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Kann eine Beziehung mit deutlichem Bildungsunterschied langfr. gelingen?

  1. #61
    Desertstrike

    Standard

    Also ioch habe leider gar keinen Vergleich. Es nicht so, dass ich es drauf angelegt habe aber alle Frauen bzw. Freundinnen war alle Akademiker und Beamte. 3 von 4 waren Prüfer bei der deutschen Retenversicherung und beim Finazamt....passte ganz git, weil ich selbst aus der Wirtschaftsprüfung komme...die letzte war Lehrerin an einem katholischen Mädchengymnasium...aber im Bett war sie ganz und gar nicht katholisch ...aber meine Erfahrungen waren nur gut....aber vielleicht mache ich auch mal ne Erfahrunfg mit ner Frau die nicht studiert hat....ich würde nie meine Präferenzen nach der Bildung ausrichten aber dennoch merkt man recht schnell ob das funktionietrt oder nicht...glaube ich....
    Angst ich spüre Du hast, vorsichtig sein Du musst, Angst führt zu Wut, und Wut führt zu Hass.... Hass ist der Weg zur dunklen Seite....

  2. #62
    Unsicher2011

    Standard

    Beamte im mittleren oder gehoben Dienst?? @ desert?

  3. #63
    MissMackie

    Standard

    Das ist sicherlich WMAs Humor gepaart mit seinen Erfahrungen.
    Er würde gerne öfters den Weg des geringsten Widerstandes gehen, leider werfen die bösen Frauen ihm immer wieder wahre Hinkelsteine vor die Füße.

    xymox liefert interessante Erfahrungen, mein Freund hat hingegen das genaue Gegenteil erlebt: alle seine Exen waren psychisch krank (Borderline, Neurosen -auch in Verbindung mit Promiskuität -, Bulimie, Depressionen), keine davon war Akademikerin (okay, bei einer weiß ich es nicht genau, glaube es aber nicht).
    Psychische Störungen haben - laut wissenschaftlichem Konsens - eher selten primär etwas mit der eigenen Bildung zu tun, die Ursachen liegen ja oftmals in frühester Kindheit begraben. Treffen kann es vermutlich jeden.

    Und Confused ist ein eher unreflektiertes Mädchen und kein Paradebeispiel für eine kluge Akademikerin. Das ist nicht böse gemeint, sondern lediglich eine Reaktion auf die Art ihrer Beiträge - und die Problematik mit ihrem Freund und ihrer Affäre - hier. Hinzu kommt, dass der letzte Post tatsächlich ziemlich "confused" wirkte und voller Widersprüche war. Aber mein Gott, passiert.
    "From then on I knew... God doesn't make the world this way. We do."


  4. #64
    Wissenmachtah!

    Standard

    Zitat Zitat von nic99 Beitrag anzeigen
    Hallo Wissenmachtah.
    ich hab da mal eine einfache Frage. Meinst du das wirklich so wie du das schreibst oder ist das deine Art von Humor?
    Was denn genau?
    Wenn ich scherze dann tue Ich smiles rein.
    Keine Smiles= kein Scherz!
    Aber wie gesagt nur meine Erfahrung.
    Andere haben vielleicht mit Akademikerinnen besseren Erfahrungen gehabt.
    Sollten es ruhig hervorheben.
    Libenter homines id, quod volunt, credunt/Memento mori/Ifix tchen tchen

  5. #65
    Desertstrike

    Standard

    Zitat Zitat von Unsicher2011 Beitrag anzeigen
    Beamte im mittleren oder gehoben Dienst?? @ desert?
    Prüfer A 9- A 10....gehobener Dienst...Lehrerin A 13----höherer Dienst!
    Angst ich spüre Du hast, vorsichtig sein Du musst, Angst führt zu Wut, und Wut führt zu Hass.... Hass ist der Weg zur dunklen Seite....

