Es war die erste große Liebe,
eine ganz besondre Frau.
Sie stahl mein Herz wie eine Diebin,
auf ihre Worte wollt ich bau‘n.
Sie war die schönste Blume unter allen,
die schönste in meinem Sinn,
in ihre Arme ließ ich meine Seele fallen,
doch wo ist sie nur damit hin?
Sie versprach mir großes Glück,
erkaufte sich mein Vertraun‘
erweiterte mein Herz um ein großes Stück,
doch sie ist damit abgehaun.
Es war die erste große Liebe,
eine ganz besondre Frau,
für sie war’n es nur die Triebe,
für mich die erste Sonne auf frischem Tau.
Sie nahm mir jeden Glauben,
durch sie konnte ich die Wahrheit sehen,
wie der Wein und manche Trauben,
können sich Wirklichkeit und Wahrheit entgegenstehen.
Ihre Wahrheit ist eine andere,
als die Wirklichkeit die ich jetzt kenne,
es war als wenn ich zu ihr wandere,
jetzt fühl ich, dass ich von ihr renne.
Es war die erste große Liebe,
eine ganz besondre Frau.
von ihr bekam ich viele Hiebe,
doch jetzt, jetzt bin ich schlau.
Die Trauer sitzt tief in meinem Herzen,
ich wollte ihr mein Leben schenken,
doch sie bereitete mir die größten Schmerzen,
ich muss an was andres denken.
Sie ist kein guter Mensch in meinen Augen,
Liebe geht doch Freunde bleiben bestehen,
ich kann ihr kein Wort mehr glauben,
darum muss ich jetzt weitergehen.
Es war die erste große Liebe,
eine ganz besondre Frau.
nichts schlimmer als wenn ich stehenbliebe,
vielleicht finde ich ehrliches Vertrau‘n.
Allerdings muss ich sagen, dass das auch schon in einer "Hoffnungs-Phase" entstanden ist also auf dem Höhepunkt einer Sinuskurve.
Vielleicht schaff ich in den nächsten Tagen noch ein von Hass und Trauer erfülltes, fühl mich momentan jedenfalls danach
Ach übrigens: all diese "Gedichte" sind entstanden, weil ich ihr es versprochen hatte mal eins zu schreiben (hab ich bisher für niemanden getan)... ist eigentlich nicht so mein Ding, aber naja... vielleicht doch