An Dich

Der Abend schwült
und Nacht verdunkelt
den tagesmüden Geist,
nur heimlich funkelt
ein ferner Stern.

Ich hab Dich gern,
dein Wesen gibt:
ich bin entgleist,
besinnungslos
in Dich verliebt.

Was wir gefühlt
im blinden Tasten,
es ist so groß,
so riesengroß,
dass wir es kaum erfassten.