkohol reagiert. Einer, der betrunken gewalttätig wird, ist mir nicht geheuer. Einer der nicht trinkt, weil er weiss, dass er betrunken gewalttätig wird, jedoch genauso nicht.
    Deswegen ziehe ich einen vor, der seine "unbewusste Seite" auch mal zulässt, solange mir sein betrunkener Zustand ebenfalls noch zusagt.

    Bei Menschen, die aus anderen Gründen keinen Alkohol (mehr) trinken, ist das was anderes.

    Man kann jetzt wohl sagen, dass ich trotz meinen bald 26 Jahren eben noch nicht "erwachsen" geworden bin - mal abgesehen davon, dass ich überhaupt keine Familienplanung vorsehe. Möglicherweise möchte ich selbst auch keinen Mann, der bereits "erwachsen" geworden ist.

  10. #10
    ttanja

    Standard

    na, mit 26 jahren hast du da ja noch ewig zeit. feiere doch einfach noch ein bisschen. es kommt vn ganz alleine, das dich das alles nicht mehr in dem maße interessiert, wie es jetzt noch der fall ist.
    ich mag das auch, in die kneipe gehen, bierchen oder wein trinken und einfach plappern. mittlerweile viiieeel seltener als früher. geht auch gar nicht anders, wenn man einen full time job hat. aber alles gut, dafür hat man dann andere interessante ding...

  11. #11
    Catalu

    Standard

    Ich für meinen Teil kann betrunkene Menschen nicht ausstehen, dabei ist es unerheblich, wie hoch mein eigener Alkoholpegel ist. Ich hasse es, wenn Menschen nicht mehr sie selbst sind, ausgelöst durch den Alkohol.
    Aber ich bin vielleicht auch geschädigt, durch 2 Alkoholiker in meiner Familie.

  12. #12
    layria

    Themenautor

    Standard

    Zitat Zitat von ttanja Beitrag anzeigen
    na, mit 26 jahren hast du da ja noch ewig zeit. feiere doch einfach noch ein bisschen. es kommt vn ganz alleine, das dich das alles nicht mehr in dem maße interessiert, wie es jetzt noch der fall ist.
    ich mag das auch, in die kneipe gehen, bierchen oder wein trinken und einfach plappern. mittlerweile viiieeel seltener als früher. geht auch gar nicht anders, wenn man einen full time job hat. aber alles gut, dafür hat man dann andere interessante ding...
    ich hoffe eigentlich, dass dieser Fall bei mir gar nicht eintrifft.
    ich habe auch einen vollzeit job, mache nicht vor 18 Uhr Feierabend, wohne seit 5 Jahren nicht mehr Zuhause und habe drei Katzen... komme selber nicht so oft dazu mit andern einfach was trinken zu gehen, jedenfalls nicht unter der Woche... manchmal vermisse ich gar diese Geselligkeit. Aber darum gehts ja nicht...

    @ catalu
    Das ist natürlich nachvollziehbar. Mein Halbbruder starb auch mit 32 an Folgen des starken Drogenkonsums. Von Drogen will ich nix wissen und ich will auch keinen Freund, der Drogen konsumiert.
    Nur beim Alkohol wurde ich lockerer erzogen.
    Was ich aber nicht verstehe, ist, dass du offensichtlich selber auch was trinkst??? -> dabei ist es unerheblich, wie hoch mein eigener Alkoholpegel ist.

  13. #13
    Catalu

    Standard

    Klar, ich trinke schon auch mal was, aber mehr als ein zwei Cocktails oder zwei drei Gläser Sekt ist da nie drin. Klar wird man davon etwas lustiger, und empfindet dann vielleicht auch alkoholisierte Menschen als lustig. Du verstehst? Wenns aber über eine gewisse Grenzen hinaus geht, dann finde ich alkoholisierte Menschen eben überhaupt nicht mehr lustig sondern empfinde den geistigen und körperlichen Verfall als abstossend.
    Ich trinke nie einen über den Durst.