  6. #66
    meli

    Standard

    Also Eure Diskussion in allen Ehren,aber ich bin hauptsächlich mit demjenigen zusammen weil ich Ihn liebe.Und nicht wegen seinem Bildungsstand oder weil er vielleicht viel Geld verdient.Das ist alles zweitrangig wenn ich mein Herz verschenke.
    Bleibe nicht an etwas hängen was dich verletzt, geh weiter& finde das was Dich glücklich macht

  7. #67
    Klingel

    Standard

    @ Wissenmachtah!: Meine Worte! Du hast 100% meine Zustimmung.

    Ich arbeitete bereits als Systemadministrator und arbeitet nun im IT-Support und bekam so die unterschiedlichsten Leute mit:
    Generell sind Manager und Studierte oftmals sehr gestresst und von ihrer Meinung überzeugt. Sie können alles
    besser und es muss alles fix gehen. Sie wissen zwar Dinge, sind dadurch aber nicht intelligenter. Bei kleinsten Problemen z.B. wo es nur auf einen Hauch Intelligenz ankommt (Intelligenz=Lernvermögen), versagen die Studierten genau so oft wie die "Normalos". So meine Erfahrung. Zumindest bei IT-Angelegenheiten

    Vielleicht wissen Studierte in Gebieten in denen sie gelernt haben mehr, besitzen einen größeren "Horizont", allerdings kann man dies genau so von Leuten in der Lehre behaupten. Oftmals habe ich gehört und auch die Erfahrung gemacht, dass man lieber Leute mit Berufserfahrung einlernt, als Studenten - Da diese schlichtweg einfach nix relevantes können. Das hörte ich bereits von Kollegen und auch schon von vielen anderen.
    Deshalb sollte man bei der Partnerwahl eher von unterschiedlichen Interessensgebieten / Ansichten sprechen und nicht den Abschlüssen... oder gar der Intelligenz.

    Übrigens meine Freundin ist angehende Studentin, weiß im manchen Bereichen viel mehr als ich. Dafür ist sie ein vollkomender IT-Depp und naja, irgendwie läuft es trotzdem super? Es gibt ja genug andere Dinge über die man reden kann, Hobbys, Erlebnisse und co.. es geht beim Reden ja meistens um Meinungsaustausch und nicht um irgendein Wissensbattle... sry... wer anders denkt, der tut mit Leid.
    Früher gings ja auch irgendwie, da war kaum eine Frau gebildet? Hmm..

  8. #68
    MissMackie

    Standard

    Zitat Zitat von Klingel Beitrag anzeigen
    es geht beim Reden ja meistens um Meinungsaustausch und nicht um irgendein Wissensbattle... sry... wer anders denkt, der tut mit Leid.
    Natürlich soll es in Gesprächen nicht darum gehen, sein Wissen zu demonstrieren oder gar zu messen, sondern man möchte sich austauschen, korrekt. Nur muss dieser Austausch eben auch möglich sein. Ich kann in ziemliche Untiefen meiner Gedankenwindungen vorstoßen, wenn ich das will, und da muss mir mein Partner einfach folgen können. Ich denke komplex und ich fühle komplex. Bloße Bildung reicht dafür natürlich nicht, sondern eben in der Hauptsache Empathie, Engagement und Intelligenz.
    Ich habe mich in den letzten Jahren meistens in das Wesen eines Mannes verliebt und nicht primär in sein Äußeres. Deshalb war das so schön bei meinem Freund, weil da einfach Optik und Geist gestimmt haben.

    Zitat Zitat von Klingel Beitrag anzeigen
    Früher gings ja auch irgendwie, da war kaum eine Frau gebildet? Hmm..
    "Früher" gab es auch keine gleichberechtigten Beziehungen.
    "From then on I knew... God doesn't make the world this way. We do."


  9. #69
    nic99

    Standard

    Zitat Zitat von Wissenmachtah! Beitrag anzeigen
    Was denn genau?
    Wenn ich scherze dann tue Ich smiles rein.
    Keine Smiles= kein Scherz!.....
    ok, erledigt.
    Ohne einen Schuss Sarkasmus ist die Wirklichkeit oft nicht zu ertragen.

