Hallo Community! (wird etwas länder als sonst)
Ich habe vor knapp 3 Wochen ein Date durch extreme Aufdringlichkeit unter Alkoholeinfluss zersägt. Fleißige Nutzer kennen meine Problematik. nach mehreren Ratgebern halten sich die Befürworter und die Gegner eines weiteren Kontaktes die Waage. Mir bleibt leider nur die Kommunikation per Breif und daher würde ich gerne wissen was ihr davon haltet. Eine Beziehung kommt nicht mehr in Frage aber ich fühle mich immer noch ein stückjweit schuldig und meine Ego ist angekratzt. Hier also der Brief der es richten soll:
Hallo A.!
Mittlerweile sind vier Wochen seit unserem Treffen ins Land gegangen. Seitdem haben wir leider kein Wort mehr face to face gewechselt.
Ich muss sagen, als ich Dich damals angesprochen habe, hat mich das schon eine gewisse Überwindung und eine schlaflose Nach gekostet aber ich habe bei Dir auch eine gewisse Begeisterung feststellen können. Ich habe mich auch auf das Treffen gefreut. Dass es sich hinterher in diese Richtung entwickelt hat war nie beabsichtigt. Ich könnte das jetzt einfach auf den Alkohol abwälzen aber ich nutze den Alkohol nie als Entschuldigung, denn damit würde ich es mir auch zu einfach machen.
Hätte ich vorher gewusst, was ich mit meinem Verhalten bei Dir auslöse, wäre alles anders gelaufen, aber ich kann das jetzt leider nicht mehr ungeschehen machen. Ich muss auch gestehen, dass mich das immer noch ein Stück weit belastet, auch mit dem Wissen, dass ich über mein Ex noch nicht wirklich hinweg bin, entgegen meiner Aussage in der „Nudeloper“.
Das ich Dir zu nahe getreten bin tut mir leid. Ferner wollte ich Dir auch bestimmt kein Gefühl der Angst vermitteln.
Grundsätzlich bin ich aber mit der momentanen Situation extrem unzufrieden, weil, obwohl wir dasselbe Haus teilen, jetzt wieder parallel aneinander vorbeileben, wie auch die unglaublichen zwei Jahre davor. Du hast es bisher mit einer unglaublichen Professionalität – Respekt – geschafft mir aus dem Weg zu gehen, obwohl meine all-abendliche Frequentierung wenn ich von der Arbeit komme was anderes vermuten lässt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine Vorstellung einer Nachbarschaft die ist, in der Du in der Angst lebst- korrigier wenn ich das falsch liege- auf den Mann zu treffen, der sich für Dich interessiert hat und gleich zu Beginn über das Ziel hinausgeschossen ist und einen Fehler gemacht hat.
Damit ist der vermeintliche Segen der lokalen Nähe wohl mehr zum Fluch geworden und ich glaube nicht, dass es das ist was Du momentan willst oder Du Dir in Zukunft vorstellen möchtest. Ich kann das zumindest nicht.
In deinem vorletzten Lebenszeichen (dein Brief), hattest Du darauf hingewiesen, dass Du momentan keine Beziehung möchtest und Du Dich uns nicht vorstellen kannst. Du wirst es nicht glauben aber in den vier Wochen ist mir klar geworden, dass ich für sowas auch noch nicht bereit bin, da meine Ex immer mit wiederkehrender Regelmäßigkeit in meinen Gedanken auftaucht. Das ist auch nicht mein angestrebtes Optimum.
Aber ich will eigentlich und glaube auch nicht, dass diese Situation in Stein gemeißelt ist. Ich kann jetzt auch nicht zu viel in einen Lebkuchen, der ja eckig und keine Herzform hatte (grins) hineininterpretieren. Aber immerhin hast Du Dich in den 7./ 4. Stock vorgewagt, auf die Gefahr hin, dass ich wie jeden Abend hinter der Tür lauer und auf Dich warte (grins). Aber keine Angst zu dem Zeitpunkt war ich noch auf der Arbeit. War schon ganz gespannt, was mir der Nikolaus in den Stiefel gepackt hat und hab mich auch gefreut, dass ein Lebkuchen an der Tür gehangen hat und mir Knecht Ruprecht, vor meiner Tür wartend, nicht mit der Rute auf die Finger gehauen hat (grins).
Aber ich möchte Dir einen Vorschlag zur Güte machen um Dir zu beweisen, dass ich nicht der Mann bin, der sich in den letzten zwei Stunden unseres „Dates“ sich so unmöglich benommen hat.
Wie wäre es damit:
Wir treffen uns in der Aachen Innenstadt auf dem Weihnachtsmarkt. Zur Wiedergutmachung lade ich Dich selbstverständlich ein. Natürlich willst Du Dich nicht einer erneuten Gefahr aussetzen, deswegen treffen wir uns in der Stadt, bevor wir getrennt in die Stadt gegangen sind, ich Dich nicht abhole, und danach gehen wir wieder getrennt heim und jeder in seine Wohnung.
Was Du dann nachfolgernd daraus machen willst ist selbstverständlich Dir überlassen.
Um es gleich vorwegzunehmen. Die Möglichkeit oder die Hoffnung auf eine Beziehung habe ich längst aufgegeben. Das aber kann ich Dir nur versprechen. Meine Freunde loben immer meine Zuverlässigkeit und bei mir wissen sie: Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen.
Wozu das Ganze??? Also mir ist wichtig, dass wir unser Verhältnis normalisieren, Du Dich gefahrlos in unserm Haus bewegen kannst und wir beide von einer rein platonischen Beziehung profitieren.
Ich glaube fest daran, dass aus diesem Fluch wieder ein Segen werden kann.
Lieber Gruß Dein…….
Und was denkt Ihr????
Vielen Dank für eine rege Beteiligung!


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Angst ich spüre Du hast, vorsichtig sein Du musst, Angst führt zu Wut, und Wut führt zu Hass.... Hass ist der Weg zur dunklen Seite....
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