Hey liebe Forengemeinde,

ich bin über google bei euch gelandet, und habe mich hier mal einwenig eingelesen. Da mir die vielfältigkeit der User und auch die ruhige art der Kommunikation sehr zusagt, möchte ich mich hier einwenig öffnen.

Ich habe folgendes Problem. Ich habe meine große Liebe vor knapp 10 Jahren kennen gelernt, wir waren beide noch Kinder... wir waren damals verliebt, haben unsere ersten "unschuldigen" Erfahrungen gemacht, waren richtig verliebt... Irgendwann ist ihre Mutter weggezogen, und kurz darauf wurde auch ich aus meinem Umfeld gerissen. wir hatten keine Zeit uns zu verabschieden nichts... Naja. so nun hat sie mich anfang diesen Jahres über ein Socialnetwork ausfindig gemacht, eins gab das andere. Wir haben uns getroffen, und festgestellt, das auch nach all den Jahren, die Gefühle noch da sind... Und da fingen die Probleme an... Am anfang konnte sie sich mir gegenüber nicht öffnen, konnte mir kaum zärtlichkeiten geben, darunter habe ich sehr gelitten. Sie hat ständig mit der Angst zu tun gehabt, das ich plötzlich wieder verschwinde, das sie dann wieder leidet, wie vor Jahren. Naja, ich konnte nicht damit umgehen, das sie mich so auf abstand gehalten hat. Ich habe sie durch meine Forderung nach nähe unterdruck gesetzt, wir haben viel gestritten. Irgendwann wurde es ihr zu bunt, sie hat mich verlassen, ich konnte damit nicht umgehen, habe viele böse Dinge gesagt. Konnte nicht mehr normal mit ihr umgehen.

Ich habe sie ein paar Monate in ruhe gelassen, irgendwann hat sie sich wieder gemeldet. Wir haben es wieder versucht, und es lief am Anfang unglaublich gut, sie hatte mit einer Psychotherapie begonnen, um ihre ganzen Ängste und ihre Vergangenheit in den Griff zu bekommen. Aufeinmal war sie wie ausgewechselt, Wir hatten so viele schöne Momente.

Auf kurz oder lang, bin ich bei ihr eingezogen, in ihr WG Zimmer... scheiß Idee, kein Platz, kein Abstand. Viel Streit, dadurch wieder keine Nähe... dadurch wieder streit und unzufriedenheit. Naja das Ende vom lied, war ich zieh aus, wir machen weiter. Doch daraus wurde nichts, kaum war ich weg, hat sie sich nur noch auf ihre Schule konzentriert, mich ganz aussenvor gelassen. Das hat mich fertig gemacht. Sie hatte das Gefühl, das mir ihre Schule nicht wichtig ist, und hat mir dann wieder gesagt, das sie ihr leben erstmal auf die Reihe bekommen muss. Und hat mich wieder abserveriert. seit dem haben wir beinah täglich kontakt, streiten immernoch ständig. Sie sagt mir immernoch, das sie eine Zukunft mit mir will, kann mir aber nicht sagen, wo ich in ihrem Leben stehe. Sie verschließt sich emotional total, hat sich mit ihren Gefühlen komplett abgeschottet. Und ich kann das nicht, meine Gefühle sind zZ all gegenwärtig, und machen mir einen normalen Umgang mit ihr unmöglich. Nun habe ich erfahren, das sie unter schweren Depressionen leidet, und das schon ne ganze Weile. Ich habe ihr gesagt, ich gebe ihr Zeit, ich versuche als Freund für sie da zu sein, doch musste ich sie immer wieder unter druck setzen. Habe sie immer wieder gefragt was mit mir ist... Wenn es ihr mal gut ging, was ich mir wirklich gewünscht habe... Habe ich dafür gesorgt, das es ihr schlecht geht... denn wenn es ihr gut ging ging es mir schlecht... Ich wollte es nicht. Nun hat sie mir gesagt, das ich für sie zZ nur eine Belastung bin, das ich ihr Herz mehr und mehr breche, das ich ihre Seele zerstöre.

Nach all dem habe ich ihr gestern gesagt, das ich sie in ruhe lasse, das ich gehe, bis sie irgendwann wieder platz in ihrem leben für mich hat. unter großen Tränen haben wir uns verabschiedet, jeder hat nochmal gesagt was er demnächst vor hat und warum. Doch ich fühle mich nicht wohl bei dem Gedanken sie so gehen zu lassen, bzw. zu gehen, denn eigentlich will ich in dieser schweren Zeit bei ihr sein, doch ich schaffe es nicht.

Sagt mir wie ihr das seht, das ist sehr viel zu lesen, und trotzdem ist es nur gerade die oberfläsche... Wenn ihr fragen habt, dann fragt...

Ansonsten bin ich für alle Anregungen dankbar.

LG Francois