    Ist Liebe das Bedürfnis zu geben, ohne zu erwarten?

  10. #70
    Desertstrike

    Standard

    Zitat Zitat von meli Beitrag anzeigen
    Also Eure Diskussion in allen Ehren,aber ich bin hauptsächlich mit demjenigen zusammen weil ich Ihn liebe.Und nicht wegen seinem Bildungsstand oder weil er vielleicht viel Geld verdient.Das ist alles zweitrangig wenn ich mein Herz verschenke.
    Das hat niemand in Frage gestellt! Ich würde davon nie ne Beziehung abhängig machen...
    Angst ich spüre Du hast, vorsichtig sein Du musst, Angst führt zu Wut, und Wut führt zu Hass.... Hass ist der Weg zur dunklen Seite....

  11. #71
    nic99

    Standard

    Zitat Zitat von XwR13 Beitrag anzeigen
    Sie sagt laut Arbeitsamt ist eine Ausbildung mit Mitte dreißig kaum noch zu bekommen. Ist sicherlich keine populäre Antwort, aber sie hat 2 Jobs, zwar schlecht bezahlt, aber faul find ich das nicht.......
    Und das Beispiel ist typisch: Wer keine Ausbildung hat, für den bleiben nur die unangenehmen, schlecht bezahlten Jobs. Ein Grund mehr, möglichst früh (weil es da einfacher ist), eine gute Ausbildung zu machen.

    Sicher, es gibt auch andere, zum Beispiel Joschka Fischer. Der hat keinen Schulabschluss und keine Ausbildung. Aber eine sensationelle Karriere. In der Politik Außenminister und später noch eine Professur an einer amerikanischen Eliteuniversität.

    Aber das ist die berühmte Ausnahme von der Regel. Der Regelfall ist, wer keine Ausbildung hat bleibt unten: In den unangenehmen, schlecht bezahlten Jobs.
    Ohne einen Schuss Sarkasmus ist die Wirklichkeit oft nicht zu ertragen.

    Ist Liebe das Bedürfnis zu geben, ohne zu erwarten?

  12. #72
    meli

    Standard

    Zitat Zitat von Desertstrike Beitrag anzeigen
    Das hat niemand in Frage gestellt! Ich würde davon nie ne Beziehung abhängig machen...
    Finde ich nicht!!! Hier gehts halt schon sehr zur Sache von wegen wie gebildet ist mein Partner.Ich meine gut, so blöd wie ein Stück Toastbrot sollte er nicht sein.Trotzdem kenne ich auch genug Leute die sich mit der einfachen Arbeiterklasse nicht einlassen würden.Und das sehe ich halt nicht so.
    Bleibe nicht an etwas hängen was dich verletzt, geh weiter& finde das was Dich glücklich macht

  13. #73
    nic99

    Standard

    Zitat Zitat von Wissenmachtah! Beitrag anzeigen
    Viel einfacher im Unterhalt, Pflegeleichter und mit weniger Allüren.
    nicht selbst verliebt und normalerweise zuvorkommender.

    Akademikerinnen sind ein Pain in the...... .
    Hall WMA,
    ich bins nochmal, das hatte ich vorhin ganz übersehen...........du siehst das ganz pragmatisch? Wie nützlich Frau als Gebrauchsgegenstand ist?

    Darf ich dir dann noch einen Rat geben? (falls das bisher noch keiner getan hat). Beschaffe dir einfach eine Gummipuppe. Die hat gar keine Allüren.
    Ohne einen Schuss Sarkasmus ist die Wirklichkeit oft nicht zu ertragen.

    Ist Liebe das Bedürfnis zu geben, ohne zu erwarten?

