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Die Missgunst der weiblichen sexuellen Entfaltung

  1. #121
    Johnjo

    Standard

    Zitat Zitat von Jesse Blue Beitrag anzeigen
    Dennoch bedeutet es nicht, dass jedes Gehirn mit seinen unterschiedlichen Erfahrungen gleich effektiv läuft. Wenn z.B. eine Frau glaubt, dass es nichts ausmacht, in einer Großstadt im Mini herum zu laufen, dann deswegen, weil ihr Gehirn nicht genug trainiert ist, um gewisse Denkprozesse logisch und variabel bis zum Ende zu reflektieren. Das nennt man dann Oberflächlichkeit oder Naivität. Mangelnde Erfahrung. Deiner Ansicht nach wäre dies aber eine gleichwertige Wahrheit wie die des besorgten Freundes, der ihr klar macht, dass ihr dort Übles passieren kann, weil er die Gedankengänge sauberer reflektiert. Da muss man nicht lang überlegen, um zu wissen, dass er richtig liegt und sie falsch..
    Auch in Jeans kann sie überfallen und vergewaltigt werden. Das hat doch nichts mit ihrer Entscheidung oder ihrem Wissen zu tun ob sie vergewaltigt wird oder nicht. Auch nicht ob sie einen Minirock trägt oder nicht. Wenn sie einem Vergewaltiger begegnet der sie vergewaltigen will, wird es passieren, so oder so.

    Zudem ist die Besorgnis des Freundes unbegründet - hätte er sich doch nur vorher Informiert:
    "Ein Zusammenhang zwischen der Kleidung und dem Auftreten einer Person und ihrem relativen Risiko, vergewaltigt zu werden, konnte bisher statistisch nicht nachgewiesen werden."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigung
    http://www.defenceclub-gera.de/fraue...ken/index.html

  2. #122
    Johnjo

    Standard

    Zitat Zitat von Alekto Beitrag anzeigen
    Nein, das weiß ich nicht. Außer einer logisch für mich nicht nachvollziehbaren Behauptung, gibt es da nichts, das irgendwie 'gemeint sein' könnte.
    ....
    Ein kurzes Interview mit Paul Watzlawick über Wirklichkeit und Wahrheit:
    http://www.youtube.com/watch?v=3dkrIN3Is1U


    Stirbt man, wenn man denkt man müsse Sterben?
    Prof. A. Jores - Vom Kranken Menschen (s. Seite 178)
    http://www.fichtenbauer.org/files/fi...n-menschen.pdf

    Placebos sind auch ein schönes Beispiel für die individuelle Realität, die eigene Wahrheit und die wirkliche Auswirkung:
    "Es gibt Schätzungen, dass die Wirkung von Arzneimitteln zu 20 bis 80 % durch Placeboeffekte entsteht" (wiki - Placebo)

    Vieles von dem wir denken, dass es so ist, wie es zu sein scheint, ist meist nicht mehr als eine Idee, eine Vorstellung, auf die wir uns geeinigt haben. Dies betrifft alle wissenschaftliche Bereiche, um so mehr jedoch den zwischenmenschlichen Bereich - Partnerwahl, Schönheitsideale, gut & schlecht, sauber & dreckig, anständig & schlampig, usw.

    Wenn eine Studie besagt, dass Männer vornehmlich auf Frauen mit diesen und jenen Eigenschaften stehen, dann ist das Ergebnis immer nur eine Teilmenge z.B. 54% der Männer finden..... Vielleicht sind es genau die 54% die auch die Bildzeitung lesen und denken die Covergirls sind schön, sonst wären sie ja nicht auf dem Cover ^^

