
Zitat von
chriss_muc
hallo egal,
trotzdem ist das, was passiert ist nicht in ordnung;
Natülich ist das nicht okay, das habe ich auch gar nicht behauptet - aber darum geht es erst mal nicht.
sie hat ja, weil es nicht gut "lief" sich den arbeitskollegen geschnappt (statt mit dem freund ALLES zu klären) ; bzw. es fehlten hier die konsequenzen;
Sie hat ihn sich nicht "geschnappt" - sie war verzweifelt und er war eben in dem Moment da. Da heult man sich schon mal bei jemandem aus, der evtl. nicht der Richtige dafür ist.
ferner, ist der arbeitskollege ein aspekt, wieso sie die partnerschaft aufgiebt; denn sie hat "gemerkt" , dass es evt. einfacher ist alles aufzugeben;
Das sehe ich nicht so. Ich bin der Meinung, er ist eben nur ein weiterer Punkt, aber nicht der ausschlaggebende.
wie erwähnt, würde sie erstmal alles mit der beziehung klären und merken, dass es keinen sinn hat (das auch nicht mit "freunden, die eben nicht wirklich helfen wollen/können -wieso hat der arbeitskollege denn nicht mit dem freund gesprochen???), dann wäre die konsequenz eben schluss machen;
das hat sie aber nicht gemacht; ferner hat er sich ja geändert; das hat sie oft genug mitgeteilt;
Ich finds ehrlich gesagt auch sehr schwierig die Situation mit ihrem Freund, der sich temporär geändert hat, zu beurteilen, wenn man nicht weiß worum es geht...
@riseanddawn: würdest Du uns das vielleicht mal genauer erzählen?
was hier sehr traurig ist, dass sie null verantwortung übernimmt, weil sie eben mit anderen über ihn spricht (falsche ansprechpartner), den arbeitskollegen nicht abschiesst (warmhalten) und schlussendlich das thema mit dem freund nicht abspricht;
Mit anderen sprechen heißt nicht gleich, dass sie keine Verantwortung übernimmt. Ich sehe das nicht so eng, weil ich der Meinung bin, dass das, wenn man in der Beziehung nicht weiter kommt, ganz normal und auch wichtig ist. Natürlich nicht von Anfang an, sondern: WENN MAN IN DER BEZIEHUNG NICHT WEITERKOMMT. Ob der Arbeitskollege jetzt da der richtige Ansprechpartner ist, sei mal dahingestellt.
es geht hierbei nicht nur um "knöpfe"; aber wo ist hierbei der einfachere weg? die beziehung einfach aufzugeben, oder eine neue zu beginnen;
Es geht darum:wenn man merkt, dass man etwas verliert, dass es irgendwie einfach nicht mehr zurück zubringen ist, dann wünscht man sich doch manchmal, dass mit einem Fingerschnippsen wieder alles wird wie es war - das meinte ich damit. Und um eine neue Beziehung geht es ja erstmal noch gar nicht, davon würde ich auch abraten.
schlussendlich redet sie mit ihrem partner nicht über die GEMEINSAMEN unzulänglichkeiten, sondern nur um seine; und redet auch nur negativ über ihn; obwohl er sich geändert hat usw.;
Darüber wissen wir nach wie vor zu wenig.
ich habe auch nicht unbewusst gefragt, wie sie sich fühlen würde, wenn der partner genauso wie sei handeln würde; schlussendlich kann ihr das auch passieren, weil der "arbeitskollege" auch nicht wirklich koscher ist;
Wieso ist er nicht wirklich koscher?
Natürlich würde sie sich sicherlich auch nicht gut fühlen - aber sie hat jetzt auch im Moment nicht wirklich was gemacht, oder?
beziehungen bedeuten arbeit; von BEIDEN seiten; und er hat gearbeitet; und jetzt das argument zu bringen, dass er sich nur temporär geändert hat (was wohl hier augenscheinlich nicht der fall ist) finde ich gegenüber ihm auch unfair;
Das ist absolut richtig. Darum auch meine Schlussfolgerung, dass sie sich innerlich eigentlich schon entschieden hat.
wie erwähnt, gegen gefühle kann man wenig machen; aber man entscheidungen treffen; und die , die sie bis jetzt getroffen hat, waren nicht der hit;
Welche Entscheidungen (außer der, mit jemand anderem zu reden) hat sie denn getroffen?
unabhängig davon: was ist wenn die gefühle doch wieder da sind? der alltag holt uns alle ein; sei es beruflich , familär usw.; und es gibt ständig up and downs;
Klar, das Risiko ist immer da und das bestreite ich auch gar nicht.
was ich hier sehe ist ein mädchen, dass a) nicht weiss was sie will (und damit den partner verletzt) und b ) sich angeblich in den arbeitskollegen verliebt haben soll (was wohl vielmehr schwärmerei ist, weil er nicht die probleme "macht", wie ihr partner);
Ja, sie weiß nicht was sie will und ja, es ist wohl nur Schärmerei - deshalb geht es auch nicht vorrangig um den Arbeitskollegen sondern um sie und die Beziehung im Allgemeinen.
sie sollte erstmal wie erwähnt die beziehung klären (von a-z); statt sich mit anderen themen sich zu befassen; das hat auch was mit respekt und anstand gegenüber dem partner zu tun;
Dem stimme ich zu und auch dazu war ich nicht anderer Meinung.
denn ob er wirklich weiss, dass sie sich in den arbeitskollegen verliebt hat bezweifle ich stark...
ps1: beziehung sind nie leicht; denn man hat 2 individuen vor sich; arbeitet man aber an sich kann man gemeinsam viel mehr erreichen; das ziel erreicht man aber nur, wenn man eben gemeinsam daran arbeitet und nicht sich für einfache wege entscheidet, weil es momentan nicht gut läuft;
Ich glaube wir sprechen hier nicht mehr von einem "momentan nicht gut laufen".
wie erwähnt, der ansprechpartner ist ihr partner.
ps2: egal: einfach aufgeben, weil es momentan nicht passt, halte ich doch sehr für abwegig; beziehung sind keine handys oder handtaschen, die -wenn sie mir nimmer gefallen- einfach entsorge; es gehört viel mehr dahinter, weil ein mensch dahintersteht;
Das ist auch falsch und habe ich auch nicht behauptet. Aber in ihrem Fall passt es nicht "momentan" nicht - das kann man schon differenzieren.
was mir aufgefallen ist, ist die tatsache, dass viele sehr egoistisch sind (allgemein) und alles nur so machen, damit sie ihr vorteile darausziehen können; diese art von weg-werf-gesellschaft ist es doch, die die beziehungen kaputt macht; weil wir nicht an den mitmenschen denken , sondern nur an uns; dass es dann gewisse konsequenzen gibt, scheint den meisten dann egal zu sein; vor allem sind es dann genau die menschen, die sich dann beschweren und dann der meinung sind, sich opfer nennen zu dürfen...
Ich sehe sie nicht als egoistischen Menschen. Lebenswege und Gefühle können sich verändern. Man kann und soll kämpfen, klar! Aber es gibt eben auch Momente, in denen es nichts mehr bringt, irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man leider einsehen muss, dass man gescheitert ist.
und das ist falsch.