  14. #74
    XwR13

    Standard

    Zitat Zitat von Klingel Beitrag anzeigen
    Sie wissen zwar Dinge, sind dadurch aber nicht intelligenter. Bei kleinsten Problemen z.B. wo es nur auf einen Hauch Intelligenz ankommt (Intelligenz=Lernvermögen), versagen die Studierten genau so oft wie die "Normalos".
    Wenn hierzulande Studenten etwas können, dann ist das zu Wissen wie man lernt. Vor allem autodidaktisch. Ursache dafür sind überfüllte Lehrsäle, veralteter Frontalunterricht... .
    Vielleicht wissen Studierte in Gebieten in denen sie gelernt haben mehr, besitzen einen größeren "Horizont", allerdings kann man dies genau so von Leuten in der Lehre behaupten. Oftmals habe ich gehört und auch die Erfahrung gemacht, dass man lieber Leute mit Berufserfahrung einlernt, als Studenten - Da diese schlichtweg einfach nix relevantes können.
    Zu wem gehst du, wenn du krank bist? Wenn du ein rechtliches Problem hast oder Rat in Steuerangelegenheiten brauchst? Diese Leute haben alle studiert.
    Ich finde es immer wieder schade, wie ein Studium hierzulande an Ansehen verloren hat, und das hier ist mal wieder ein Beispiel dafür. Warum ist das bloß so? Ich finde deine Pauschalisierungen daneben. Diese Sichtweise mag zwar deinem Ego gut tun, aber es macht einen Unterschied, ob du glaubst ein Studium zu schaffen, oder ob du es weißt. Und dafür musst du nunmal studieren.

  15. #75
    Wissenmachtah!

    Standard

    Zitat Zitat von nic99 Beitrag anzeigen
    Hall WMA,ich bins nochmal, das hatte ich vorhin ganz übersehen...........du siehst das ganz pragmatisch? Wie nützlich Frau als Gebrauchsgegenstand ist? Darf ich dir dann noch einen Rat geben? (falls das bisher noch keiner getan hat). Beschaffe dir einfach eine Gummipuppe. Die hat gar keine Allüren.
    Habe ne Gummi-Allergie....Sorry...ich weiss aber dass Du es gut gemeint hast.


    Und nein Ich sehe Frau nicht als Commodity. Aber wenn die Kosten den Nutzen übersteigen
    und das ist bei gewissen Frauen sicher den Fall....dann sollte man sich immer fragen ob es die Investiotion Wert ist.
    Und man tut es lieber bevor als danach....weil sonst kommen noch die Scheidungskosten dazu.
    Und bekanntlich sind die besonders attraktiv für Männer
    Libenter homines id, quod volunt, credunt/Memento mori/Ifix tchen tchen

  16. #76
    meli

    Standard

    Zitat Zitat von XwR13 Beitrag anzeigen

    Zu wem gehst du, wenn du krank bist? Wenn du ein rechtliches Problem hast oder Rat in Steuerangelegenheiten brauchst? Diese Leute haben alle studiert.
    Naja da kann man sich ja streiten. Von wem wirst Du bedient wenn Du essen gehst.Wer hält die Zimmer sauber wenn Du mal im Hotel übernachtest? usw usw.Das sind auch alles ehrliche Jobs und harte Ausbildungen,wird aber nicht geschätzt weil es ja niedrigere Arbeit ist.Versteh mich nicht falsch ich habe echt vor Leuten Hochachtung die studieren.Aber Nur weil sie studiert haben heisst es nicht das es bessere Menschen sind.In dieser Welt ist das ein geben und ein nehmen der eine kann ohne den Anderen nicht.
    Bleibe nicht an etwas hängen was dich verletzt, geh weiter& finde das was Dich glücklich macht