  3. #123
    Scarface

    Standard

    Auf der ganzen Welt (außer in Europa) gab und gibt es Völker in denen das Matriarchat vorherrscht - mit den verschiedensten Auswirkungen. Dort ist es kein Problem für eine Frau einen Mann zu ehelichen, der gesellschaftlich unter ihr steht, auch für den Mann ist es kein Problem. Auch die Kriterien der Partnerwahl sind andere als bei uns. Da passt die Urmenschtheorie einfach nicht mehr und dass obwohl die Lebensweise einiger dieser Völker, viel näher an unserer Vorstellung vom urmenschlichen Leben liegt.
    Das ist doch Quark. Schau doch mal nach China, da werden Mädchen abgetrieben und in Indien wurden die Frauen bis vor nicht ganz zu langer Zeit verbrannt wenn der Mann gestorben ist. In eingen arabischen Ländern ist per Gesetz festgehalten, dass eine Frau nur halb so viel Wert ist wie ein Mann. Allein China und Indien stellen schon fast 40% der Weltbevölkerung und in den arabischen Ländern herrscht ja auch nicht gerade eine geringe Reproduktionsrate vor. Die These "Überall herrscht das Matriachat, nur hier nicht" kann ich nicht wirklich glauben.
    The coldest blood runs through my veins
    You know my name

  4. #124
    Alekto

    Standard

    Zitat Zitat von Johnjo Beitrag anzeigen
    Ein kurzes Interview mit Paul Watzlawick über Wirklichkeit und Wahrheit:
    http://www.youtube.com/watch?v=3dkrIN3Is1U


    Stirbt man, wenn man denkt man müsse Sterben?
    (usw.)
    Es ist Jesses Thema, das mit diesem Esogedöns nichts zu tun hat. Wenn Du so etwas diskutieren willst, dann erstelle doch selbst ein Thema, rechne dort aber nicht unbedingt mit mir. Diese ermüdende Diskussion habe ich schon zu häufig geführt. Und tu Dir selbst einen Gefallen und hinterfrage Deinen Wissenschafts- und vor allem Logikbegriff. Außerdem könntest Du Dich mal mit den Verfahren beschäftigen die Du in Zweifel ziehst, dann würde Dir selbst klar was da logisch bei Dir massivst hinkt. Ich kann Dir das Denken nicht abnehmen und habe echt keinen Bock auf diese Spielchen, aber das sagte ich ja nun schon wiederholt.

    .

  5. #125
    Johnjo

    Standard

    Zitat Zitat von Alekto Beitrag anzeigen
    Es ist Jesses Thema, das mit diesem Esogedöns nichts zu tun hat. .
    .
    LMAO! Paul Watzlawick in Esoecke zu knüppeln - dazu braucht es einiges an Ignoranz. Du bist ein echter Knaller Alekto! ^^

  6. #126
    Jesse Blue

    Themenautor

    Standard

    Zitat Zitat von Devilchen Beitrag anzeigen
    Es gibt immer Menschen, die einem unsympatisch sind. Und mal ganz ehrlich: die ignoriert man jenseits der 7ten Klasse einfach und die Sache hat sich.
    Ich glaube kaum, dass jemand zu einer Schlampe hingeht und sie beschimpft. Das ist den meisten völlig egal, solange man nicht mit der Person ins Bett muss oder sich mit ihr unterhalten muss und dabei absolut auf einer anderen Wellenlänge ist.
    In der 7. Klasse ist man noch ein Kind. Das ändert nichts daran, dass man später erwachsen ist. Was Du also aussagst, ist, dass man in einem verzeihbarem Alter aus Unwissenheit und Unreife ein Mitläufer ist und später auf dem gleichen Niveau bleibt wie in der 7. Klasse.

