Ist dies eine Phase, die manchmal vorkommt oder ist dies ein Anzeichen dafür, dass man generell nicht zusammen gehört?
Ist dies eine Phase, die manchmal vorkommt oder ist dies ein Anzeichen dafür, dass man generell nicht zusammen gehört?
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - ein billiges und gedankenloses Geschenk, um das nie jemand bittet.
Bist du immer noch mit der zusammen, die sich beim Sex so komisch verhalten hat oder ist es ne andere??
Hab ja gesagt dass das so nichts wird. Am besten zu trennst dich.. naja wenn du deine Situation vielleicht
noch ein weniger ausbauen könntest, könnte ich dir vielleicht eher helfen..
Die Harmonie zwischen zwei Menschen ist niemals gegeben. Sie muss immer wieder neu erobert werden.
Simone de Beauvoir
Themenautor
Eigentlich meinte ich die Frage hier allgemein. Außerdem weiß man nie ob man den Schlussstrich ziehen sollte... ich zumindest nicht. Da spielen ganz viele Sachen eine Rolle ...
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - ein billiges und gedankenloses Geschenk, um das nie jemand bittet.
Achsoo ok, also hat dich nichts zu diesem Gedanken gedrängt?^^
Naja gut sooo viel Erfahrung haste ja noch nicht in punkto
Beziehung. Aber das kann man noch lernen. Dann weiß man genau was
man will und zu erwarten hat und wieso man Schluss machen würde.
Dann weiß man, was erfüllt werden sollte und dass man dann einen Strich
zu ziehen hat, wenn es nicht erfüllt wird, egal was man tut. Und du hast
Recht, ich denke wir sind uns auch einig, wenn man den Schlussstrich
spätestens dann ziehen sollte, wenn man einige Zeit unglücklich ist, es
nicht mehr ändern kann und auch keine Besserung sieht. Wenn man schon
einfach alles probiert hat und drunter leidet.. dann hat es keinen Sinn.
Dann führt man meiner Meinung nach keine Beziehung mehr.
Dann ist der Zeitpunkt gekommen sich selbst mehr zu lieben als
den Partner und man sollte bedenken dass es einem alleine nicht
doch besser gehen könnte.
Dass man nie weiß ob ein Schlussstrich zu ziehen ist, kann ich nicht verstehen.
Wenn man in dem Moment dann mal für eine Minute in sich hinein hört und sich
fragt was man fühlt und wieso, dann weiß man genau was es ist und ob man es
noch will oder nicht. Meist merkt man es dann gar nicht wie schlimm es wirklich ist.
Und dann weiß man es eigentlich mehr als deutlich.
Du hast wahrscheinlich einfach keine Lust auf diese Konfrontation.
Schluss machen ist nie leicht oder schön. Das ist wohl klar. Aber man sollte
schon wissen, was man will. In solchen Momenten besonders.
Denn du musst dir auch wichtig sein ohne zu viel Rücksicht zu nehmen.
Allgemein antworte ich dann hiermit auf deine Frage:
Wenn ich neben jemanden aufwache und ihn nicht zu schätzen weiß,
stimmt irgendwas nicht. Ich würde mich fragen und grübeln woran
es wohl liegt. Würde es versuchen mit meinem Partner zu klären.
Aber für mich wäre es noch lange kein Grund Schluss zu machen!
Es kann alles geklärt werden und versucht werden es zu lösen.
Ich würde dann Schluss machen, wenn ich genau wüsste was es sein
könnte und nichts mehr dran zu machen wäre.
Die Harmonie zwischen zwei Menschen ist niemals gegeben. Sie muss immer wieder neu erobert werden.
Simone de Beauvoir
Wenn es aus "heiterem Himmel" kommt eindeutig ein Alarmsignal.Ansonsten würde ich sagen das es immer Up and Downs gibt in einer Beziehung.
Stress,Streit,Veränderungen, manchmal denkt man aus unzufriedenheit herraus das man vielleicht weniger liebt.Das sind Phasen die normal sind.Nur wer sich überwinden kann ohne sich überwinden zu müssen, ist dann reif für eine Ehe.
Natürlich muss man unterscheiden.Aber ich habe zu dem Titel des Threads in seiner einfachheit mal eine simples Statement abgegeben.
"Die Wahrheit ist wie ein nasses Handtuch, Dir selbst nützt sie manchmal garnicht, aber Du kannst sie jemanden um die Ohren hauen..."
Moin,
ja, Reak erklär uns mal, was für einen Humbug du da zusammengetippt hast. Was soll denn bitte "sich überwinden, ohne sich überwinden zu müssen bedeuten"? Ich seh darin nur eine Tautologie: http://de.wikipedia.org/wiki/Tautologie_%28Logik%29
Zum Thema:
Ja, manchmal wache ich neben meiner Freundin auf und weiss sie nicht zu schätzen. Zum Beispiel, wenn ich um 6:00 Uhr losfahren muss und nett um 5 Uhr geweckt werde. Da denke ich im ersten Moment eher an Peitschen, Würgeinstrumente und wie man sie langsam und schmerzvoll vergiften kann. Ja und? Ändert doch an meinen Gefühlen für sie nichts :-P Und darauf kommt es denke ich an, dass man ohne sich selbst was vorzumachen, mit den Unperfektheiten des Partners (Ich bin natürlich perfekt) auskommt.
Grüße
Sei ohne Furcht im Angesicht deiner Feinde.
Sei tapfer und aufrecht, sprich stets die Wahrheit,
auch wenn dies deinen eigenen Tod bedeutet.
Beschütze die Wehrlosen und tue kein Unrecht.