  17. #77
    Klingel

    Standard Leute sind doch nur meine eigenen Erfahrungen

    Zu wem gehst du, wenn du krank bist? Wenn du ein rechtliches Problem hast oder Rat in Steuerangelegenheiten brauchst? Diese Leute haben alle studiert.
    Ich finde es immer wieder schade, wie ein Studium hierzulande an Ansehen verloren hat, und das hier ist mal wieder ein Beispiel dafür. Warum ist das bloß so? Ich finde deine Pauschalisierungen daneben. Diese Sichtweise mag zwar deinem Ego gut tun, aber es macht einen Unterschied, ob du glaubst ein Studium zu schaffen, oder ob du es weißt. Und dafür musst du nunmal studieren.
    Ich finde es schade, dass Studenten sich pauschal für was besseres halten. Übrigens: Sie sind es nicht. Soviel jedenfalls dazu, dass du Pauschalisierung für daneben hällst.
    Klar haben Mediziner oder Steuerberater studiert, dagegen sag ich ja nix. In Ihrem Gebiet wo sie gelernt haben, wissen sie wohl auch mehr als Leute die nicht studiert haben. Jedoch denke ich, dass halt praktische Erfahrung um einiges wertvoller ist und man mit ihr wesentlich mehr und schneller lernt. So meine Erfahrungen, kannst es ja ruhig anders sehen. Meine Güte.
    PS: Meine Steuererklärung mach ich übrigens zukünftig wohl bei einer guten Freundin, welche den Beruf momentan lernt. Sowohl in der Arbeit, als auch von ihren Eltern, welche eine Steuerkanzlei führen. Diese haben ihr übrigens die prakische Ausbildung empfohlen...

    Wenn hierzulande Studenten etwas können, dann ist das zu Wissen wie man lernt. Vor allem autodidaktisch. Ursache dafür sind überfüllte Lehrsäle, veralteter Frontalunterricht... .
    Ich hab da eben eine andere Erfahrung gemacht. Studenten lernen nicht schneller und sind auch nicht intelligenter als andere. Ich kenne beide Gruppen, sowohl freundschaftlich, als auch beruflich. Ich behaupte nicht einfach etwas, sondern habe es so erlebt, tut mir Leid. Hat auch nichts mit Egogedöns zu tun, so wie du es behauptest. Kennst du mich?

    Autodidaktisch bedeutet übrigens im Grunde genommen nur, dass man sich selbst etwas beibringt. Ich kann das ebenfalls und stimmte dir auch zu, dass dies deutlich angenehmer ist, als nur Frontalunterricht. Wobei letzterer auch sein muss, finde ich. Allerdings können sich bereits Affen Dinge selbst beibringen. Ich will nicht leugnen, dass man im Studium nicht gezwungen ist sich selbst Dinge beizubringen, dies gilt allerdings auch für den praktischen Beruf.

  18. #78
    nixe

    Standard

    Wenn ich mal als Unbeteiligte was zum Thema Intelligenz beitragen darf: ich hab, als die meisten meiner Schulkameraden eine Lehre angefangen haben, 2 Jahre Abi gemacht. Als die anderen dann fertig waren und angefangen haben, einer geregelten Arbeit nachzugehen, habe ich mein siebenjähriges Studium begonnen. Beim zwanzigjährigen Klassentreffen war meine Banknachbarin gerade Oma geworden - ich war mit meinem dritten Kind schwanger.

    Warum ich studiert habe? Einfach, weil ich es konnte. Und mir damit ne Menge Freiheit leisten konnte - 30 Wochen Vorlesungen im Jahr, also (wenn man die Prüfungszeiten mal weglässt) 26 Wochen, in denen ich tun konnte, was ich will. Meist ne Mo-Do-Woche bei geschickter Stundenplanauslegung. Und weil ich auch mal ein paar Semester ins Ausland konnte. Mein Studium war also lediglich der Wunsch nach viel Freizeit und nach möglichst spätem Erwachsenwerden. Glaube kaum, dass ich deshalb nun was Besseres bin.

    Ach ja - ich war kein Bummelstudent. Diplomarbeit 1.3, Gesamtschnitt 1.7. Nur so zur Info ...
    Have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary. (Steve Jobs)
    Omnia vincit amor (Vergil). Zumindest, wenn sie gegenseitig ist. (ich)
    Es ist schwer zu sagen, was unmöglich ist, denn der Traum von gestern ist die Hoffnung von heute und die Wirklichkeit von morgen. (Robert Goddard)

  19. #79
    nic99

    Standard

    Zitat Zitat von nixe Beitrag anzeigen
    Wenn ich mal als Unbeteiligte was zum Thema Intelligenz beitragen darf:....... Glaube kaum, dass ich deshalb nun was Besseres bin.......
    Hallo nixe,
    ich finde, ein guter und aufschlußreicher Beitrag zum Thema. Aber diejenigen, die nur ihre Vorurteile bestätigt sehen möchten, wirst du so nicht erreichen.....
    Ohne einen Schuss Sarkasmus ist die Wirklichkeit oft nicht zu ertragen.

