Hallo!
Es ist nicht so, dass ich keine Freunde hätte. Innerhalb meiner Familie ist alles in Ordnung, ich habe sehr gute Freundinnen, auch einige lockere Bekannte, komme mit meinen Arbeitskollegen gut aus,... eigentlich ist das ja alles prima.
Aber trotzdem fühle ich mich immer ausgegrenzt. Ich weiß gar nicht so richtig wie ich es beschreiben soll. Vielleicht am besten am Beispiel der Kollegen. Ich hab immer so ein bisschen das Gefühl übrig zu bleiben. Ich sehe, dass hier zwei miteinander quasseln, dann kriege ich mit wie zwei andere sich in irgendeiner Onlinecommunity gegenseitig einladen, dann geht da eine Gruppe miteinander schwimmen,... es ist jetzt kein Problem sich dazuzustellen und mitzuquasseln, oder Interesse an der Onlinecommunitiy zu bekunden (die Einladung kommt dann postwendend), oder zu fragen ob ich mitdarf zum Schwimmen oder so. Das ist nicht der Punkt. Es ist auch noch nie vorgekommen, dass ich dann nicht herzlich aufgenommen worden wäre. Aber ich habe immer wieder das Gefühl, dass ich bei solchen Dingen, wenn ich nicht permanent selbst aktiv werde, einfach übergangen werde. Wenn ich nicht selbst am Ball bleibe, nachfrage, zufällig Dinge mitbekomme und einhake, dann geht unheimlich viel an mir vorbei, weil keiner dran denkt mir was davon zu sagen.
Ich frage mich einfach schon lange, ob das normal ist, dass man permanent Einsatz zeigen muss, ständig auf Zufälle hoffen muss irgendwas mitzubekommen... es stellt sich mir einfach immer wieder die Frage ob jeder im Grunde so ein Einzelkämpfer ist, der immer wieder darauf aufmerksam machen muss auch noch da zu sein, wenn er dabei sein will. Oder mache ich irgendwas falsch?


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