Hallo,
ich war vor ca. 2 Jahren in der Psychiatrie. Mir ging es zu dem Zeitpunk wirklich schlecht. Ich habe gemerkt das meine Freunde total verlogen sind. Und meine Mutter hat mich fertig gemacht..nicht geschlagen aber seelisch. Ich hasse sie jetzt immer noch und das liegt nicht an der Pubertät. Sie hat mich in die Psychiatrie geschickt. Das war für mich der reinste Horror. Ich wurde da wirklich wie das letzte Stück Dreck behandelt, wegen jeder Kleinigkeit angeschrien und mit meiner Verfassung war das das letzte was ich gebrauchen konnte. Ich war allerdings nicht dumm und habe mich mit vielen Leuten dort unterhalten und so schnell rausgefunden wie man da wieder rauskommt. Ich hab einfach mein schönstes Lächeln aufgesetzt und so getan als ob ich nie wieder weg will. So hab ich es geschafft nach einer Woche wieder rauszukommen. Die Wochen danach ging es mir richtig gut. Zumindest habe ich mir das eingeredet bis ich irgendwann gemerkt habe das sich nichts ins bessere geändert hat. Ich hatte vorher schon eine leichte Klaustrophobie aber durch die Psychiatrie hat sich die noch verschlimmert. Dazu habe ich Angst bekommen vor geschlossenen Räumen bzw. Orten von den ich nicht weg kann. Ich habe schon angefangen zu hyperventilieren wenn sich jemand vor die Tür gestellt hat und mich nicht rauslassen wollte, das haben die Lehrer damals gemacht. Und auf Schiffen wurde das auch ganz schlimm. Na ja jetzt zwei Jahre später dachte ich eigentlich das ich darüber hinweggekommen bin aber in letzter Zeit muss ich immer wieder daran denken und bekomme schon Albträume. Das Problem ist das ich damit nicht zu einem Therapeuten oder so gehen kann weil die ein Teil meiner Angst sind. Und jetzt weiß ich einfach nicht wie ich damit klar kommen soll.


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