    Ist Liebe das Bedürfnis zu geben, ohne zu erwarten?

  20. #80
    XwR13

    Standard

    Zitat Zitat von meli Beitrag anzeigen
    Naja da kann man sich ja streiten. Von wem wirst Du bedient wenn Du essen gehst.Wer hält die Zimmer sauber wenn Du mal im Hotel übernachtest? usw usw.Das sind auch alles ehrliche Jobs und harte Ausbildungen,wird aber nicht geschätzt weil es ja niedrigere Arbeit ist.
    Seh ich auch so. Wie man unter anderem an dem Beitrag von Klingel sieht, wird ein Studium hierzulande aber von vielen auch nicht geschätzt. Klingt verrückt. Anscheinend werden Studierte und nicht Studierte wenig geschätzt. Vielleicht leben wir in einer Gesellschaft von Geringschätzung. Wer schätzt eigentlich noch wen?

    Versteh mich nicht falsch ich habe echt vor Leuten Hochachtung die studieren.Aber Nur weil sie studiert haben heisst es nicht das es bessere Menschen sind.In dieser Welt ist das ein geben und ein nehmen der eine kann ohne den Anderen nicht.
    Seh ich auch so. Man ist weder ein besserer Mensch wenn man studiert hat, noch ist man deshalb automatisch elitär, arrogant und oder glücklicher.


    Zitat Zitat von Klingel Beitrag anzeigen
    Studenten lernen nicht schneller und sind auch nicht intelligenter als andere.
    Ich selbst hab mein Studium nicht geschafft, weil ich schneller und intelligenter bin als andere, sondern weil ich Charaktereigenschaften habe, die andere nicht haben, was meiner Erfahrung nach einen großen Unterschied macht. Ich hatte das Privileg unglaublch intelligente und schnelle Menschen kennenzulernen. Ebenso habe ich viele Menschen kennengelernt die im Studium überfordert waren und abbrechen mussten. Das Niveau ist einfach viel höher als das von einer Ausbildung. Keine Ahnung wie hoch die Abbrecherquote heutzutage ist. Von daher teile ich deine Gleichmacherei und Nivellierung nicht. Du gibst dich als jemand der suggeriert das er auch studieren könnte, führst deinen Bekanntenkreis als Erfahrungswert und Bestätigung deiner Position aus, wirfst Arroganz in den Raum, aber kein Wort von Annerkennung. Es gibt viele die denken, das sie könnten, wenn sie wollten. Es steht dir frei das anders zu sehen, aber ich halte das für Nonsens und eine Illusion.

    Ich bin froh in meiner Firma größtenteils sehr kluge und weitsichtige Leute als Führungspersonen zu haben, die die Jobs auch langfristig sichern. Die wenigsten davon haben nicht studiert. Differenziert denken zu können ist dafür Grundvorraussetzung. Subjektive Pauschalisierungen wenig begründet in den Raum zu stellen dagegen nicht.

    In meinem Freundeskreis sind diverse Admins die in Firmen mit 50 - 1000 MA arbeiten. Keiner davon hat studiert, einer hat keine Ausbildung. Für die Aufgaben die sie machen müssen brauch man nunmal auch kein Studium. Jahrelang in einem PC-laden o.ä. gearbeitet zu haben reicht da aus. Einer davon hat mal ein Studium versucht.

    Auch wenn dir letzteres nicht gefällt. Aber wenn du anderen keinen Respekt zeigst, brauchst du dich nicht wundern keinen zu bekommen.