    Zitat Zitat von Scarface Beitrag anzeigen
    Kurz gesagt für mich ist eine Frau kein dreidimensionales menschliches Wesen, sondern eine Art Wasserpumpenzange, die mir hilft mein sexuelles Verlangen zu stillen. Ich konsumiere Frauen. Ich bin aber auch ein mieses Schwein. Jetzt einen Thread aufzumachen, in dem man dieses Verhalten, also das Reduzieren eines menschlichen Wesens auf ein Konsumgut, als Errungenschaft emanzipatorischer Entwickling stilisiert, halte ich für amüsant. Ich halte das nicht für ein tragfähiges Gesellschaftskonzept. Und genau das zeigt ja auch die Entwicklung. [...]
    Wieviel Sex ist eigentlich viel? Wann ist eine Frau eine Schlampe, wenn sie denn wechselnde Partner hat? Das ist nicht das Thema, das Thema ist die Auflösung der klassischen Rollenverteilung in der Wohlstandsgesellschaft. Die Art und Weise wie wir unsere Partner wählen hat sich in den letzten 30.000 Jahren nicht verändert.
    [...]
    und das ist ebenso der Grund, warum Männer keine Beziehungen zu sexuell aktiven Frauen unterhalten wollen (weil der Urmann in ihnen sagt, dass man bei etwaigem Nachwuchs nie wissen kann, ob es auch der eigene ist. )
    1) Du konsumierst Frauen nicht. Es ist nur Sex. Du isst sie nicht. Du verbrauchst sie nicht. Du nutzt sie nicht ab. Du reibst Dein Teil an ihr Teil und am Ende (sofern Du ansatzweise etwas drauf hast) hatten beide Spaß dabei. Was hat das mit Schwein zu tun? Du kannst keine Sache als negativ abtun, indem Du suggerierst, über eine Frau zu stehen, die die gleichen Interessen wie Du hat. Und nur um die geht es hier.

    2) Hier geht es nicht um das Reduzieren. Hier geht es um Sex. Eine Sache, die jeder gern macht. Und die Beziehungsform, sofern nicht getäuscht wird, entsteht auf beidseitigem Einverständnis. Es redet ja auch keiner abfällig, wenn ein Mensch auf die reine Freundschaft "reduziert" wird. Oder findet da vielleicht eine Konsumierung statt? Vielleicht weil man sich umarmt hat? Schließlich könnten ja irgendwann die Arme verschleißen und abfallen.

    3) Du gehst am Thema vorbei. Frauen, die sich den Sex nehmen, zeigen Dir überdeutlich, dass sich die klassischen Rollen für sie verändert haben. Die Frage war aber, weswegen das als negativ abgetan wird? Wenn die Frauen das nämlich immer mehr anstreben, weswegen dann die meisten Männer nicht?

    4) Es gibt genau deswegen verschiedene Beziehungsformen und Kondome und die Pille, weil man keine ungewollten Kinder kriegen will bzw, weil man sich zu einem Zeitpunkt ausspinnen will und zu einem anderen wiederum nicht. Oder willst Du andeuten, dass der heutige Mann die Intelligenz eines Steinzeitmenschen nie überstiegen hat und deswegen empört herum keift? Mangelnde Intelligenz hatten wir nämlich als bekannten Grund bereits erörtert.

    ------------------

    Nochmal: Hier geht es darum, weswegen viele Männer das Selbstbewusstsein in Form von Sexualität der Frau absprechen. Bislang war euer Fazit, dass die Gründe Mitläuferdenken und fehlende Intelligenz ist. Bzw. die Unfähigkeit der Vorstellungskraft, dass eine Frau mit gutem Grund zu einem Zeitpunkt den legeren ONS/Affäre wählt und zu einem anderen Zeitpunkt die gewissenhafte Beziehung. Denn als analoges Beispiel besaufe ich mich auch mal am Wochenende. Das bedeutet aber nicht, dass ich am Montag auch besoffen meine Arbeit angehe.
    Das offene Gespräch suchen - die Lösung für 80% aller Probleme hier.

  7. #127
    Diogenes
    Neuling

    Blinzeln Sprache

    Ich hatte im Internet mal folgenden Spruch stehen "Wenn du sehr schön und nachweisbar eine billige Schlampe bist, dann darfst Du dich bei mir melden." Schade - es hat sich keine gemeldet, dabei bin ich wirklich attraktiv. War nicht schlimm, es war aber sehr lehrreich.
    Frauen können da irgendwie nicht mehr rational weiterdenken.

    Wenn eine Frau schreibt "Ich suche einen schönen Ekel oder Arsch oder Mörder", und ich hätte den Eindruck sie ist attraktiv, dann würde ich mich melden, weil ich davon ausgehen würde, dass eine Frau nie wirklich einen Ekel sucht - oder?


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