  14. #14
    Reak

    Standard

    Am übelsten ist es wenn man ,wie ich, mal gefilmt worden ist war im zarten Alter von 20.Ich hab mich selbst kaum erkannt.Da hab ich mir geschworen..nie wieder Davon mal abgesehen finden im Vollrausch eh keine vernüftigen Gespräche mehr statt geschweige denn das man wirklich bewusst an der Aktivität teilhat.

    Und wenn ich manchmal so zugedröhnte Personen sehe di kaum mehr stehen können denke ich immer:

    "Da hat die Menscheit 4 Millionen Jahre gebraucht um aufrecht zu laufen und dann sowas!"
    "Die Wahrheit ist wie ein nasses Handtuch, Dir selbst nützt sie manchmal garnicht, aber Du kannst sie jemanden um die Ohren hauen..."

  15. #15
    MissMackie

    Standard

    Zitat Zitat von layria Beitrag anzeigen
    Für meinen Teil sehe ich es so, dass Menschen, die strikt nicht trinken wollen, weil sie "nicht gerne die Kontrolle" verlieren, eher etwas zu verbergen haben, als jene, die sich gerne mal einen Rausch ansaufen.

    Du bist 25 und dann eine solche Aussage?
    Entweder bist du - verzeih, ich meine das nicht persönlich! - geistig etwas limitiert oder schlichtweg naiv.
    Die meisten Leute scheuen den Kontrollverlust durch Alkoholkonsum, weil sie unvorhersehbare(!) Konsequenzen wie Verkehrsunfälle oder andere ernsthafte und gefährliche Entgleisungen fürchten!
    Niemand, der sich von seinem Verstand und seiner Vernunft leiten lässt, wird einfach so maßlos Alkohol in sich hinein schütten.
    Weißt du, wie viele Opfer aktiv und passiv pro Jahr dem Alkohol zum Opfer fallen? Die Statistiken dazu solltest du dir vielleicht einmal ansehen. Was das "Verbergen" angeht: Schwachsinn! Wer sich nur mit Hilfe von Alkohol anderen Menschen öffnen kann, hat entweder einen Kommunikationsproblem oder psychische Einschränkungen, normal ist das keineswegs.

    Zitat Zitat von ttanja Beitrag anzeigen
    na, mit 26 jahren hast du da ja noch ewig zeit.
    Ewig Zeit wofür?

    Ich finde die Aussagen der TS immer bedenklicher, mit jedem Post, den ich von ihr lese. Sie scheint nicht erwachsen werden zu wollen und auch einen solchen Partner nicht zu wünschen. Sie verhält sich scheinbar wie ein Teenager, ebenso lesen sich ihre Beiträge.

    Ich finde es absolut indiskutabel, Alkoholkonsum im Sinne von "Rausch" dermaßen zu verharmlosen.

    P.S.: Alkohol ist eine Droge, ein Rauschmittel. Dass er legal konsumiert werden darf im Gegensatz zu Gras, LSD oder Kokain & Co., ändert an der Tatsache gar nichts.
    "From then on I knew... God doesn't make the world this way. We do."


  16. #16
    layria

    Themenautor

    Standard

    Na, wenn man vor hat, Auto zu fahren, dann trinkt man auch keinen Alkohol. So handhabe ich es zumindest.

    Ich wollte damit nicht nicht die Diskussion anzetteln, ob und wie gut/schlecht der Alkohol ist. So was hatte ich schon zu Beginn befürchtet, schade darum. Schade auch, dass sich meine Beiträge deswegen wie von einem Teenie lesen, mache ich so viele Fehler?