  21. #81
    bard

    Standard

    Intelligenz ist sehr gerecht verteilt... keiner behauptet von sich, zuwenig abbekommen zu haben

    Scherz beiseite. Intelligenz ist ja nicht nur auf einer Skala verteilt, sondern vieldimensional. Theoretisch kann jemand auf einem Gebiet eine hohe Intelligenz haben, auf einem anderen eine niedrige (allerdings tritt es in der Realität häufiger zu, dass es eine Art genereller Intelligenz gibt, welche die Ausprägung in den Teilaspekten beeinflusst). Weiterhin kommt dazu, dass man seine Talente mehr oder weniger nützlich einsetzen kann. Intelligenz ist möglicherweise ein Faktor, der die Persönlichkeitsentwicklung, Bildung, und den Lebenslauf beeinflusst, z.B. indem sie den Möglichkeitsrahmen setzt. Aber sie ist kein ursächlicher Faktor. D.h., ein intelligenter Mensch kann sich auch zu einer gefühlskalten, ungebildeten, proletenhaften Person entwickeln. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Umgekehrt habe ich schon dumme (im objektiven Sinne) Menschen kennengelernt, die zwar nicht gerade Shakespeare zitieren konnten, aber warmherzige, freundliche und offene Individuen waren. So mancher Akademiker könnte da noch einiges lernen.

    Irgendwo im Rahmen des Möglichen muss sich jeder selbst fragen, mit wem er zusammen leben möchte. Sich selbst vorab die Möglichkeiten beschneiden und sagen, ich möchte nur mit jemand ausgehen, der/die mindestens studiert hat, wäre... ziemlich dumm.

  22. #82
    Klingel

    Standard

    @XwR13:
    Ich habe nirgends behauptet ich könnte studieren oder wäre besser als andere.. wo ließt man das heraus? Wenn das so rüberkam, ich habe es nicht so gemeint. Dann tut es mir auch Leid! Ich habe auch nirgends geschrieben ich würde Studenten nicht schätzen. Bitte unterstelle mir nicht solche Dinge. Ich finds einfach nur traurig, dass sich Studenten anscheinend pauschal als intelligenter sehen als andere, was wie du auch sagst nicht stimmt bzw. du selbst verurteilst.

    Ich schrieb in meinem ersten Posting einfach nur meine Erfahrungen auf? Ich hatte es einfach so erlebt, dass Studenten und Nichtstudenten meiner Erfahrung nach gleich intelligent wären. Ich habe niemanden als dumm dargestellt oder mich irgendwie als besser. Daraufhin warfst du mir Pauschalisierung vor, was ich nicht tat. Ich sagte nur, dass Praxiserfahrung inzwischen bevorzugt wird. Zumindest hatte ich das so gehört und auch mehrfach erlebt.

    Anschließend musste ich mich dann noch für Dinge verteidigen und nun unterstellst du mir, dass ich mich für besser halte, was einfach nicht stimmt! Und nun am Ende das:
    In meinem Freundeskreis sind diverse Admins die in Firmen mit 50 - 1000 MA arbeiten. Keiner davon hat studiert, einer hat keine Ausbildung. Für die Aufgaben die sie machen müssen brauch man nunmal auch kein Studium. Jahrelang in einem PC-laden o.ä. gearbeitet zu haben reicht da aus. Einer davon hat mal ein Studium versucht.
    Nun gut, jetzt gehst du auf mich persönlich los, danke dir. Ja die Jobs sind in der IT Welt weit gestreut. Es gibt IT-Jobs die kann jeder machen, selbst Leute die nix darüber gelernt haben. Es gibt aber auch Jobs die wesentlich komplizierter sind und verantwortungsvoller sind. Es macht beispielsweise einen Unterschied, ob man 5 PCs administriert, oder ob man für 5000 Clients inkl. Storageservern, Firewall und was es nicht alles gibt zu tun hat.