Xmox (ich beziehe den Satz hier mal auf mich, um es reflektieren zu können)
Für mich ist mein Freund absolut perfekt. Seine Fehler und Macken haben mich
dazu gebracht mich in ihn zu verlieben. Ich liebe die Art an ihm, wenn er mal
etwas nicht so schnell kapiert und dann fragend guckt o.Ä. und abgesehen von
zwischendurch normalen Streitereien muss ich sagen, kann ich es mir nicht besser
vorstellen. Ich mache mir dabei nichts vor und finde nicht dass man mit den
Unperfektheiten des Partners auskommen muss. Wenn man liebt, dann ist es
perfekt und dann liebt man gerade das, dass es nicht perfekt ist, weil es perfekt ist
Das finde ich gerade nicht nett von dir, nur weil du einen Satz nicht wirklich verstehst,
es als Humbug zu betiteln. Reak hat hier schon viele gute Beiträge gebracht, meist muss
man 2 mal lesen und drüber nachdenken. Der Satz ist wirklich sehr tiefgründig. Er sagt
damit so ungefähr das, was ich gerade geschrieben habe. Wenn man jemanden liebt muss
man sich nicht zu irgendetwas überwinden, weil es nicht nötig ist. Nur wenn es einem
nicht ernst ist und man es nicht wirklich will und den Partner eventuell auch nicht wirklich liebt
muss man sich zu etwas überwinden. Wenn es Liebe ist, macht man es mehr als freiwillig
ohne groß darüber nachdenken zu müssen usw.
Dein Beitrag zum Thema ist wirklich amüsant, gefällt mir gut *schmunzel*
Aber so wirklich viel bringt das hier glaube ich nicht.
Die Harmonie zwischen zwei Menschen ist niemals gegeben. Sie muss immer wieder neu erobert werden.
Simone de Beauvoir
Ist ja schon nahezu philosophisch angehaucht.
Wenn ich morgens aufwache, werde ich meistens übermäßig laut von meinem Plüschpo angeschnurrt, was dann heißt: "Alte, du bist wach, steh auf! FÜTTERE MICH!"
Also stehe ich dann auf, füttere den Stubentiger, ziehe mir einen Kaffee und gehe im Anschluss auf die Toilette. In der Zeit ist mein Freund mir entweder schon verpennt in die Küche gefolgt oder ich kehre kurz zu ihm zurück. Manchmal gebe ich ihm morgens ein Küsschen, manchmal nicht.
Worauf ich hinaus will: ich bin ein furchtbarer Morgenmuffel und habe morgens am liebsten meine Ruhe. Nicht reden, nicht zuhören.
Das wissen aber alle, die mir näher stehen und niemand macht sich einen Kopf darum, dass ich morgens aufstehe und andere Personen auch mal ignoriere. Auch meinen Partner. Ich habe da morgens meistens noch keinen "Blick" für. Es gibt natürlich Ausnahmen, da bin ich schmusig.
Auf meinen Partner kann es morgens aber durchaus so wirken, als wäre mir seine Anwesenheit alles andere als lieb, da gilt es für ihn, zu wissen, dass es nicht so ist.
Ich bin vielleicht nicht so "krass" wie Xymox, aber ja, ich habe diese Tendenzen.Und bei mir bedeutet das rein gar nichts.
Relevanter ist es, wenn ich beim Einschlafen nicht kuscheln will oder allgemein Zärtlichkeiten blocke. Dann weiß ich, es stimmt etwas in mir nicht - oder in der Beziehung.
Was den Schlussstrich angeht: Nun, irgendwann merkt man doch, dass man sich zunehmend vom Partner distanziert, eh?
"From then on I knew... God doesn't make the world this way. We do."
Also erstmal, wenn schon gequotet wird, dann bitte richtig.Ein Satz ausm Kontext zu reißen hasse ich!Nur wer sich überwinden kann ohne sich überwinden zu müssen, ist dann reif für eine Ehe
An dieser Stelle sei dem der klugen Wikipedia Nutzer gesagt: Tautologie ist es nicht!
Die erklärung ist ganz einfach:
Nehmen wir an in einer Partnerschaft kommen immer wieder Verhaltensmuster/Angewohnheiten zum tragen, die wir eigentlich als störend empfinden.Überwinden zu können ist, diese als Gegebenheit hinzunehmen, auch längerfristig, auch in ferner Zukunft, ohne das es Auswirkungen hat,es ist quasi eine einmalige Sache, man nimmt es hin und akzeptiert es.Sich dagegen überwinden zu müssen, wird gegebenfalls zu einem Problem werden.Weil man bewusst über seinen Schatten springen muss, man trägt sich mit sich selbst einen inneren Kampf aus, stellt gewissen Dinge in Frage immer und immer wieder.
Sollte dieser ideale Fall eintreten, von beiden Seiten.Währe längerfristig eine tiefere Bindung möglich.
Das klingt blumig, ist es auch, und darf es auch.Der Thread ist quasi halb OT
Ich konnte mich überwinden das zu erklären , obwohl Xymox so böse war, ich musste es nicht, da ich mich nicht angeggriffen fühlte. (Das wäre z.b auch eine Variante zur erklärung)
Xymox magst mich heiraten?![]()
"Die Wahrheit ist wie ein nasses Handtuch, Dir selbst nützt sie manchmal garnicht, aber Du kannst sie jemanden um die Ohren hauen..."
Hihii Reak ich hätte gegen eine Forumsehe nichts^^
Die Harmonie zwischen zwei Menschen ist niemals gegeben. Sie muss immer wieder neu erobert werden.
Simone de Beauvoir