    Es ging mir vor allem darum, ob ich mir evtl. Gedanken darum machen sollte, warum die letzten Männer, die ich kennen lernte, zwar gut integriert sind, beruflich auch recht erfolgreich, beliebt und ihren Hobbies auch motiviert nachgehen, aber am Wochenende gerne (mal zu viel) trinken. Da sollte doch eigentlich schon zeigen, dass ich mir also über den Alkohol selbst bewusst bin und ihn nicht verharmlose. Diesen Männern sieht man eben nicht an, dass sie mehr konsumieren als wahrscheinlich der Durchschnitt (die Rede ist also nicht von den typischen, stinkenden, ungepflegten Alkoholikern, die man schon frühabends in Bars betrunken antrifft, welche übrigens mehrheitlich alte Männer sind, die mit ihrer Zeit nichts mehr anzufangen wissen, statt denn Jugendliche). Möglicherweise habt ihr euch jetzt auch ein total falsches Bild gemacht, von dem, was ich meine. Vielleicht versuche ich mich auch gerade zu sehr in die Psyche meines Mitarbeiters zu versetzen... frage mich, ob er Probleme hat, von denen man nichts weiss, und er sich ständig auf Achse mit dem Alkohol und den vielen Partys von irgendetwas ablenken will. Ich weiss ja von mir, dass ich am Wochenende oftmals auch deswegen fort gehe und trinke und tanze, um von allen Sorgen abzuschalten, denn würde ich allein Zuhause bleiben, würde ich depressiv. Irgendetwas muss da doch dran sein...

    Ich wünsche euch einen schönen, spassigen Samstagabend und trinkt nicht zu viel.

  17. #17
    tst

    Standard

    ich bin nicht brav, kann nicht gut mit Geld umgehen (hab wohl auch zu wenig) und trinke null Alkohol. Nur als Ergänzung deiner Aufzählungen. Diesen Typus hast du vermutlich vergessen. Ich bin auch nicht depressiv weli ich am Wochenende zu Hause bin, dafür mache ich zu viel andere Dinge die mich beschäftigen. Aber alles in allem sehe ich nicht wo das Problem liegt, wenn du Männer magst die am Wochenende feiern, ist es doch ok. Mhmh aber iwie macht das die Männer doch gar nicht aus oder? Vermutest du denn Probleme hinter diesem Verhalten? Ich meine es liest sich ja bald so als würdest du denken das diese "Wochenendkarrieren als Alkoholabenteurer" etwas anderes kompensieren? Etwas das doch falsch läuft und das beunruhigt dich, so könnte man dein Anliegen doch auffassen? -Nur meine Meinung wie immer

  18. #18
    layria

    Themenautor

    Standard

    Zitat Zitat von tst Beitrag anzeigen
    ich bin nicht brav, kann nicht gut mit Geld umgehen (hab wohl auch zu wenig) und trinke null Alkohol. Nur als Ergänzung deiner Aufzählungen. Diesen Typus hast du vermutlich vergessen. Ich bin auch nicht depressiv weli ich am Wochenende zu Hause bin, dafür mache ich zu viel andere Dinge die mich beschäftigen. Aber alles in allem sehe ich nicht wo das Problem liegt, wenn du Männer magst die am Wochenende feiern, ist es doch ok. Mhmh aber iwie macht das die Männer doch gar nicht aus oder? Vermutest du denn Probleme hinter diesem Verhalten? Ich meine es liest sich ja bald so als würdest du denken das diese "Wochenendkarrieren als Alkoholabenteurer" etwas anderes kompensieren? Etwas das doch falsch läuft und das beunruhigt dich, so könnte man dein Anliegen doch auffassen? -Nur meine Meinung wie immer
    Es gibt natürlich unterschiedlichste Typen von Mensch.
    Aber ich wollte einfach grad die beiden gegenteiligen erwähnen.

    Nun denn, mein Gedanke dabei war halt, dass man den beiden Männern, um die es mir geht, von aussen nicht ansieht, dass es ihnen schlecht gehen könnte. Beim Feiern erst recht nicht. Sie scheinen immer alles im Griff zu haben und das Leben läuft genauso, wie sie es sich erhoffen. Von meinem Ex-Freund weiss ich zumindest, dass das Trinken und Feiern am Wochenende schon etwas dafür da ist, um die Arbeitswoche erträglicher zu machen. Aber ich war da auch seine Freundin und bekam das mit. Aufgrund dessen stelle ich mir nun bei meinem Mitarbeiter dieselbe Frage: Ist da vielleicht etwas, was er überspielt? Nicht, dass Menschen die nicht trinken, nicht auch ihre Probleme überspielen könnten. Aber ist der Alkoholkonsum vielleicht ein Teil davon bzw. eine Art, die Probleme zu vertuschen? Mein Mitarbeiter ist ein recht fleissiger Arbeiter, ist auch viel am Wochenende am arbeiten, aber eben... geht auch mal an einem Donnerstag feiern bis 3 Uhr früh um dann verkatert zur Arbeit zu kommen - und diese dennoch gut zu machen. Entweder hat er einfach Spass am Feiern, oder es ist eben eine Kompensation.