    Würde ich mich profilieren wollen, was ich nicht will, dann hätte ich gleich am Anfang den Namen meiner Firma genannt und auch dies was ich tuhe, denn das hätte gerreicht (geht man zudem noch von meinem jungen Alter aus). Das ist aber nicht das Thema und so heiß bin ich auch nicht darauf öffentlich meine Arbeitsstelle preiszugeben. Wenns dich denn doch interessiert, frag mich bitte per PN...

  23. #83
    tst

    Standard

    hä? Versteh ich jetzt alles nicht. Wieso soll das nicht auf Dauer gähn? Ist der eine intelligenter wird es doch viel humoriger. Es sei denn der weniger Gebildete kann nicht über sich selber lachen. Sehe da keine Probleme. Und entschuldigt den wenigen Text für meine Aussage.

  24. #84
    XwR13

    Standard

    @Klingel
    Wahrscheinlich hast du völlig recht und ich hab dich falsch verstanden. Ich kan mir vorstellen, das dich meine Postings, vor allem der eine Teil im Letzten ziemlich verärgert hat, und du dich unverstanden gefühlt hast. Obwohl du dir große mühe gegeben hast, das zu revidieren, habe ich das nicht wirklch anerkannt. Im gegenteil, ich habe dich weiter angegriffen. vermutlich fühlst du dich in die defensive gedrängt und hast keine lust mehr weiter darauf einzugehen. An deiner stelle würde ich mich so fühlen. deinen arbeitgeber brauchst du mir nicht nennen, er wird schon eindrucksvoll sein. ich habe großen respekt vor leuten, die ihren job verantwortungsvoll machen und dafür sorgen, das die dinge im lot bleiben. Ebenso gut finde ich es, das du mich im gegenzug nicht auch persönlich angreifst, sondern besonnen reagierst.

  25. #85
    AmandaBlack

    Standard

    Zitat Zitat von nixe Beitrag anzeigen
    Wenn ich mal als Unbeteiligte was zum Thema Intelligenz beitragen darf: ich hab, als die meisten meiner Schulkameraden eine Lehre angefangen haben, 2 Jahre Abi gemacht. Als die anderen dann fertig waren und angefangen haben, einer geregelten Arbeit nachzugehen, habe ich mein siebenjähriges Studium begonnen. Beim zwanzigjährigen Klassentreffen war meine Banknachbarin gerade Oma geworden - ich war mit meinem dritten Kind schwanger.

    Warum ich studiert habe? Einfach, weil ich es konnte. Und mir damit ne Menge Freiheit leisten konnte - 30 Wochen Vorlesungen im Jahr, also (wenn man die Prüfungszeiten mal weglässt) 26 Wochen, in denen ich tun konnte, was ich will. Meist ne Mo-Do-Woche bei geschickter Stundenplanauslegung. Und weil ich auch mal ein paar Semester ins Ausland konnte. Mein Studium war also lediglich der Wunsch nach viel Freizeit und nach möglichst spätem Erwachsenwerden. Glaube kaum, dass ich deshalb nun was Besseres bin.

    Ach ja - ich war kein Bummelstudent. Diplomarbeit 1.3, Gesamtschnitt 1.7. Nur so zur Info ...
    Hehe, entscheidend, ob man ein Bummelstudent ist, ist nicht, mit welcher Note man abschneidet, sondern wie lange man braucht. Insofern ist man schon ein Bummelstudent, wenn man doppelt so lange braucht, sprich 7 Jahre.

  26. #86
    nixe

    Standard

    Netter Versich, Amanda Aber Regelstudienzeit war 5 Jahre - dazu zwei Urlaubssemester zwecks Auslandsstudium und ein Jahr, um eine zusätzliche Spezialisierungsrichtung abzuschließen. Also alles im hellgrünen Bereich.
    Have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary. (Steve Jobs)
    Omnia vincit amor (Vergil). Zumindest, wenn sie gegenseitig ist. (ich)
    Es ist schwer zu sagen, was unmöglich ist, denn der Traum von gestern ist die Hoffnung von heute und die Wirklichkeit von morgen. (Robert Goddard)

  27. #87
    AmandaBlack

    Standard

    Also ein ganz kleines bisschen gebummelt.


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