Hallo Zusammen!
Ich schreibe mir jetzt einfach mal das ein oder andere von der Seele. Denn die Lösung für mein Problem kenne ich und wurde auch schon umgesetzt. Ich habe sehr liebe Menschen um mich herum, die mir auch sehr geholfen haben, dennoch muss ich euch meine Geschichte erzählen, weil sie mich sehr bedrückt und ich von meinen Leuten nicht erwarten kann, dass sie mich verstehen.
Ich habe mich vor einer Woche von meinem Freund getrennt. Wir waren ein Jahr zusammen. Ich war so unglaublich verliebt in ihn; ich habe sehr schnell große Gefühle bekommen und war mir früh sicher, dass er der Richtige für mich ist, zumal ich von vorherigen Beziehungen wusste, dass es dieses mal einfach anders war.
Es wurde allerdings nach drei Monaten alles anders. Er hatte kaum Zeit für mich, er sagte mir Treffen kurzfristig ab und verbachte mit Freunden viel mehr Zeit als mit mir. Von seinen Freunden habe ich kaum jemanden kennengelernt, zu seiner Familie hatte ich kaum Kontakt. Vor mir hatte er eine fünfjährige Beziehung, kurz nachdem Schluss war, lernten wir uns kennen. Ich schob dies als Grund vor, dass er Angst hat sich zu binden, etc. Dennoch war ich mir sicher, dass wir uns gesucht und gefunden haben und dass diese "Phase" vorbei gehen würde. Tat sie aber nicht. Es wurde nur noch extremer, wir schliefen kaum noch beieinander, geschweige denn miteinander. Dann erbittete er sich irgendwann Zeit zum Nachdenken, er müsse sich über seine Gefühle klar werden. Ich, so verliebt wie ich war, gestand ihm das zu. Es vergingen mehrere Wochen, in denen wir Kontakt hatten, uns aber nicht sahen. Ich zog irgendwann die Notbremse und sagte, dass das alles gar nicht geht und dass er sich jetzt entscheiden müsse. Er entschied sich für mich. Es wurde nicht besser, es ging genauso weiter. Ich könnte so noch ein ganzes Weilchen weiter schreiben. Wir trennten uns in diesem Jahr ungefähr vier mal. Danach riss er jedes Mal den Bau ab, schwor seine Liebe, dass alles anderes werde, etc. Er war immer sehr verzweifelt, dennoch änderte sich einfach nix. Die Probleme schob er auf Druck auf der Arbeit, usw. Er schwor mir, dass es keine andere Frau gäbe. Ich gab ihm eine Chance nach der anderen, zog die Trennung nie durch und glaubte jedes Mal, dass es JETZT wirklich normal würde. Ich kapselte mich von meiner Außenwelt immer ab und ich sag euch, ich hätte nie gedacht, dass ich mal so drauf sein würde. Ich nahm innerhalb diesen Jahres eine ganze Menge ab und musste mir dauernd anhören, wie schlecht ich aussehe. Ich schob alles immer auf meinen Stress an der Uni, den ich z.Zt. habe, schreibe gerade an meiner Abschlussarbeit (das kommt noch hinzu). Ich war einfach so sehr damit beschäftigt, diese Beziehung zu retten, dass ich meine Prinzipien total über Bord wurf und mich selbst vergaß.
Vor einer Woche war der Zenit bei mir erreicht. Ich habe Schluss gemacht und ziehe es durch. Aber er gibt keine Ruhe. Dauernd ruft er mich an, smst mir und beteuert mir seine Liebe. Ich bin die Liebe seines Lebens. Er war die ganze Zeit so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass er nicht gemerkt hat, dass ich der wichtigste Mensch seines Lebens bin, usw. Er sagt, ich solle ihn nicht ignorien, müsse ihm die Chance geben, ihm zu beweisen, dass wir zusammen gehören,...Er wirkt wirklich sehr verzweifelt. Und genau das tut mir weh. Ich bin echt son Idiot. Das ganze Jahr ging es mir schlecht wegen ihm und jetzt kriege ich die Krise, weil es ihm schlecht geht. Ich gehe nicht mehr zurück, aber ich könnte k*****...hat zufälligerweile jemand von euch mal sowas in der Art durch gemacht und weiß, wie ich es hinkriege, mich nicht so dumm und schlecht zu fühlen?
Vielen Dank!!!!


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