  19. #19
    Dopaminergic Deficit
    Gesperrt

    Standard

    Zitat Zitat von layria Beitrag anzeigen
    Die Meinungen gehen da wohl enorm auseinander...

    Ich musste fest stellen, dass ich wohl ein Flair für Männer habe, die gerne und aus Freude Alkohol konsumieren. Nicht Alkoholiker, die es nicht unter Kontrolle haben, aber solche, die eben gerne in gemütlichen Runden mit Freunden eins, zwei kippen. Oder auch mal mehr. Auch unter der Woche. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie jedes mal sternhagelvoll sind. Jedenfalls gehörte mein Ex-Freund zu diesen. Und der Mann, den ich im Moment begehre, ist ihm in dieser Hinsicht sehr ähnlich.
    Möglicherweise liegt das daran, dass ich selbst vom Alkohol nicht abgeneigt bin und dadurch eher solche Männer kennen lerne.

    Oder wie kommt das? Und warum stört es mich nicht? Ich habe schon so oft gelesen "Pfui, wer will schon einen küssen, der eine Alkoholfahne hat?" und so Sachen. Aber mich stört das weniger als Rauchgeschmack...

    Bisher hatte ich mir auch nie Gedanken gemacht, warum diese Männer tranken. Aber nun... als mir klar wurde, dass ich bisher noch nie den "braven, verantwortungsbewussten Mann" hatte, der zudem auch gut mit Geld umgehen kann, stellte ich mir die Frage, was diese von denen unterscheidet. Mir sind ja die chaotischen Trinker lieber, das ist wohl auch der Grund, warum ich eher mit solchen anbandle.

    Wie seht ihr das? Gibt es noch andere Frauen, denen diese Sorte Mann mehr gefällt? Oder gerade das Gegenteil? Und wie erfahren es die Männer selbst im Umgang mit Frauen und Alkohol?
    Also ich finde das klasse!
    Solche Frauen wie du sind viel zu selten.
    Ich stehe auch auf Frauen die gerne mal öfters einen trinken und für jede Dummheit/Spass zu haben sind.
    Ich kann mit Frauen die nicht rauchen und nicht gerne mal einen mittrinken nichts anfangen.

  20. #20
    Rhabarber

    Standard

    Du sagst, dass es eher die älteren Herrschaften sind, die als Alkoholiker den halben Tag in der Kneipe verbringen und dann nach Hause oder in den nahegelegenen Supermarkt torkeln, um dort noch ein paar Biere zu kaufen. Was denkst du wie diese angefangen haben? Die waren früher auch integriert und irgendwann hat der Alkohol und die Sucht überhand genommen. Das soll nicht heissen, dass jeder der am Wochenende oder in der Woche gern mal einen über den Durst trinkt, zum Alkoholiker wird, aber die Weichen sind gelegt.
    Um ehrlich zu sein, versteh ich aber nicht, warum du diesen Thread aufgemacht hast. Du weißt, warum du solche Männer bevorzugst, weil es für dich der inbegriff von Unreife und Jugendlichkeit ist und du genau so selbst sein möchtest. Also ist doch alles gut. Wahrscheinlich fühlst du dich auch besonders, weil du deinem Partner solch eine Freiheit lässt, während die meisten Freundinnen es verbieten werden. Ich bin auch ein befürworter von Freiheiten lassen, doch ich kann nachvollziehen, warum viele ihrem Partner verbieten zu viel zu drinken, weil nunmal sowohl Frau als auch Mann im Rausch dummheiten anstellen, die sich nicht entschuldigen lassen.


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