Mein Leben war bisher eine Achterbahn der Beziehungen.
Mit der Mutter meiner Tochter (6 Jahre alt) war ich fünf schöne Jahre (1996 - 2001) zusammen, ansonsten liegt mein Beziehungs - Durchschnitt bei ein- bis eineinhalb Jahren.
Ich bin selbständiger Informatiker, sicher ist das nicht leicht, da der Verdienst von Monat zu Monat verschieden ist. Ich hab aber immer so viel verdient, um einen guten Lebensstandart zu halten.
Vor etwa fünfeinhalb Stunden kam meine Lebensgefährtin, mit der ich seit fast 1 Jahr zusammen wohne, zu mir und sagte:
"Ich geh zurück zu meiner Mutter".
Gründe:
Hier ein Text von Rainhard Fendrich,
in etwa das wurde mir vorgeworfen (ich hoffe, dieser Text ist auch ausserhalb von Bayern und Österreich zu verstehen):
Quelle: (http://www.lyrics.de/songtext/rainha...iert_654b.html)
/Zitat anfang/
Du sagst, dass i di nie verstanden hab und nur mir sölba wichtig war.
Du sagst, i war verschlossen wia a Grab,
verletzend kalt und unnahbar.
Wie oft du gwant hast in der Nacht,
und i hab meistens drüba glacht.
Weu i net gmerkt hab, wias da geht.
Du warst fast wia a Teu vo mia,
jetzt stehst auf amoe in da Tia,
und wia i aufwach is zu spät
Es tuat so weh, wenn ma verliert,
wenn an die Kraft zerrissen wird.
Ma sicht an jedn Föla ei,
doch leida is scho ois vorbei.
Du warst ganz afach immer neben mir,
im Schattn meiner Eitelkeit,
Und i hab vül zu wenig gredt mit dir,
stumm durch die Selbstverständlichkeit.
I hab nie gsegn wia schee du bist,
i hab di nie im Lebn vermisst,
wenn immer i di braucht hab, warst du da
Du wüllst jetzt endlich wichtig sein,
es gibt a nix mehr zu verzeihn,
weu redn kann i jetzt mit mir alla.
/Zitat ende/
Ich versuche meine Liebe auf Rosen zu Betten, ihr jeden Wunsch von den Lippen abzulesen.
Ja, ich bin verliebt in meine Arbeit. Das ist aber sekundär in meinem Leben und ich versuche, genau das meiner Freundin zu erklären.
Ich schaffs einfach nicht!
Sobald ich irgend etwas über meine Arbeit erzähle, sehe ich Fragezeichen über ihrem Kopf.
Wir haben das selbe Hobby, Kegeln, auch im selben Verein. Gut, ich geh noch Tauchen, will sie nicht. Das war aber schon mein Sport, bevor wir uns kennenlernten.
Und dennoch rede ich zu wenig...
Ich liebe diese Frau, habe aber irgendwie nicht die Kraft zu kämpfen.
Da waren viel zu viele Niederlagen...
Ich brauch keinen Psychiater, nur jemanden zum Reden.


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