Yep, Zeit für einen neuen Thread. Ich hab das Gefühl, genug getrauert zu haben um vergangene Liebesbeziehungen und wollte mich gerne von der Traurigkeit freimachen, doch es ging nicht. Zu sehr versunken in zu großen Gedanken und Gefühlen. Letztlich hab ich mir Hilfe gesucht. Ich nehme seit 40 Tagen ADs und hab jetzt 3 Therapiegespräche hinter mir. Inzwischen geht es mir auch deutlich besser, aber nun kommt der nächste Knick. Ich fange an, einzusehen, dass Gewalterfahrungen mit nichts zu erklären und durch nichts zu entschuldigen sind. Das fällt mir schwer und ist echt schmerzlich. Darum Zeit für einen neuen Thread. Ich hab mit der Therapeutin über Ziele und Wünsche und darüber, was wir machen können, gesprochen. Ich krieg gerade ne Idee davon, was vor mir liegt und welchen Weg ich noch zu gehen habe. Es heißt, ich könne die Gewalterfahrungen nur verarbeiten, wenn ich um all das trauere, was ich dadurch verloren habe. Na super. Ich will doch nicht mehr trauern.Ich wollte doch was anderes tun. Und wow, um all das, was ich dadurch verloren habe. Ich hab noch gar keine Ahnung, was das alles ist, aber durchaus den Eindruck, dass mir allerhöchstens die Spitze des Eisberges davon bewusst ist.
Ich versuche, jeden Wochentag etwas zu machen und daran zu arbeiten, dass es mir möglichst schnell besser geht. Das ist teilweise harte Arbeit mit leider bisher nur wenig spürbarem Erfolg. Ich danke all jenen, die mich bisher auf meinem Weg auf die ein oder andere Art unterstützt haben. Ich hoffe weiterhin auf Unterstützung. Und auch darauf, dass dieser Thread mir hier als Hilfe dient.


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